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Supercomputing
Hardware : Supercomputing
: Übersicht
09-Jan-2003/09-Jan-07
Übersicht
Presseschnipsel über den Einsatz von Linux auf Hardware jenseits des
"normalen" Multiprocessing.
Linux-Supercomputer von IBM
Ende 2004 soll Blue Gene/L mit einer
Spitzenleistung von 180 Terflop/s in Betrieb gehen; der Superrechner
soll in der Proteinforschung sowie im Lawrence Livermore National
Laboratory auch zur Simulation von Nuklearwaffentests dienen. Es ist
dabei geplant, Linux als Haupt- Betriebssystem der Superrechner- Serie
einzustzen.
Die darauffolgenden Maschinen sollen bis zu 1.000
Teraflop/s (Blue Gene/P, geplant für 2006/2007) beziehungsweise
3.000 Teraflops/s (Blue Gene/Q, geplant für 2007/2008) erreichen
(Quelle: Heise Online).
Linux-Supercomputer von SGI
Silicon Graphics (SGI) preist seine Anfang 2003 vorgestellte Modellreihe Altix 3000 als
die ersten Linux-Rechner, die als Shared-Memory-Cluster die Kapazitäten
eines Supercomputers erreichen sollen. Ein Node arbeitet laut SGI mit
bis zu 64 Itanium- 2-Prozessoren, die mit einer Taktrate von 900 MHz
oder 1 GHz arbeiten und über bis zu 512 GByte Arbeitsspeicher verfügen.
Durch die NUMA-Architektur NUMAlink Interconnect Fabric sollen
Hunderte von Itanium-2-Prozessoren gemeinsam genutzt werden können.
Dadurch seien die Altix-3000-Systeme bis zu 200 Mal so schnell wie
konventionelle Cluster-Switches.
Das "Einstiegsmodell" mit 32 GByte Speicher, das mit bis zu 12
Prozessoren arbeiten kann, kostet 70.176 US-Dollar und ist im Laufe des
ersten Quartals 2003 erhältlich. Die Preisspanne geht hinauf bis zu
1,129 Millionen US-Dollar für ein System mit 64 Prozessoren. Künftig
sollen Systeme mit 2048 Prozessoren und 16 TByte Speicher realisierbar
sein.
Eine abgespeckte Version seiner Linux-Supercomputer mit vier bis 16
Itanium 2- Prozessoren stellte SGI Mitte Januar 2004 vor. Die neuen
Altix 350-Server sollen mit Preisen ab 21.600 US-Dollar (vier
Prozessoren) weniger zahlungskräftige Kunden ansprechen, die die volle
Leistung der großen Systeme nicht benötigen. Gleichzeitig können sie
sowohl als Nodes in einem Cluster eingesetzt als auch durch einen
modularen Aufbau der Systeme mit Prozessoren, Speicher und
I/O-Subsystemen bei Bedarf einfach erweitert werden (Quelle: Heise
Online).
Siehe auch
Netmarks
Heise Online: "SGI bringt kleinen Linux-Supercomputer",
Meldung vom 12.01.2004 15:36,
www.heise.de/newsticker/data/jk-12.01.04-005.
Heise Online: "Linux-Supercomputer von SGI", Meldung
vom 08.01.2003 13:12,
www.heise.de/newsticker/data/anw-08.01.03-001.
Heise Online: "Linux für Supercomputer", Meldung vom
25.10.2002 11:14,
www.heise.de/newsticker/data/jk-25.10.02-003.
Anmerkungen
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