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Clustering

Hardware : Multiprocessing : Clustering : Übersicht
25-Nov-2002/09-Jan-07


Übersicht

Beowulf.

Mosix.

Matterhorn

Ein Linux-Cluster mit 522 Opteron-244-Prozessoren unterstützt Forscher an der Universität Zürich (www.unizh.ch) bei der Entwicklung von Medikamenten zur Bekämpfung von Alzheimer und Krebs. Der Matterhorn getaufte Rechnerverbund berechnet aber nicht nur biochemische, chemische und physikalische Zusammenhänge komplexer Molekularsysteme, sondern modelliert auch die Dynamik von Galaxien.

Matterhorn ist aus einem Joint Venture der IT-Services der Universität Zürich, den Instituten für Biochemie, Organische Chemie, Physik und Geographie sowie dem Functional Genomics Center Zürich entstanden. Gesteuert werden die 261 Dual-Knoten von der Cluster-Management-Software Rocks (rocks.sdsc.edu/Rocks) des San Diego Supercomputing Center (SDSC, www.sdsc.edu), deren jüngste Release 3.1.0 ebenfalls den Code-Namen "Matterhorn" trägt.

NASA Ames Research Center Cluster

www.arc.nasa.gov.

Ein 64-Bit-SGI-Altix-System, bei dem insgesamt 256 Prozessoren in einer Architektur mit globalem Shared-Memory betrieben wurden und die somit alle direkt auf einen einzigen großen, zusammenhängenden Hauptspeicher zuarbeiten konnten, setzte unter Linux neue Rekordmarken bei Skalierbarkeit und dauerhaft erbrachter Applikationsleistung.

Die SGI-Plattform ist Bestandteil der Infrastruktur für High-Performance-Computing (HPC) an der Forschungsinstitution NASA Ames. Die 256-Prozessor-Maschine wurde von NASA-Forschern in eigener Initiative aus zwei 128-CPU-Einzelsystemen, die sich ihrerseits noch im Erprobungsstadium befinden, zusammengeschaltet. Sie stellt die weltweit größte Single-System-Image-(SSI-)Maschine dar, die jemals unter Linux zum Einsatz kam.

SGI plant mit seinem 128p-SSI-Beta-Programm, die Skalierbarkeit in einem Linux-Einzelsystem noch weiter in die Höhe zu treiben. Das Ziel: Am Markt verfügbare SGI-Altix-Systeme sollen in einer einzigen Linux-Partition statt derzeit maximal 64 bald schon bis zu 128 Intel-Itanium-2-Prozessoren betreiben können (Quelle: Golem.de).

ESPRC-Cluster

 Engineering and Physical Sciences Research Council (ESPRC)

An der Universität Manchester stellte das Unternehmen SGI im April 2003 einen Linux-Cluster mit insgesamt 256 Itanium-2- Prozessoren auf.

Das Altix-3000-System besteht aus vier Knoten mit jeweils 64 Intel Itanium 2 mit 1,0 GHz Taktfrequenz und 3 MByte L3-Cache.

NPACI-Cluster

National Partnership for Advanced Computational Infrastructure (NPACI) am San Diego Supercomputer Center (SDSC).

Mitte April 2003 veröffentlichten die Forscher der National Partnership for Advanced Computational Infrastructure (NPACI, www.npaci.edu) am San Diego Supercomputer Center (SDSC) die Version 2.3.2 des NPACI Rocks Cluster-Toolkit. NPACI Rocks bietet nach Angaben des SDSC "schlüsselfertige" Software-Installation und Updates für Linux-Cluster an. Die neue Version unterstützt nun auch Intels 64-Bit-Prozessoren Itanium 2. NPACI Rocks integriert Funktionen in die Linux-Distribution von Red Hat Linux ohne spezielle Änderungen im Kernel.

NEC High Performance Computing Europe (HPCE)

Das NEC High Performance Computing Europe (HPCE, www.hpce.nec.com) bietet siet März 2003 ein optimiertes Linux-Paket für Cluster auf Intanium-2- (TX7-Server) und PC-Basis. Es basiert auf üblichen Linux-Distributionen und ist für Anwendungen aus dem Bereich Hochleistungsrechnen ausgelegt. Im Basis-Service-Level bekommt der Kunde seine spezifische Installation und Konfiguration. Unterstützung bietet dabei das NEC Support Team. Die Mission-Critical-Version ermöglicht einen hochverfügbaren Betrieb. Hierfür stellt NEC HPCE zusätzliche Support-Pakete bereit. Die Fehlerbehandlung erfolgt in definierter Zeit.

Zusätzlich liefert NEC HPCE

  • Installationshilfen für Cluster,

  • Administrationshilfen mit Cluster Command und Control Utilities,

  • Cluster Monitoring Tools,

  • Resource-Management und Queueing Systeme,

  • Message Passing Interface (MPI) Bibliotheken,

  • Software für Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit sowie

  • den NEC Cluster Benchmark zum Messen der Systemkomponenten.

NEC erweiterte den Linux-Kernel, um den Itanium-2-Server mit bis zu 32 CPUs zu betreiben und einen ccNUMA-Speicherzugriff (Cache Coherent Non Uniform Memory Access) zu ermöglichen. Das Kernel-Debugging liefert einen Postmortem- Speicherdump (Quelle: Heise Online).

Cluster HALC

Linux-Cluster an der Universität Halle-Wittenberg,
www.informatik.uni-halle.de/pools/hardware.htm.

Das Institut für Mathematik und Informatik der Martin Luther Universität (MLU, www.uni-halle.de) in Halle hat Ende Februar einen neuen Linux- Cluster in Betrieb genommen.

Der Cluster besteht aus 32 Knoten mit jeweils zwei Prozessoren Intel Xeon mit 2,4 GHz, 1 GByte RAM und 60 GByte Festplatte; zusätzlich steht noch ein Frontend-Rechner zur Verfügung. Die Knoten sind mit einem 2 GBit/s Glasfasernetzwerk der Firma Myricom verbunden, um einen hohen Datendurchsatz bei geringer Latenz zu gewährleisten.

Die Firma Delta Computer Products GmbH (www.deltacomputer.de) baute den Cluster in drei 19-Zoll-Schränken auf. Der Preis der Maschine lag bei rund 200.000 EUR. Softwareseitig kommen Parastation von ParTec und RedHat 7.3 zum Einsatz.

Der Cluster wird vorrangig für Berechnungen auf großen Graphen verwendet - speziell Branch and Bound-Verfahren zu TSP sollen verbessert werden.

Aufgrund ihres vergleichsweise günstigen Preises und ihrer hohen Zuverlässigkeit und Flexibilität sind Cluster mit Linux als Betriebssystem äußerst beliebt (Quelle: Pro-Linux.de).

ECL

www.alphaworks.ibm.com/tech/ect4linux?open&t=gr,lnxw10=ECT.

Enhanced Cluster Tools (ECT) for Linux is a set of additional tools for the enhancement of Cluster Systems Management (CSM), which assists an administrator in managing a whole set of Linux machines. CSM includes features such as parallel installation, hardware control, configuration file management, event monitoring that help make it easier for an administrator to set up and maintain clusters. ECT provides additional features such as an xCAT-to-CSM transitional tool and scripts for easily collecting data from service processors. This update includes: New csm.ect-1.2.0.1-3, a tarball in this release, includes xcat2csm fixes, new kickstart file for Myrinet set-up, CSM code patches, DCP, lsn, and automatic ssh key set-up.

LANL - Space Simulator Cluster

space-simulator.lanl.gov.

Bei den Los Alamos National Laboratories läuft seit September 2002 der Space Simulator Cluster, ein Linux-basierter Beowulf-Cluster aus 294 Mini-Rechnern des Herstellers Shuttle. Eigentlich sind die XPC- Barebones als kompakte Desktops gedacht. Das von der Forschungsgruppe T-6 für theoretische Astrophysik des Los-Alamos-Labors für ihren Space-Simulator-Cluster ausgewählte Modell XPC SS51G kommt mit einem grafikfähigen SiS651- Chipsatz für den Pentium 4.

Für den Clustereinsatz wurden die Mini-Rechner jeweils mit einem Pentium 4 2,53 GHz, 1 GByte PC2700-Speicher, einer 80-GByte-Festplatte und einer Gigabit-Ethernet-Karte von 3Com ausgestattet. Damit blieben die Kosten pro Cluster-Knoten unter den magischen 1.000 US-Dollar. Wegen der kompakten Bauform der Shuttle-Barebones ist der Platzbedarf der 294 Rechner geringer als für den Vorgänger-Cluster Avalon aus 288 gewöhnlichen PCs.

FastIron-Netzwerk-Switches des Herstellers Foundry mit insgesamt 304 Gigabit-Ethernet-Ports verknüpfen die einzelnen Rechner zu einem Beowulf-Cluster. Die Forschungsgruppe für theoretische Astrophysik erzielte nach eigenen Angaben im Oktober mit 288 Prozessoren eine Leistung von 665,1 GigaFlop/s, damit käme der Space-Simulator-Cluster auf Platz 85 der aktuellen TOP500-Liste, auf der immer mehr Linux- Cluster gute Plätze einnehmen (Quellen: Heise Online, LANL).

LANL  - Avalon

cnls.lanl.gov/avalon.

Avalon is a 140 processor Alpha Beowulf cluster constructed entirely from commodity personal computer technology. It is a co-operative venture of the Los Alamos National Laboratory Center for Nonlinear Studies and Theoretical Division.

LANL - Loki

loki-www.lanl.gov.

Loki - Commodity Parallel Processing.

Loki is a Beowulf-class supercomputer built from commodity components.

Siehe auch

Netmarks

Golem.de: "NASA-Forschungslabor mit riesiger 64-Bit-Linux-Installation. Hochleistungsrechnen mit 256- CPU- Shared- Memory- System" (Hardware), 27.10.2003, 09:07,
www.golem.de/0310/28149.html.

Heise Online: "Cluster-Software für Intels Itanium 2 unter Linux", Meldung vom 11.04.2003 17:05,
www.heise.de/newsticker/data/anw-11.04.03-004.

Heise Online: "NEC bietet Linux-Paket für Itanium 2 und Cluster", 12.03.2003 09:27,
www.heise.de/newsticker/data/rh-12.03.03-000.

Pro-Linux.de: "Linux-Cluster für die Universität Halle-Wittenberg", gesendet von Andreas Brotzmann am Fr, 28. Feb 2003 um 22:37,
www.pro-linux.de/news/2003/5272.html.

Heise Online: "Cluster aus billigen Desktop-Barebones", Meldung vom 25.11.2002 10:56,
www.heise.de/newsticker/data/ciw-25.11.02-000.

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