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Corel Linux

 linux.corel.com.

Distributionen : Allgemein : Corel Linux : Übersicht
11-Nov-1995/09-Jan-07


Übersicht

Die erste Version der Distribution des kanadischen Softwareherstellers, der seine Windows-Programme mittels des Windows-Emulators WINE auf Linux portierte, war Anfang Dezember 1999 in den USA erhältlich. Eine deutsche Version erschien Ende Januar 2000.

Corel Linux OS ist in drei Versionen verfügbar (Download, Standard und Deluxe), die sich nur durch den Umfang enthaltener Software unterscheiden.

Das Linux-Engagement von Corel ist mittlerweile zurückgefahren worden.

Corel Linux basiert auf der Distribution Debian GNU/Linux.

Nachfolgedistribution: Xandros Linux.

Anbieter: Corel.

Lokalisierungen:

  • Englisch,
  • Französisch,
  • Deutsch u.a.

Fazit aus dem Linux Magazin:

»Corel Linux OS bietet für Linuxeinsteiger oder Umsteiger von MS Windows eine sehr gute und stellenweise sehr einfach zu bedienende Basis. An einigen Ecken und Kanten fehlt noch der gewisse Schliff und vielleicht das passende, benutzerfreundliche Werkzeug. Zu empfehlen ist der Einsatz neben Windows, da durch die erfolgte Integration in den Corel File Manager alle Daten sofort in Linux zur Verfügung stehen und dadurch der Umstieg enorm erleichtert wird.

Fortgeschrittene Linuxnutzer sollten doch besser gleich Debian installieren, anstatt Corel Linux zu benutzen. Vielleicht hat Corel einfach zu viel Mühe darauf verwand, das System MS Windows nachzuahmen und dabei vergessen, einige wichtige Dinge zu optimieren. Ohne Zweifel wird Corel viele Dinge verbessern und ändern, also warten wir auf Corel Linux 2.0 und schauen uns das System dann noch einmal an« (Quelle: www.linux-magazin.de/Artikel/ausgabe/2000/02/CorelLinux/corellinux.html ; Zugriff: 27-Nov-2002).

 

 

Corel® LINUX® OS greift auf Windows®- Applikationen zu
Corel® LINUX® OS bietet als erste Distribution die nahtlose Integration von Linux®-Betriebssystem und Windows®-Applikationen

Ottawa,Canada – 6. Januar 2000

Corel® LINUX® OS von Corel (NASDAQ: CORL, TSE: COR) ermöglicht als erste Linux®-Version den nahtlosen Einsatz von Windows-Applikationen über jede beliebige Verbindung. Corel LINUX OS erlaubt den Zugriff auf und den Einsatz von Windows-Applikationen. Damit ist das Corel Betriebssystem eine ideale Lösung für eine beschleunigte Migration auf einen Linux-Desktop, die gleichzeitig den uneingeschränkten Zugriff auf vorhandene Windows-Applikationen gewährleistet.

„Dank der Integration von GraphOn Bridges in Corel LINUX OS profitieren Anwender von den Vorteilen und der hohen Zuverlässigkeit von Linux, während sie gleichzeitig auf weitverbreitete Windows-Applikationen zugreifen können”, meint Michael Cowpland, Präsident und CEO von Corel. „Dies ermöglicht Unternehmen den heterogenen Einsatz von Linux- und Windows-Arbeitsplätzen – eines der wichtigsten Ziele von Corel bei der Linux-Entwicklung.”

Mitte des Jahres 2000 wird eine Version von Corel LINUX OS ausgeliefert werden, die sowohl den Linux-Client als auch Windows NT®-Serverlizenzen für GraphOn Bridges™ umfasst. Mit dieser Version wird es möglich sein, vom Corel LINUX OS Desktop auf die meisten Windows- Anwendungen zuzugreifen, die auf einem Windows NT- Server laufen, ohne zusätzliche Software eines Drittanbieters lizenzieren zu müssen.

Ein Beispiel: Auf einem PC-Cluster unter Corel LINUX OS laufen native Linux-Anwendungen wie die bereits angekündigte Office Suite oder Grafik Suite für Linux von Corel. Gleichzeitig können Windows-Applikationen wie Microsoft® Office eingesetzt werden, die auf einem einzelnen Windows-Server bereitstehen, auf den der gesamte Linux-Cluster zugreift.

„Der Beginn eines neuen Jahrtausends ist ein perfekter Zeitpunkt für Linux, sich auf dem Desktop als echte Altenative zu Windows zu präsentieren – die neue Corel/ GraphOn-Technologie wird diesen Prozess beschleunigen", betont Dr. Cowpland.

Corel stellte Corel LINUX OS am 15. November 1999 auf der Herbst-COMDEX vor. Die Integration der Kommunikations-Software GraphOn Bridges ermöglicht den Einsatz von Windows-Anwendungen unter Corel LINUX OS. Corel hat das hocheffiziente und leistungsfähige Corel LINUX OS sowohl für den Consumer- als auch für den Unternehmensmarkt entwickelt. Besondere Merkmale von Corel LINUX OS sind beispielsweise die einfache Installation und die bis heute benutzerfreundlichste Linux- Umgebung.

„Wir freuen uns, unserem Partner Corel wichtige Schlüsseltechnologien zur Verfügung stellen zu können, die die führende Position seines Linux-Betriebssystems für den Desktop ausbauen”, meint Walt Keller, Präsident und CEO von GraphOn (Nasdaq: GOJO). „GraphOn Bridges macht Corel LINUX OS zur idealen Lösung für den Einsatz beliebiger Windows-Applikationen über das Internet und drahtlose Verbindungen oder über Netzwerke und Telefonverbindungen.”

Die Lizenzvereinbarung zwischen Corel und GraphOn erweitert einen früher geschlossenen Lizenzvertrag, der den Einsatz von Corels Windows-Applikationen unter Corel LINUX OS ermöglichte. Die Erweiterung der Lizenzvereinbarung eröffnet diese Möglichkeit allen Windows-Anwendungen beliebiger Hersteller.

http://www.corel.de/pressroom/Details_id-ZZZZ8DJU74OO.html.

Logo:

Netmarks

Linux Magazin: "Corel Linux OS 1.0. Corels neues Zugpferd unter der Lupe", von Daniel Rahn, Ausgabe 02/2000,
 www.linux-magazin.de/Artikel/ausgabe/2000/02/CorelLinux/corellinux.html.

Seit Kurzem ist das von Corel lange angekündigte Corel Linux OS 1.0 als Downloadversion verfügbar. Corel beschreibt es als Desktop- und Notebookbetriebssystem für Einsteiger und vor allem für Umsteiger von Microsoft Windows.

Corel Linux:
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