MySQL-Server unter
Debian
GNU/Linux in
Version 3.0 »Woody« installieren:
Der Server und die Clientanwendung lassen sich dank der verfügbaren
DEB- Pakete mühelos installieren:
# apt-get install mysql-server mysql-client
Für den MySQL-Rootuser ein Passwort vergeben:
# /usr/bin/mysqladmin -u root password 'new-password'
Damit der Shelluser root beim Einloggen ein MySQL nicht jedesmal nach
seinem Passwort gefragt wird, kann eine .my.cnf im Homeverzeichnis
angelegt werden, die u.a. Umgebungsvariablen und Passwort enthält:
# nano .my.cnf
[mysql]
user = root
password = <secret>
[mysqladmin]
user = root
password = <secret>
Darauf darf allerdings nur der User root Leserechte haben, deshalb
diese Datei noch absichern:
# chmod 0600 .my.cnf
In der globalen Konfigurationsdatei /etc/mysql/my.cnf
können diverse Einstellungen bei Bedarf geändert werden, daher ist es
nicht möglich, hierfür pauschale Tipps zu geben.
Deutsche Fehlermeldungen stellt man folgendermassen ein:
language = /usr/share/mysql/german
Standardmässig läuft MySQL über den Socket und ist im Netzwerk nicht
verfügbar.
Wer Netzwerkunterstützung braucht (nur wenn direkter Zugriff von
aussen möglich sein soll - phpmyadmin greift z.B. nicht von aussen zu),
kann hier das Kommentarzeichen einfügen:
# skip-networking
# Netzwerkunterstützung an eine IP-Adresse binden
Wer die Netzwerkunterstützung bei MySQL aktiviert hat, kann aus
Sicherheitsgründen den Netzwerkzugriff an eine bestimmte interne
Netzwerkadresse binden. Dazu muss in dem MySQL-Startskript oder der
globalen Konfigurationsdatei /etc/mysql/my.cnf folgender
Parameter gesetzt werden:
--bind-address=<IP-Adresse>
Über dieses File lassen sich einige Parameter bestimmen, die allesamt
in der Dokumentation gut beschrieben sind. Einige
Beispielkonfigurationen findet man unter
/usr/share/doc/mysql-server/examples, am besten einfach mal
durchschauen und ggf. die eigene Konfiguration anpassen.
Damit Änderungen wirksam werden, einen Neustart mittels folgendem
Kommando nicht vergessen:
# /etc/init.d/mysql restart