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Firewalling unter GNU/Linux

Administration : Firewalling : Übersicht
25-Jan-2003/09-Jan-07


Übersicht

Mit der Kommerzialisierung des Internet ab Mitte der 90er Jahre nahm auch die Menge der Mißbrauchsversuche zu; zu den Folgen dieser Entwicklung gehört beispielsweise neben der »Erfindung« von Spam (Sanford »Spamford« Wallace, Firma Cyber Promotion, um 1994) die zunehmende Bedrohung von Subnetzen durch Viren, Würmer, Trojaner und Cracker. Etwa ab Mitte der 90er Jahre werden daher zunehmend Firewalls eingesetzt, die den Zugang zu Subnetzen aus dem Internet und umgekehrt einschränken. Spätestens seit Ende der 90er Jahre gehört eine Firewall schließlich zwingend zu jedem mit dem Internet verbundenen Netzwerk.

Seit Jahren liefern sich Blackhats und Skript-Kiddies einen Wettlauf mit Sicherheitsspezialisten und Netzwerkadministratoren; ein beiderseitiges Hochrüsten ist zu beobachten, das zunehmend unproduktiv Ressourcen verschlingt, aber mittlerweile leider unumgänglich geworden ist. Ein verantwortungsbewusster Netzwerkadministrator muss heute sein Netzwerk durch Schutzmaßnahmen absichern!

Zur Netzwerkabsicherung gibt es verschiedene Ansätze; neben dezentralisierten lokalen Firewalls (sog. Personal Firewalls) auf den Netzwerk-Hosts selbst sind zentrale Firewalls in der Nähe des Gateways zwischen LAN und Internet am weitesten verbreitet; letztere regeln entsprechend den Sicherheitsrichtlinien des Netzwerkbetreibers (Security Policy) mehr oder minder strikt, welche Datenströme zwischen Internet und LAN in welcher Form fließen dürfen. Im Rahmen der  Sicherheitsrichtlinien bildet die Firewall dabei allerdings immer nur eine Komponente eines ebenfalls mehr oder minder umfangreichen Maßnahmenkatalogs, die zu einer sicheren Netztopologie führen sollen.

Die grundlegendste und einfachste Form der Firewall ist ein Paketfilter; dieser kann IP-Pakete nach bestimmten Regeln annehmen (ACCEPT), verarbeiten (z.B. FORWARD) oder verwerfen (DROP, REJECT, DENY).

Zum Betreiben einer paketfilternden Firewall unter GNU/Linux gibt es verschiedene Ansätze, die von dem eingesetzten Linux-Kernel abhängen:

  • Iptables [Netfilter] (ab Linux-Kernel 2.4.x)
  • Ipchains (ab Linux-Kernel 2.2.x)
  • Ipfwadm (ab Linux-Kernel 2.0.x)

Die Kernel haben eine gewisse Abwärtskompatibilität gewahrt, so dass bei einem Wechsel des Kernels keine sofortige Migration zwingend notwendig ist, für das Aufsetzen neuer Firewalls gibt es jedoch keinen Grund, noch Ipfwadm oder Ipchains einzusetzen.

Topologien

Für den Aufbau komplexer Firewalls sind eine Reihe von Topologien zu unterscheiden, die sich erheblich im zu betreibenden Aufwand, aber auch im Grad der gebotenen Sicherheit unterscheiden.

Die wohl einfachste Variante ist eine paketfilternde Firewall, die direkt auf dem Gateway läuft und ein dahinter liegendes LAN schützen soll; meist wird man auf diesem Host zusätzlich Network Adress Translation (NAT) oder Masquerading einrichten. Entsprechende Funktionalitäten bieten heutzutage nahezu alle Breitband-Router, natürlich lässt sich eine solche Firewall auch in wenigen Stunden unter GNU/Linux aufsetzen. Eine solche Konfiguration ist zwar einfach aufzubauen und vergleichsweise unproblematisch zu warten, der Schutz ist jedoch minimal: Ist das Gateway kompromittiert, werden die Rechner des LANs bestenfalls noch durch persönliche Firewalls geschützt. Für kleinste private Netzwerke mag eine solche Konfiguration heute noch vertretbar sein, für größere Unternehmensnetzerke ist diese »Topologie« jedoch schleichtweg inakzeptabel.

Etwas mehr Schutz bieten Single Homed Bastion Hosts, die den Aufbau einer demilitarisierten Zone (engl. Demilitarized Zone, DMZ; gelegentlich auch als Grenznetz bezeichnet) ermöglichen; in dieser DMZ können exponierte Hosts – i.d.R. externer DNS- sowie Proxy-, Mail- und Webserver – aufgestellt werden; in der Werbung für Netzwerkprodukte werden DMZs und Exposed Hosts häufig gleichgesetzt, was jedoch falsch ist: Die DMZ bietet einen Gewinn an Sicherheit, während der Exposed Host ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Die Single Homed Bastion Hosts setzen zwei Firewalls voraus, eine vor und eine hinter der DMZ, die jeweils mit einer Netzwerkkarte versehen sind. Grundsätzlich ist jeder direkte Datenverkehr vom Internet in das LAN und umgekehrt ebenso verboten wie der direkte Datenaustausch zwischen den beiden Firewalls. Wird die äußere Firewall kompromittiert, muss der Angreifer noch die hinter der DMZ liegende zweite Firewall »knacken«.

Um die Dienste der in der DMZ lokalisierten Rechner nutzen zu können, muss auf der Firewall Port Mapping eingerichtet werden; dabei werden bestimmte auf der Firewall eingehenden Anfragen auf einen bestimmten Port an einen bestimmten Rechner im LAN weitergereicht (Port Forwarding). So können beispielsweise alle auf der äußeren Firewall eingehenden Pakete auf dem Port 80 an den Webserver in der DMZ weitergeleitet werden.

Deutlich mehr Schutzleistung bieten Double Homed Bastion Hosts; die beiden Bastion Hosts vor und hinter der DMZ sind jeweils mit zwei Netzwerkkarten ausgestattet, was die Unterbrechung jeder physikalischen Verbindung zwischen den beiden Firewalls ermöglicht. Ein Datenverkehr ist nun nur noch über logische Routen möglich, also entsprechend relayende Server oder Proxies. Beispielsweise operiert ein in der DMZ lokalisierter Mail-Server nur noch als SMTP-Relay, der alle E-Mails an einen internen Mailserver weiterreicht; auf dem Rechner in der DMZ sind weder Postfächer lokalisiert, noch werden Passwörter in die DMZ transportiert.

Hat man schließlich eine möglichst sichere Firewall-Topologie am Laufen, sollte man sich Gedanken über ein Intrusion Detection System (IDS) sowie ein Intrusion Response System (IRS) machen; geeignete Tools sind beispielsweise Snort oder Portsentry.

Abschließend sei noch auf ein prinzipielles Problem sicherer Netzwerktopologien hingewiesen: Die Internet-Anbindung dürfte in den meisten Netzwerken nicht den einzigen Zugang zum lokalen Netz darstellen. Rechner im LAN mögen mit ISDN-Karten ausgestattet sein, über Modems verfügen, Netzwerkbuchen ermöglichen das Einstöpseln von Notebooks und lokale Rechner verfügen über Disketten- und CD-Laufwerke sowie zahllose Schnittstellen für USB-Sticks oder serielle Geräte. Die sicherste Internet-Firewall ist eingeschränkt nützlich, wenn Nutzer im LAN die gebotene Sicherheit durch Modemverbindungen oder Notebooks jederzeit unterlaufen können. Darum sei hier noch einmal darauf hingewiesen: Jede Firewall bildet nur eine Teilkomponente im Rahmen zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen, die in den Sicherheitsrichtlinien der jeweiligen Organisation schriftlich fixiert sein sollten.

Frontends

Wer eine Firewall unter GNU/Linux einrichten möchte, muss sich entscheiden, ob er von Anfang an Ipchains- oder Iptables-Regeln lernen möchte, oder – zumindest für den Einsteig – lieber ein Frontend einsetzen möchte. Einige dieser Frontends unterstützen den Benutzer beim Formulieren sinnvoller und syntaktisch korrekter Firewall-Regeln, was den Einstieg natürlich erleichtern kann.

Mittelfristig bewahrt jedoch keins dieser Tools davor, sich mit Ipchains oder Iptables auseinanderzusetzen, weil man sonst weder die Firewall den individuellen Bedürfnissen anpassen kann, noch sinnvoll die Logfiles auswerten kann.

Frontends zur Administration und Konfiguration von GNU/Linux-basierten Firewalls:

(a) Kommandozeilen-Tools:

(b) GUI-Tools:

  • Knetfilter (KDE)
  • Lokkit und Gnome-Lokkit
  • Firestarter
  • Guarddog
  • Guidedog
  • ...

Die GUI-basierten Tools setzen einen installierten X-Server mit KDE oder GNOME voraus; nichts davon wird man auf seiner Firewall haben wollen, daher kann man diese Tools m.E. nur sinnvoll einsetzen, wenn man zur Konfiguration und zum Testen einen identisch konfigurierten Rechner einsetzt. Die GUI-Tools simulieren leider keine Test-Umgebung, sondern werden im Live-Betrieb aktiv, d.h. sie laden benötige Kernel-Module und verändern das Routing etc. So schön Tools wie Guidedog oder Knetfilter auch zum Herumspielen sein mögen, so wenig erschließt sich mir ihr Nutzen in der Praxis. Ich lasse mich aber gerne über sinnvolle Einsatzszenaiern aufklären...

Sinnvoll erscheinen mir allenfalls die Ansätze von Lokkit, Jay's Iptables Firewall und der Shoreline Firewall (Shorewall); die benötigen kein GUI und können auf einer echten Firewall genutzt werden, ohne sich zahllose potenzielle Sicherheitslücken das X-Window-Systems oder von KDE ins Haus zu holen. Lokkit eignet sich nur für einfachste Anforderungen, Jay's Iptables Firewall ist leider derzeit bis zur völligen Unbrauchbarkeit verbuggt (Stand: November 2004), einzig Shorewall funktioniert so wie erwartet: zuverlässig und kalkulierbar.

Wer seinen lokalen Desktop-Rechner in einem bereits gesichterten LAN noch etwas besser absichern will, mag in Tools wie Knetfilter ein einfach zu bedienendes Hilfsmittel finden, auf einer Firewall im produktiven Einsatz hat KDE oder GNOME jedoch m.E. nichts zu suchen.

Tools zum Testen

Welche Ports sind geöffnet?

  • lsof -i
  • netstat -tupan
  • rpcinfo -p

Merke: Ob eine Firewall funktioniert, kann man nicht vom lokalen Netz aus testen!

Einige Anbieter stellen im Netz einfache Portscanner zur Verfügung; ein populäres Beispiel ist Shields up! von grc.com, das zumindest einen groben Eindruck der Firewall von »außen« vermittelt. Ein ähnliches, aber etwas ausführlicheres Tool stellt der Alexander Khine EDV-Service zur Verfügung:

Dieser externe Port Scanner sucht nach offenen Ports aus einer Datenbank von khine.de, die derzeit 3.154 TCP-Ports umfasst (Stand: Dezember 2004). Es ist naheliegend, dass auch dieser kostenlose Dienst nur einen ersten Eindruck von der Funktionalität der Firewall vermitteln kann.

Für detailliertere Analysen müssen von außerhalb Tools eingesetzt werden wie

Wer eine Firewall wirklich sorgfältig testen will, wird sich die Fähigkeiten eines Crackers aneignen – oder eben auf die Hilfe eines kommerziellen Dienstleisters zurückgreifen müssen.

Einzelne Dienste

Quelle: www.little-idiot.de/firewall/zusammen-119.html.

NTP (Uhrzeit)

NTP ist ein Dienst auf Basis von UDP. NTP-Server benutzen Port 123, um untereinander und mit NTP-Clients zu kommunizieren. NTP-Clients benutzen beliebige Portnummern über 1023.

Regel  Richtung  Protokoll  Quellport  Zielport
1      ein       UDP        >1023      123   
2      aus       UDP        123        >1023
3      aus       UDP        >1023      123   
4      ein       UDP        123        >1023
5      ein       UDP        123        123
6      aus       UDP        123        123
Anmerkungen zu den Regeln:

1: Eingehende Anfrage, Client an Server

2: Antwort auf eingehende UDP-Anfrage, Server an Client

3: Ausgehende Anfrage, Client an Server

4: Antwort auf ausgehende UDP-Anfrage, Server an Client

5: Anfrage oder Antwort zwischen zwei Servern

6: Anfrage oder Antwort zwischen zwei Servern

FINGER (Information)

FINGER ist ein Dienst auf Basis von TCP. Server verwenden Port 79, Clients verwenden Portnummern über 1023.

Regel  Richtung  Protokoll  Quellport  Zielport  Ergänzungen
1      ein       TCP        >1023      79        SYN/ACK
2      aus       TCP        79         >1023     ---/ACK
3      aus       TCP        >1023      79        SYN/ACK
4      ein       TCP        79         >1023     ---/ACK
Anmerkungen zu den Regeln:

1: Eingehende Anfrage, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

2: Ausgehende Antwort, Server an Client. ACK gesetzt

3: Ausgehende Anfrage, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

4: Eingehende Antwort, Server an Client. ACK gesetzt

WHOIS (Information)

WHOIS basiert auf TCP. Server benutzen Port 43 Clients benutzen beliebige Portnummern über 1023.

Regel  Richtung  Protokoll  Quellport  Zielport  Kommentar
1      aus       TCP        >1023      43        SYN/ACK
2      ein       TCP        43         >1023     ---/ACK
Anmerkungen zu den Regeln:

1: Ausgehende Anfrage, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

2: Eingehende Antwort, Server an Client. ACK gesetzt

X11 (X-Windows)

X11 arbeitet mit TCP und benutzt Port 6000 für den ersten Server auf einer Maschine.

Regel  Richtung  Protokoll  Quellport  Zielport  Ergänzungen
1      ein       TCP        >1023      6000n     SYN/ACK
2      aus       TCP        6000n     >1023      ---/ACK
3      aus       TCP        >1023      6000n     SYN/ACK
4      ein       TCP        6000n     >1023      ---/ACK
Anmerkungen zu den Regeln:

1: Eingehende X11-Verbindung zum n-ten Server, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

2: Eingehende X11-Verbindung zum n-ten Server, Server an Client. ACK gesetzt

3: Ausgehende X11-Verbindung zum n-ten Server, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

4: Ausgehende X11-Verbindung zum n-ten Server, Server an Client. ACK gesetzt

LPR (Printer)

LPR basiert auf TCP. Server benutzen Port 515 Clients benutzen Portnummern unter 1023.

Regel  Richtung  Protokoll  Quellport  Zielport  Ergänzungen
1      ein       TCP        <1023      515       SYN/ACK 
2      aus       TCP        515        <1023     ---/ACK 
3      aus       TCP        <1023      515       SYN/ACK 
4      ein       TCP        515        <1023     ---/ACK  
Anmerkungen zu den Regeln:

1: Eingehendes LPR, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

2: Eingehendes LPR, Server an Client. ACK gesetzt

3: Ausgehendes LPR, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

4: Ausgehendes LPR, Server an Client. ACK gesetzt

Netmeeting

Microsoft Netmeeting ist ein komplexes Protokoll, welches sich vielerlei Ports und Protokolle bedient:

PORT    TCP/UDP STATIC/DYNAMIC  PROTOCOL        NETMEETING 
389     TCP     statisch        LDAP            Internet Locator Server (ILS)
522     TCP     statisch        ULP             User Location Service
1503    TCP     statisch        imtc-mcs        T.120
1720    TCP     statisch        h323hostcall    H.323 Anruf
1731    TCP     statisch        msiccp          Audio Anruf
1024+   TCP     dynamisch       H.245           H.323 Anrufkontrolle
1024+   UDP     dynamisch       RTP/RTCP        H.323 streaming (RTP)

Die Probleme mit Netmmeting sind ungeheuer groß. Im Kapitel Was Hersteller kommerzieller Firewalls verschweigen werden die Probleme genauer beleuchtet.

SQL

Aufgrund der Komplexität und der Wichtigkeit des Schutzes der Inhalte von Datenbanken habe ich diesen nun ein eigenes Kapitel Sicherung von SQL-Datenbanken gewidmet.

Für ORACLE im "dedicated" Modus reicht es, Port 1521 freizuschalten. Für ORACLE im "multi threaded" Modus müssen darüber hinaus auch alle Ports > 1024 freigeschaltet werden. Für MySQL muß der Port 3333 freigegeben werden, ältere Versionen von MySQL (< 3.20) benutzen Port 3306. Da MySQL keinen "dedicated" Modus besitzt, ist es hier immer notwendig, alle Ports > 1024 freizuschalten.

Regel  Richtung  Protokoll  Quellport  Zielport  Ergänzungen
1      ein       TCP        >1023      1521        SYN/ACK 
2      aus       TCP        1521         >1023     ---/ACK 
3      aus       TCP        >1023      1521        SYN/ACK 
4      ein       TCP        1521         >1023     ---/ACK
Anmerkungen zu den Regeln:

1: Eingehende Verbindung, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

2: Eingehende Verbindung, Server an Client. ACK gesetzt

3: Ausgehende Verbindung, Client an Server. ACK gesetzt, außer im ersten Paket

4: Ausgehende Verbindung, Server an Client. ACK gesetzt

Shorewall

Date: Wed, 16 Jul 2003 09:26:50 -0600
To: shorewall-users@lists.shorewall.net
From: "Rodolfo J. Paiz"
Subject: [Shorewall-users] HOWTO: Temporary dynamic blocking with Shorewall
and Portsentry
www.shorewall.net/pub/shorewall/contrib/PortsentryHOWTO.txt.

Literatur

Linux Security Box. Firewalls und Intrusion-Detection-Systeme für Linux-Server
von Ralf Spenneberg und Robert Ziegler
Broschiert - Markt+Technik
Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2002
ISBN: 3827264987
(nicht mehr lieferbar bei Amazon.de)

Kurzbeschreibung: Die Sicherheit eines vernetzten Einzelsystems oder Netzwerks zu gewährleisten ist ein kontinuierlicher Lernprozess zwischen der Abwehr erfolgloser und der Erkennung erfolgreicher Angriffe. Nur wenn es Ihnen gelingt, Einbrüche in Ihr System rechtzeitig zu entdecken, zu analysieren und aus den Ergebnissen zu lernen, werden Sie Ihre Abwehrmaßnahmen entsprechend optimieren können. Firewalls zur Prävention und Intrusion Detection-Systeme (IDS) zur Erkennung und Analyse von Angriffen sind die tragenden Konzepte, auf denen Ihre individuelle Sicherheitsstrategie in der Praxis beruhen wird. Die Linux Security Box zeigt Ihnen, wie Sie Firewalls und IDS einsetzen, um Ihrem System und seinen Daten und Nutzern dauerhaft ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu bieten. Die beiden Bücher widmen sich jeweils einem der Konzepte: Mit der zweiten Auflage des Bestsellers "Linux Firewalls" von Robert Ziegler lernen Sie, wie Sie mit iptables eine Paketfilter-Firewall aufbauen und einsetzen. In "Intrusion Detection für Linux-Server" zeigt Ihnen Ralf Spenneberg, wie Sie mit Open Source-Tools ein hoch effektives IDS erstellen und zur Optimierung Ihrer Sicherheitsstrategie einsetzen. Beide Bücher arbeiten weitestgehend mit den seit Kernel 2.4 in jeder Linux-Distribution verfügbaren Bordmitteln. Zusätzlich benötigte Tools liegen auf CD bei.

Netmarks

Debianforum.de: Firewallscripts,
www.debianforum.de/forum/viewtopic.php?t=3419.

Anmerkungen

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