Kefk Network :  Medium |  About  |  Wiki Changelog | Index | Inhalt | Site Map | Suchen
媒介   Akteure | Alternative Medien | Chronologie | Forschung | Ressourcen | Systematik | Terminologie | Theorie.

 

Warner Music Group (WMG)

Von Agon S. Buchholz für Kefk Network Medium, November 2005.

Ihr Benutzername: Besucher
Wer ist gerade online? - 23 aktive User.

Erstellt/bearbeitet: 23-Nov-2005/14-Jan-07
Systemzeit: Samstag, 22.11.2008, 23:13:00.

Sie sind hier: Kefk Network Home : Medium : Akteure : Unternehmen : Warner.Music


Übersicht

Die Warner Music Group (WMG) ist ein international tätiger Musikkonzern, der seit Ende 2003 nicht mehr zu Time Warner gehört; im November 2003 übernahm ein Inverstorenkonsortium unter Führung des ehemaligen Seagram-Chefs Edgar Bronfman das Label Warner Music Group. Zu den Partnern von Bronfman gehören die Investmentfirmen Thomas H. Lee, Bain Capital und Providence Equity. Der Kaufpreis betrug 2,6 Milliarden US-Dollar.

Zu Warner Music gehört unter anderem auch der Musikverlag Warner/Chappell, der 1987 durch den Kauf des Chappell-Verlags gebildetet worden war; das Unternehmen besitzt die Rechte an mehr als einer Million Liedtexten und Musikwerken.

Die  Warner Music Group Germany Holding GmbH gehört zu den Akteuren der Abmahnungen, die zwischen 2004 und 2005 tausende deutschsprachiger Websites durch die Münchner Kanzlei Waldorf abmahnen ließen.

Geschichte und Enwtwicklung

Edgar Bronfman hatte als Seagram-Chef den Konzern, zu dem auch Universal mit seinen Musik- und Filmsparten gehörten, an den französischen Mischkonzern Vivendi verkauft und ist seitdem noch mit fünf Prozent an Vivendi Universal beteiligt.

Eine Folge des WMG-Verkaufs war laut Medienberichten, dass jeder fünfte Job bei der WMG gestrichen wurde.

Bereits Mitte 2000 beantragten Warner Music und EMI bei der Europäischen Kommission eine Genehmigung zu einer Fusion; dabei wäre der weltweit größte Musikkonzern mit einem Marktanteil nach Verkäufen von 24,3 Prozent entstanden; Warner Music und EMI zogen den Antrag am 5. Oktober 2000 jedoch überraschend zurück.

Payola-Skandal

Warner Music bekannte sich Ende November 2005 vor einem New Yorker Gericht in dem so genannten Payola-Skandal für schuldig [1]: Das globale Label hatte Radiosender mit Geld und Luxusreisen bestochen, damit diese bestimmte Songs spielten. Wie der zuständige New Yorker Staatsanwalt Eliot Spitzer mitteilte, habe die als »Payola« bekannte Praxis auf verschiedene Arten stattgefunden: Die Radiostationen bekamen Flugkosten erstattet und Tickets für Sportveranstaltungen und Konzerte ausgehändigt. Auch habe Warner Betriebskosten der Sender übernommen, Giveaways wie Eintrittskarten, Geschenkgutscheine und iPods für die Hörer gestellt oder illegale Zahlungen über Mittelsmänner geleistet. Damit habe Warner gegen Gesetze New Yorks und der USA verstoßen. Der Konzern hat zugesagt, 5 Millionen US-Dollar für wohltätige Zwecke bereitzustellen, berichtet der Nachrichtendienst Heise Online [2].

Weitere Ermittlungsverfahren zu entsprechenden Korruptionsvorwürfen laufen noch gegen Vivendi Universal, EMI und Sony BMG; letzteres Unternehmen hatte sich bereits im Juli 2005 für Schuldig bekannt und erklärt, zukünftig keine Radiosender mehr bestechen zu wollen.

Labels

Labels der Warner Music Group:

  • Warner Bros. Records,
  • Atlantic,
  • WEA (Warner Elektra Asylum),
  • Elektra.

Weitere Labels:

  • Reprise Records
  • Nonesuch
  • WBR Nashville
  • WB Jazz
  • Maverick
  • Word Records
  • Sire Records
  • Telefunken (im Vertrieb von Warner Music Germany)

Siehe auch

Weitere Akteure der Abmahnungen der Musikindustrie:

Netmarks

The Official Warner Bros. Records Website,
www.warnerbrosrecords.com.

Warner Music Germany,
www.warnermusic.de.

Warner Music Group: Pressemitteilung zum Verkauf der WMG,
www.wmg.com/news/index.jsp?article=15200026.

Heise Online: »Musikindustrie mahnt heise online wegen Bericht über Kopiersoftware ab« (News), 28.01.2005 12:23,
www.heise.de/newsticker/meldung/55676.

Heise Online: »Kein Ende bei Kopierschutz-Abmahnwelle in Sicht« (News), 21.12.2004 17:47,
www.heise.de/newsticker/meldung/54515.

Heise Online: »Warner Music will Radiosender nicht mehr bestechen« (News), 23.11.2005 11:41,
www.heise.de/newsticker/meldung/66536.

Downhill Battle: Music Activism - »Downhill Battle is a non-profit organization working to end the major label monopoly and build a better, fairer music industry«,
www.downhillbattle.org.

Chaos Computer Club e.V.: Kampagne zum Boykott der Musikindustrie - »Freedom of Information Is No Crime«,
www.ccc.de/campaigns/boycott-musicindustry.

Anmerkungen

Forum: Canidae (Hundeartige) Allgemein (Anmerkungen in diesem Forum: 0)

Neue Anmerkung verfassen
Darstellungsmodus : Alle | Voransicht | Nur Titel | Aktualisieren
Besuchen Sie 2eNetWorX und Open Source & Free Software für weitere freie Software-Projekte unter Win32.

Warner Music
Nach oben
Wer ist online?:
Ihr Name: Besucher (nicht angemeldet).
Online: 23 aktive User.
Anmelden  | Abmelden
Monitoring:
Benachrichtigen bei Änderungen:


Amazon.de:
Medienrecht
von Marian Paschke

EUR 27,95
(versandkostenfrei)

Medien und Ökonomie: Grundlagen der Medienökonomie
von Klaus-Dieter Altmeppen und Matthias Karmasin

EUR 24,90
(versandkostenfrei)

Das Fischer Lexikon Publizistik & Massenkommunikation
von Elisabeth Noelle-Neumann, Winfried Schulz und Jürgen Wilke

EUR 14,90
(versandkostenfrei)

Multimedia-Technologie. Grundlagen, Komponenten und Systeme
von Ralf Steinmetz

EUR 65,95
(versandkostenfrei)
Kefk Network:
Thematisch verwandte Subsites:
Audio, Film, Fotografie, Hardware, Internet, Mobil, Networking, Research, Streaming, Webworking, Wikipedia.
Kefk Network Home

 

Zurück ]

URL: http://www.kefk.net/Medium/Akteure/Unternehmen/Warner.Music/index.asp.
Translate this page with Google to 
Website | Impressum | Suchen | Index | Inhalt | Site Map | Who's online? | What's new?.
Ergänzungen, Fragen und Kommentare: Kontakt | Foren.
E-Mail: echo "asb at keNOSPAMfk.net"| sed -e "s/ at /@/" -e "s/NOSPAM//".