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Silicon Graphics Incorporated (SGI)
www.sgi.com.
Akteure : Organisationen
: SGI : Übersicht
20-Jan-2003/09-Jan-07
Übersicht
Silicon Graphics Incorporated, normalerweise
SGI abgekürzt, stellte zunächst ab 1982 Grafikterminals her.
Gegründet wurde die Firma durch Jim Clark, die von seinen Berechnungen
mit geometrischen Röhren, spezialisierter Soft- und Hardware, die die
Anzeige dreidimensionaler Bilder beschleunigte, profitierte. SGI wurde
ursprünglich unter kalifornischem Recht im November 1981 gegründet und
dann nach Delaware im Januar 1990 verlegt.
Die ersten hergestellten Terminals sollten an DEC VAX
Computer angeschlossen werden. SGI implementierte
Motorola-68000-Mikroprozessoren mit aufgesetztem UNIX-Betriebssystem zur
Steuerung des Terminals.
Die 3X30-Workstation war in der Lage, ohne Unterstützung
eines Großcomputers eine komplette 3D-Computeranimation zu rendern. Die
Workstation war zu ihrem Zeitpunkt mit zwei üppigen 300 MB-Festplatten,
einem Bandlaufwerk und einem 10 MBit-Netzwerkadapter ausgestattet.
Mit der Einführung der 4D-Reihe ging SGI dazu über, MIPS
RISC-Mikroprozessoren zu verwenden. Damit wurde die Leistung gesteigert,
mehr Speicher konnte adressiert werden und die mathematischen
Berechnungen konnten weitestgehend über die Hardware abgewickelt werden.
Mit dieser Baureihe erwarb sich SGI den Ruf des bekanntesten Herstellers
von Grafik-Workstations zum Rendern von Zeichentrickfilmen und
Animationen.
1992 veröffentlichte SGI den ersten 64-Bit MIPS
Mikroprozessor, den R4000, einen der ersten 64-Bit-Microprozessoren
überhaupt neben dem Alpha-Prozessor.
Mit der enormen technischen Entwicklung von Desktop-PCs
und deren Grafikfähigkeiten hat sich SGI auf die Herstellung von Servern
für Digitales Video und Webservern spezialisiert.
Im Februar 1996 kaufte SGI die Firma Cray Research und
verwertete die Rechte an Namen wie "CrayLink" für (SGI-eigene)
Technologien, die in die Server-Reihen eingebaut wurden.
Projekte und Initiativen
SGI unterstützt die Entwicklung des Betriebssystem
Linux, bei der die Firma zahlreiche Projekte wie Samba unterstützt und
Code als Open Source freistellt (XFS). XFS für Linux ist eine Portierung
des XFS Dateisystems von SGI IRIX. Es ist eins der ausgereiftesten
Journaling Filesysteme für Linux.
Die Vorteile von XFS liegen in der hohen Geschwindigkeit,
besonders im Umgang mit großen Dateien, der Unterstützung von ACLs, Quotas
und Resizing sowie der Journaling-Fähigkeit. XFS wird im LinuxKernel 2.6
direkt enthalten sein (im Entwicklerkernel ab 2.5.36).
SGI hat Mitte Januar 2004 eine Initiative gestartet, die
durch die Visualisierungstechniken von SGI Linux-Systeme auf eine
Stufe mit kommerziellen Unix-Systemen heben soll. Damit sollen
anspruchsvolle Grafikanwendungen, die mit großen Datenmengen operieren, nun
auch unter Linux möglich werden.
Teil der Initiative ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen
Open-Source-Grafikprojekten. Dazu gehören etwa Chromium (sourceforge.net/projects/chromium)
und DMX (sourceforge.net/projects/dmx).
In diesem Zusammenhang bietet SGI auch ein Visualization
Developer Tool Kit für Linux zum Download an. Dieses unterstützt im Kern
ein skalierbares multi-CPU und multi-GPU SGI-Visualisierungs-System auf
Basis von SGIs NUMAflex-Technik und Intels
Itanium-2-Prozessoren.
Netmarks
de.wikipedia.org/wiki/SGI.
www.linuxwiki.de/XFS.
Golem.de: "SGI erweitert sein Linux-Engagement.
Visualisierungs-Lösungen für Linux sollen mit Unix-Alternativen
gleichziehen" (Software), 20.01.2004, 15:58,
www.golem.de/0401/29358.html.
Heise Online: "SGI will Linux für
Visualisierungsanwendungen fit machen", Meldung vom 20.01.2004
20:22,
www.heise.de/newsticker/data/akr-20.01.04-005.
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