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Installation von Bricolage
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03-Nov-2003/09-Jan-07
Übersicht
Bricolage verfügt über eine umfangreiche Dokumentation, daher hat man
-- im Gegensatz zu vielen anderen Open Source Content Management
Systemen -- immerhin eine gewisse Chance, das Programmpaket
installiert zu bekommen.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Anfänger oder Einsteiger haben IMHO
keine Chance, Bricolage 1.6.5 zum Laufen zu bringen...
Installation von Bricolage:
Zusammenfassung
Bricolage scheint -- der Beschreibung des Funktionsumfangs nach zu
urteilen -- ein interessantes Programmpaket zu sein. Die Installation
aus den Sourcen könnte funktionieren, ist aber enorm aufwändig und für
Linux- Einsteiger kaum zu meistern. Weder für Red Hat Linux, noch für
Debian GNU/Linux stehen stabile oder zuverlässig zu installierende
Pakete als DEB oder RPM zur Verfügung.
Wie man Bricolage jetzt dennoch zum Laufen bringt? Kurz gesagt: Ich
habe nicht die leiseste Ahnung. Mir ist völlig unklar, was die Debian-
Pakte bereits an Konfigurationsarbeiten erledigt haben und was noch
manuell zu erledigen wäre, in welche Verzeichnisse die zahllosen Skripts
und Module installiert wurden, ob der Apache 2 überhaupt unterstützt
wird, ob alle Systemvoraussetzungen erfüllt sind usw. Die kryptischen
Fehlermeldungen des Perl- Interpreters kann wohl nur ein erfahrener
Perl- Entwickler interpretieren, und das Programmpaket manuell zu
instllieren, wie unter
www.bricolage.cc/docs/Bric/Admin.html
beschrieben, halte ich für eine Zumutung, zumindest wenn man das System
nur einmal kurz ausprobieren will.
Von Installationsversuchen unter anderen Plattformen wie
Red Hat
Linux kann ich ebenfalls nur abraten, hier wird ein Einsteiger
bereits daran scheitern, dass die nativen RPM- Pakete für Apache und
mod_perl nicht zusammen mit Bricolage funktionieren, da sie
mod_perl als DSO verwenden; daher muss der Apache aus den
Quellen übersetzt werden, was wiederum die
Paketverwaltung zunicht macht und einfach nicht dem Sinn einer
Linux- Distribution mit Paketverwaltung entspricht.
Für Bastler und Experten würde ich empfehlen, die Installation aus
den Sourcen unter einer stabilen Distribution ohne Paketverwaltung wie
Slackware Linux zu versuchen.
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