Vergleich meiner Desktops unter GNU/Linux und Windows:
Screenshot vom Gnome-Desktop (Red Hat Linux 8.0.94, Gnome
2.2) vom 08-Mar-2003:

Ich verwendet zwei Gnome- Panel: Am oberen Bildschirmrand eins mit
dem »Start«- Menue und verschiedenen Kontrollelementen (Mounten von CDs,
Befehlszeile, Wörterbuch, Audio- Wiedergabe u.a.) sowie unten mit den
Applikations- Schnellstartern, der Task- Liste, Netspeed-Applet, Wetter
und Datum/ Uhrzeit.
Ein wichtiges Element ist GKrellM am rechten Bildschirmrand, der
diverse Statusinformationen zum Betriebssystem (CPU-Last), aber auch
eingehende E-Mails etc. anzeigt.
Diese Aufteilung ist halbwegs funktional, aber nicht besonders
logisch; diverse Informationen aus den GKrellM- Monitors hätte ich
lieber in den Panels, auch würde ich die Panels gerne platzsparender
asnordnen, das geht aber mit der aktuellen Gnome- Version nicht so, wie
ich es bräuchte.
Trotz des platzintensiven GKrellM- Monitors fehlen diverse
Statusinformationen und Tools:
- Kein direkter Zugriff auf Applikationen wie OpenOffice.org oder
Mozilla Mail über Icons im Tray
Screenshot vom Windows- Desktop (Microsoft Windows XP
Professional) vom 08-Mar-2003:

Der Windows- Desktop lässt sich weniger flexibel anpassen als die
verbreiteten Linux- Desktops, Gnome und KDE, dafür ist der Windows-
Desktop aber m.E. von Hause erheblich funktionaler und platzsparender.
Ich platziere die Windows Taskleiste mit Symbolleisten und System
Tray am unteren Bildschirmrand, da ich so am wenigsten abgelenkt werde
duch sich bewegende Statusinformationen.

Die Taskleiste ist erstaunlich kompakt für das, was sie leistet:
- »Start«-Menü,
- Symbolleiste »Schnellstart«,
- Taskleiste,
- System-Tray.
Insbesondere der Tray ist -- in Verbindung mit einigen
Zusatzapplikationen -- geradezu genial:
- Zeit (leider kein Datum), Kalender auf Mausklick;
- verschiedene Schnellstarter für Applikationen wie
OpenOffice.org und Mozilla Mail;
- Task-Manager zeigt CPU-Last;
- Netzwerk- Icon zeigt Aktivität des Netzwerks;
- Lautstärkeregler lässt Lautstärke regeln und erlaubt Zugriff auf
den Audio- Mixer;
- Energieverwaltung ermöglicht raschen Zugriff auf vordefinierte
Profile;
- IntelliMouse ermöglicht Zugriff auf die Eigenschaften von
Microsoft- Mäusen, beispielsweise die Belegung der fünf Tasten;
- Zugriff auf eingegangene Faxe und Status ggf. zu versendender
Faxe (via AVM Fritz!fax);
- Die PlexTools von Plextor ermöglichen jederzeit Zugriff
auf CD-Recorder, den Status der angeschlossenen SCSI- Geräte und das
Abspielen von Audio- CDs.
- Creative AudioHQ ermöglicht Zugriff auf die Soundkarte.
- PowerISDN- Monitor zeigt Anruferliste (via ISDN- Karte und
Rufnummerübermittlung);
- TurboNote speichert PostIt- artige Notizen;
- ISDNwatch zeigt Status der beiden ISDN- Kanäle und schützt ggf.
vor amoklaufenden Dialern etc.;
- WinVNC ermöglicht Zugriff auf WinVNC- Desktops;
- Nombas CycleTraders Client (P2P- Applikation);
- Kerio Personal Firewall signalisiert Aktivität der Firewall.

- Smartision ScreenCopy (Screenshot- Tool)
- OpenOffice.org Quickstarter
- Mozilla Mail E-Mail- Benachrichtigung
- H+BEDV AntiVir Personal Edition (Virenscanner)
- Automachron (NTP-Client)
- Matrox QuickDesk (Umschalten der Bildschirmauflösung, Farbtiefe,
Bildwechselfrequenz, Korrektur der Bildlage, Konfiguration der
Grafikkarte(n) und Einrichtung von MultiDesk)
- FrontPage Quick Launch


Hier ist eigentlich alles enthalten, was ich benötige; eine kleine
Wetteranzeige wäre nett, ist aber wirklich nicht notwendig.
Fazit: Windows XP bietet also m.E. mehr Funktionalität und
verbraucht weniger Platz.