|
| |
Microsoft FrontPage unter GNU/Linux
Anwendungen : Webworking
: FrontPage : Übersicht
12-Dec-2003/09-Jan-07
Übersicht
Derzeit gibt es keine Möglichkeit, mit Microsofts ausgezeichneter
Authoring- Umgebung FrontPage unter GNU/Linux zu arbeiten. Es gibt weder
kompatible Clones, noch ist es möglich, FrontPage in einer Emulation wie
CodeWeavers CrossOver Office zu betreiben; andere Office-
Applikationen werden unterstützt, FrontPage jedoch nicht.
Das bedeutet konkret, dass man FrontPage Webs unter GNU/Linux nicht
verwalten kann; wer an FrontPage festhalten will oder muss, ist
definitiv auf einen Windows- Rechner (oder eine kostspielige Emulation à
la VMWare)
festgelegt, um die Client-Applikation betreiben zu können.
Dann ist es -- zumindest eingeschränkt -- möglich, die
FPSE auf einen Apache httpd
'raufzuwürgen und zu versuchen, stabile FrontPage zu erhalten. Das
klappt mehr oder weniger gut, und die Unterstützung für solche
Konfigurationen durch Microsoft hölt sich aus nachvollziehbaren Günden
in Grenzen.
Schlimmer ist, dass es keinen Migrationspfad von FrontPage auf Freie
Software gibt. Hatte man unter Windows mit der Kombination aus
FrontPage, IIS und FPSE eine performante, komfortable und sehr
leistungsfähige Authoring, Site- und Link- Management- Umgebung, steht
man unter GNU/Linux plötzlich vollkommen im Regen. Es gibt weder
visuelle HTML-Editoren, nocht Tools für Site- oder Link- Management, und
man kann mit seinen ausgefeilten FrontPage-Webs so überhaupt gar nichts
mehr anfagen, ausser sie mehr oder weniger automatisiert von einfachem
HTML in eine native GNU/Linux- Umgebung, also i.d.R. wohl ein CMS oder
ein Wiki zu überführen. Dabei verliert man natürlich ausnahmslos alle
der grandiosen FrontPage- Eigenschaften, beispielsweise das visuelle
Editieren, das übersichliche und zuverlässige Generieren von
Navigationsstrukturen und Site-Maps, das automatische Generieren von
Inhaltsverzeichnissen und Navigationselementen, das interne Link-
Management usw. -- man beginnt mehr oder minder an einem Punkt des
HTML-Authoring, mit dem man vielleicht anno 1993 mit einem freudlosen
Code-Editor ohne jeglichen Komfort begonnen hatte.
Alternative 1: Wiki
Das einzige unter GNU/Linux zur Verfügung stehende Web-Konzept, das
an Stabilität, Geschwindigkeit und Komfort mit einer FrontPage- Umgebung
vergleichbar ist, ist ein Wiki. Leistungsfähige Lösungen sind
beispielsweise MediaWiki oder MoinMoin; das Wiki-Konzept bietet
unbestreitbar Vorteile, auch im direkten Vergleich mit FrontPage, bringt
aber auch unweigerlich Nachteil mit sich:
- Kein Import: Man kann FrontPage-Webs nicht automatisiert
in ein Wiki überführen; je nach Größe der Quell-Website steht ein
aufwändiger bis absurder manueller Konvertierungsaufwand bevor.
Beispeil: Das
vollständig unter FrontPage verwaltete Kefk Network besteht derzeit
aus gut 8 GB Daten bzw. 305.000 Dateien, die in einer hierarchischen
Verzeichnisstruktur aus 58.000 Directories sorgfältig strukturiert
sind (Stand: Dezember 2003). Ich halte es für ausgeschlossen, dieses
Datenvolumen manuell oder automatisiert zu wikifizieren; das
händische Transferieren verbietet sich durch das Volumen der
Website, die Automatisierung scheitert an der Wandlung eines
hierarchischen in einen flachen Namensraum; Seitentitel aus den
<TITLE>-Tags könnte man als WikiWords verwenden, sie wären jedoch
nicht eindeutig, ebenso wenig wie Datei- oder Verzeichnisnamen.
- Keine hierarchische Strukturierung möglich. Die Subsites
und deren Rubriken und Unterrubriken werden häufig in einer
semantischen Struktur abgebildet, d.h. man kann sich mit einer
gewissen Kenntnis eines Sachgebiets den URL selbst zusammenbauen und
sehr leicht merken (z.B. im Kefk Network
/Linux/Distributionen/Allgemein/Debian/Versionen/...).
Ein Wiki bildet Inhalte immer "flach" ab und strukturiert
ausschliesslich netzförmig, aber nie hierarchisch (Ausnahmen:
Namensräume in MediaWiki und Webs in TWiki).
- Man hat keine Offline-Kopie der Website, man arbeitet
immer direkt auf dem Server; selbst mit einer lokalen Kopie der
Datenbank wird man nicht glücklich werden, da Wikis eben auch online
von anderen Benutzern verändert werden können und sollen.
Man kann
also bestenfalls einen Dump als Backup anlegen, aber beispielsweise
nicht offline Seiten bearbeiten und erst dann live werden lassen,
wenn man sie für fertig und präsentationsfähig hält.
- Kein Asset-Management: So etwas wie Medien- Verwaltung
oder Asset Management gibt es in keinem mir bekannten Wiki; man kann
zwar mehr oder weniger komfortabel Dateien auf den Wiki-Webserver
schieben, die Wikis können aber mit nicht-textuellen Inhalten wenig
bis gar nichts anfangen.
Natürlich kann man in ein Wiki heutzutage
einzelne Grafiken einbinden, das ist aber weder komfortabel, noch
vertretbar, wenn man beispielsweise eine Bildergalerie erstellen
möchte. In FrontPage skaliert zieht man die Grafik auf die jeweilige
Seite und skaliert sie <Ctrl+T> oder nutzt die Bots zur Erstellung
von Galerien, in einem Wiki sitzt man stundenlang am Übertragen und
Beschreiben der Bilddaten, und das Eregbnis sieht dann auch noch
ziemlich bescheiden aus.
Alternative 1: CMS
Migriert man auf ein CMS, steht noch viel mehr Arbeit an; das Konzept
eines CMS verbietet ausserdem das schnelle Anlegen unstrukturierter
Websites, die man nach und nach bearbeitet, verbessert sowie
schrittweise auf- und ausbaut.
PHP in FrontPage
schneegans.de/frontpage/php.
Mit FrontPage lassen sich nach einigen Vorbereitungen auch
PHP-Dateien bequem bearbeiten. Dieses Dokument erläutert die notwendige
Konfiguration.
- PHP-Dateien im FrontPage-Editor bearbeiten,
- Site-Management mit PHP-Dateien.
Netmarks
Schneegans.de: Microsoft FrontPage,
schneegans.de/frontpage.
| |
FrontPage: |
|
Name: Besucher.
Online: 2 aktive User.
|
| Login |
Logout
|
|
|
Benachrichtigen bei Änderungen: |
|
|
|
|
Debian GNU/Linux 3.1 »Sarge«,
mit Debian-Anwenderhandbuch.

DVD-ROM +
Bonus-DVD
EUR
49,90
(versandkostenfrei)
|
Debian GNU/Linux Power Pack.
von
Peter H. Ganten und
Wulf Alex.

946 Seiten, zwei DVDs
EUR 69,95
(versandkostenfrei) |
Ubuntu: |
Ubuntu/Kubuntu 5.10,
mit Handbuch.

EUR
29,90
(versandkostenfrei)
|
SuSE
Linux: |
SUSE
Linux 10.0 deutsch.
von Novell

EUR
48,95
(versandkostenfrei)
|
SuSE
Linux 9.3 Professional
von Novell.

EUR
82,99
(versandkostenfrei)
|
SuSE
Linux 9.3 Professional Update.
von Novell

EUR 59,95
(versandkostenfrei) |
Red
Hat Linux: |
|
Red Hat Linux
Professional Workstation.

EUR 99,95
(versandkostenfrei)
|
Red Hat Linux 9 Personal.
Red Hat Linux 9 Professional.

ab EUR 39,99
(versandkostenfrei) |
|
 |
Thematisch verwandte Subsites:
Apple,
BSD,
Hardware,
Internet,
Microsoft Windows,
Networking,
Open Content,
Open Source & Free Software,
Politik,
Recht,
Safety,
Security,
Shopping,
Software,
The Tark,
Webworking,
Wissen. |
 |
|
|