|
| |
System Application Architecture (SAA)
Engl. für System-Anwendungs-Architektur (Architektur für
Systemanwendungen).
Standards : SAA :
Übersicht
22-Jan-2003/09-Jan-07
Übersicht
Die Systems Application Architecture (SAA) ist
ein von IBM entwickelter Standard für das Erscheinungsbild und die
Bedienung von Anwendungssoftware (siehe auch
Common User Application, CUA). Damit sollen alle Programme, die für
IBM-Computer (Großcomputer, Minicomputer und Personal Computer)
entwickelt werden, ein gleichartiges Aussehen und eine ähnliche
Bedienung aufweisen. SAA definiert die Schnittstelle einer Anwendung
sowohl zum Benutzer als auch zum unterstützenden Betriebssystem. Echte
SAA-konforme Anwendungen sind auf der Quellcode- Ebene mit jedem
SAA-konformen Betriebssystem kompatibel - vorausgesetzt, dass das System
in der Lage ist, alle durch die Anwendung geforderten Dienste
bereitzustellen.
Der SAA/CUA-Standard (SAA, System Application
Architecture; CUA, Common User Application) war eine
wesentliche Basis für die Definition des Microsoft Style Guides.
Das Konzept der SAA dient der Realisierung verschiedener
Standardisierungs-Aspekte bezüglich Benutzungsoberflächen,
Programmierschnittstellen und Kommunikationsprotokolle. Ausgangs-punkt
war die Vereinheitlichung von Werkzeugen für die Programmentwicklung auf
verschiedenen IBM- Hardwareplattformen (PC, /3X, /370).
Ziele der SAA-Initiative
-
Portabilität der entwickelten Software auch zwischen
den Hardware-Systemen;
-
Reduktion des Entwicklungsaufwandes für die
Softwarehäuser;
-
Konzentration auf die zu erstellende Anwendung ohne
auf das Betriebssystem und die konkrete Hardware Rücksicht nehmen zu
müssen.
Durch eine vereinheitlichte Kommunikation wird der
Datenaustausch (Texte, Bilder, Grafiken) zwischen verschiedenen
Applikationen auf heterogener Hardware ohne großen Aufwand möglich. Der
wichtigste Teil des SAA-Standards besteht jedoch in der Schaffung einer
einheitlichen Benutzerführung.
Vorteile einer einheitlichen Benutzerführung in
Multitasking-Betriebssystemen:
-
Eine konsistente Bedienung (sowohl innerhalb einer
Anwendung als auch über die Anwendung hinaus) der verschiedenen
Tasks verhindert Verwirrungen beim Benutzer;
-
Der Benutzer muß die Grundlagen zur Bedienung von
Programmen nur ein einziges mal erlernen;
-
Der Benutzer kann dann dieses Wissen auf neue
Programme übertragen, wodurch eine Einarbeitung einfacher und
dadurch mit weniger Zeitaufwand möglich ist;
-
Die Akzeptanz neuer Programme wird wesentlich erhöht
und viel Frustration beim Benutzer vermieden.
Diese Übertragbarkeit auch auf verschieden
Rechnerarchitekturen kann nur durch zugrundliegende Konzepte
gewährleistet werden, die die physikalische, syntaktische und
semantische Konsistenz der Bedieneroberfläche garantieren:
-
Die physikalische Konsistenz betrifft vor
allem die Gestaltung der Hardware, so z.B. der Tastatur und der Maus
mit einer bestimmten Tastenanordnung und -belegung.
-
Die syntaktische Konsistenz betrifft die
Gestaltung des Bildschirms, auf dem verschiedene Elemente immer auf
gleiche Weise angeordnet sein sollten. Hierdurch wird das Layout der
Programme möglichst einheitlich.
-
Die semantische Konsistenz erfordert, daß der
gleiche Vorgang auch bei verschiedenen Programmen den gleichen
Vorgang hervorruft.
Der Aufbau des Menü-Managers
Als zentrales Steuerinstrument (neben Dialogfeldern) für
Programme kann der Menümanager als Schnittstelle zwischen Programm und
Benutzer angesehen werden. Allen Menümanagern, die sich exakt an den
SAA-Standard halten, sind folgende grundlegende Bildschirmelemente
gemeinsam:
-
Die Menüzeile (Action Bar, Menu Bar): Sie
erscheint in der obersten Zeile des Bildschirms oder eines Fensters.
In ihr ist eine Gruppe von Wahlmöglichkeiten enthalten (Menu Group).
-
Ein Menütitel (Menu Item) repräsentiert eine
Wahlmöglichkeit aus der Menüzeile.
-
Ein Menüfenster besteht aus einem Rahmen, in
dem sich die einzelnen Menüoptionen befinden.
-
Waagrechte Trenner (Separators) ermöglichen
die optische Zusammenfassung verschiedener Gruppen von Menüoptionen.
-
Ein Mnemonic (Hotkey) bezeichnet einen
speziell gekennzeichneten Buchstaben in jedem Menütitel, der das
zugehörige Menüfenster direkt und ohne Umweg über die Menüzeile
aktiviert.
-
Markierungen (Check Marks) vor den
Menüoptionen können den Benutzer darüber informieren, ob die
entsprechende Option zur Zeit ein- oder ausgeschaltet ist.
-
Der Arbeitsbereich oder Client-Bereich
(Panel Body, Client Area): Dies ist der Teil des Bildschirms oder
des Fensters, der für das Programm oder für Benutzer-Interaktion zur
Verfügung steht.
-
Die Statuszeile (Function Key Area, Status
Bar): Hier können kurze Mitteilungen vom Programm an den Benutzer
ausgegeben oder Funktionstastenbelegungen angezeigt werden.
Das Verfahren, mit dem der Benutzer seine Wahl in der
Menüzeile und dem Menüfenster vornimmt, ist ebenfalls durch den SAA-
Standard festgelegt. Hierbei wird zwischen Maus- und Tastatureingabe
unterschieden, die jedoch wahlweise und abwechselnd eingesetzt werden
können.
Inzwischen wird eine Button-Leiste unter dem
eigentlichen Menü als neuster Stand der Technik angesehen. Diese "Smart
Icons" dienen der schnellen Programmsteuerung.
Credits - Netmarks und Quellen
Programmieren unter MS-Windows: Vereinheitlichung von GUIs,
www.inigraphics.net/ini-sc/mswin/awfcsem/kap3.htm.
Computerlexikon von Wolfgang Bergt,
www.iis.ruhr-uni-bochum.de/links/netzwerk/Computerlexika/Bergt_Wolfgang/cl.htm#CUA,
www.iis.ruhr-uni-bochum.de/links/netzwerk/Computerlexika/Bergt_Wolfgang/sl.htm#SAA.
Anmerkungen
| |
SAA-Standard: |
|
Name: Besucher.
Online: 36 aktive User.
|
| Login |
Logout
|
|
|
Benachrichtigen bei Änderungen: |
|
|
|
|
Debian GNU/Linux 3.1 »Sarge«,
mit Debian-Anwenderhandbuch.

DVD-ROM +
Bonus-DVD
EUR
49,90
(versandkostenfrei)
|
Debian GNU/Linux Power Pack.
von
Peter H. Ganten und
Wulf Alex.

946 Seiten, zwei DVDs
EUR 69,95
(versandkostenfrei) |
Ubuntu: |
Ubuntu/Kubuntu 5.10,
mit Handbuch.

EUR
29,90
(versandkostenfrei)
|
SuSE
Linux: |
SUSE
Linux 10.0 deutsch.
von Novell

EUR
48,95
(versandkostenfrei)
|
SuSE
Linux 9.3 Professional
von Novell.

EUR
82,99
(versandkostenfrei)
|
SuSE
Linux 9.3 Professional Update.
von Novell

EUR 59,95
(versandkostenfrei) |
Red
Hat Linux: |
|
Red Hat Linux
Professional Workstation.

EUR 99,95
(versandkostenfrei)
|
Red Hat Linux 9 Personal.
Red Hat Linux 9 Professional.

ab EUR 39,99
(versandkostenfrei) |
|
 |
Thematisch verwandte Subsites:
Apple,
BSD,
Hardware,
Internet,
Microsoft Windows,
Networking,
Open Content,
Open Source & Free Software,
Politik,
Recht,
Safety,
Security,
Shopping,
Software,
The Tark,
Webworking,
Wissen. |
 |
|
|