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Gnome 2.4
www.gnome.org/start/2.4/notes.
Desktop :
Gnome : Versionen : Gnome
2.4 : Übersicht
06-Feb-2003/09-Jan-07
Übersicht
Der freie Unix- und Linux-Desktop GNOME wurde am 11. September 2003
freigegeben. Die neue Version bringt elf neue Applikationen und über 100
weitere kleinere Neuerungen mit.
Aus der Selbstdarstellung:
"GNOME 2.4 will continue GNOME 2.2's movement towards a
more tightly integrated desktop, making it a real competitor at the
enterprise level. This next release [...] should offer a full suite
of productivity applications, utilities and accessories so that a
GNOME user will never have to leave a simple, clean, powerful GNOME
application".
Wer mehr über das neue Environment erfahren möchte, dem sei die
Lektüre der GNOME 2.4.0 Release Notes empfohlen:
Unterstützte Plattformen:
- GNU/Linux,
- Solaris,
- HP-UX,
- BSD,
- Apple Darwin u.a.
Download
GNOME kann unter gnome.org sowie diversen Mirrors heruntergeladen
werden:
Mit Garnome steht zudem eine GNOME-Distribution zur Verfügung, die
aus den aktuellen GNOME-Quellen das Desktop-System installiert.
Neuerungen
Epiphany.
Neu dabei ist unter anderem der Web-Browser Epiphany 1.0, der auf
Mozillas Rendering- Engine Gecko basiert, sich aber auf ein
minimalistisches User-Interface beschränkt.
Verbesserte Bedienung für behinderte Nutzer.
GNOME 2.4 bringt vor allem eine verbesserte Bedienung für
behinderte Nutzer mit, die sich durch alle Bereiche des Desktops
erstreckt.
Mit Gnopernicus fanden zudem ein Screen Reader und eine
Bildschirmlupe Einzug in GNOME, die von der Baum Retec AG entwickelt
wurde. Gnopernicus soll vor allem Sehbehinderten die Nutzung des
Desktops erleichtern. Dazu unterstützt Gnopernicus ein automatisches
Fokus-Tracking sowie eine Vergrößerung im Vollbild. Zudem können
viele Applikationen über eine Sprach- und Braille-Ausgabe genutzt
werden.
GOK,
www.gok.ca.
Mit GOK verfügt GNOME über eine vom Adaptive Technology Ressource
Center (ATCR) entwickelte dynamische Bildschirm-Tastatur, die es
GNOME-Nutzern erlaubt, den Desktop ohne herkömmliche Tastatur oder
Maus zu bedienen. Dabei wird eine Vielzahl von derzeit auf dem Markt
befindlichen Eingabegeräten für Behinderte unterstützt, die eine
Steuerung mit minimalen Bewegungen z.B. mit den Fingern, dem Kopf
oder Muskelkontraktionen der Lippen bzw. einen Augenaufschlag
ermöglichen.
Nautilus.
Nautilus, der Dateimanager von GNOME, erlaubt es, in der Version
2.4 direkt per Drag and Drop CDs zu brennen und die Eigenschaften
von mehreren Dateien gleichzeitig zu ändern. Zudem werden
Desktop-Objekte nun im Speicher gehalten, statt als Dateien im
Desktop-Verzeichnis abgelegt zu werden. Beim Starten von
Applikationen erscheinen entsprechende Hinweise.
GNOME-Panel.
Das GNOME-Panel wurde vereinfacht und die verschiedenen
Panel-Typen durch einen konfigurierbaren Typen ersetzt. Dabei lässt
sich das Panel frei in der Größe verändern und verschieben, auch mit
der Tastatur. Auch ein Dialog zum Starten von Applikationen wurde
hinzugefügt und der Xinerama-Support für Mehrschirmsysteme
verbessert.
Gedit.
Dem Texteditor Gedit hat man Syntax-Hervorhebungen spendiert,
wobei derzeit Ada, C, C++, IDL, Java, HTML, Latex, XML, Perl und
Python unterstützt werden.
Kontrollzentrum.
Das Kontrollzentrum bekam mit Themus einen neuen
Theme-Manager sowie ein neues Font-Management- System und einen
Dialog zur Einstellung von GNOMEs Accessibility-Features. Zudem
werden die Möglichkeiten der XrandR- Erweiterung von X 4.3 im
Kontrollzentrum unterstützt.
GnomeMeeting.
GnomeMeeting ermöglicht Internet-Telefonie und Video-Konferenzen
einschließlich der Unterstützung von "callto:"- und "h323:"-URIs.
Dabei ist GnomeMeeting kompatibel zu H.323, so dass über die
Software mit allen Geräten, die diesen Standard ebenfalls
unterstützen, kommuniziert werden kann.
Gcalctooll.
Der Taschenrechner Gcalctooll ersetzt den GNOME Calculator. Er
unterstützt unter anderem Basisfunktionen für Finanz- und
Wissenschaftsmathematik sowie zehn Speicherplätze für Zahlen.
Zenity.
Mit Zenity verfügt GNOME zudem über ein neues Werkzeug zur
Erstellung von Eingabe-Dialogen, das sich auch aus Shellscripten
heraus auf einfache Art und Weise ansteuern lässt.
Gucharmap.
Gucharmap hingegen erlaubt eine bequeme Auswahl von
Unicode-Zeichen und ersetzt so die gnome-character-map.
Internationalisierung.
Der Desktop unterstützt auch bidirektionale Schriften sowie
insgesamt 42 Sprachen teilweise, 29 davon zu mindestens 80 Prozent.
GPDF.
Mit dem auf XPDF basierenden GPDF verfügt GNOME nun über einen
qualitativ hochwertigen, integrierten PDF-Betrachter.
Nächste Version
Die kommende stabile Version Gnome 2.6
des GNOME- Desktops soll in rund sechs Monaten erscheinen, also etwa
März 2004, auf der nächsten Version von GTK+ basieren und neue "Combo-
Widgets" sowie Erweiterungen für die Menüs und Toolbars mitbringen.
Siehe auch
Screenshots










Quelle: scr.golem.de, Zugriff:
11-Sep-2003.
Nautilus-Media:

Anmerkungen
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Gnome 2.4: |
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