ISDN

Kefk Network : ISDN : Übersicht
20-Okt-2001/08-Jan-06


Übersicht

ISDN ist eine DSL-Technologie; siehe: xDSL & Broadband.

News

Quelle: www.teltarif.de.

Hardware

ISDN-Telefone

Ascom,
www.ascom.de.

ISDN-Karten

AVM,
www.avm.de.

ISDN-Anlagen

Siemens.

Telebau,
www.telebau.de.

"Telnet - Leistungsstarke Telefonanlagen für Privat und Business"

TELNET MAX,
2 So-Schnittstellen, 16 Nebenstellen.

TELNET MORITZ,
4 So-Schnittstellen, 16 Nebenstellen.

"Modulare ISDN-Anlage für den professionellen Einsatz",
Erweiterbar auf 4 So-Schnittstellen, 16 analoge Nebenstellen mit CLIP-Funktion

TELNET TKS,
4 So-Schnittstellen, 16 Nebenstellen.

Lieferbar in 10 vorkonfigurierten und getesteten Ausbaustufen von 2 So-Schnittstellen mit 8 analogen Nebenstellen bis 4 So-Schnittstellen mit 16 symmetrischen analogen Nebenstellen mit CLIP-Funktion, 3 zusätzliche Türstationen über TELNET Türmanager R, 1 PC-Schnittstelle (RS 232),
Fernkonfiguration, Fernladen (Firmware), Systemtelefonie CTI/TAPI,
Automatic Call Distribution (ACD).

TELNET CHARLY,
1 So-Schnittstelle, 4 Nebenstellen.

TELNET DANIEL,
1 So-Schnittstellen, 4 Nebenstellen.

TELNET WILLI,
2 So-Schnittstellen, 6 Nebenstellen.

TELNET VERONA,
1 So-Schnittstelle, 2 Nebenstellen.

TELNET FELIX,
1 So-Schnittstelle, 2 Nebenstellen.

Überregionale Bezugsquellen, Internetversender:

7.3.4. ISDN -- Integrated Services Digital Network


7.3.4.1. Merkmale von ISDN


ISDN = Integrated Services Digital Network = Dienstintegrierendes digitales Fernmeldenetz.

Hauptmerkmale:

  • es ist ein digitales Netz
  • es ist dienstintegrierend:
    Dienste
    = verschiedene Arten der elektronischen Kommunikation, nämlich:
    • ISDN-Fernsprechen: hat gegenüber normalem Telefon höhere Übertragungsqualität, größere Störfestigkeit, breitbandigere Übertragung (bis 7kHz statt 3,4 kHz)
    • ISDN-Teletex (Bürofernschreiben): 1 Seite DIN A4 ca 1 Sekunde
    • ISDN-Telefax: höhere Auflösung, Möglichkeit der Übertragung von Farbkopien, höhere Übertragungsgeschwindigkeit
    • ISDN-Bildschirmtext
    • ISDN-Datenübermittlung: u.a. keine Anpassung unterschiedlicher Übertragungsgeschwindigkeiten nötig
    • ISDN-Fernwirken: Fernüberwachung (Fernanzeige, Fernmessen), Fernsteuerung (Fernschalten, Ferneinstellung)
    • ISDN-Fernskizieren: Übermittlung von Skizzen während ihrer Entstehung
    • ISDN-Festbildübermittlung in Fotoqualität
    • ISDN-Bildtelefon (nur durch Datenreduktionsverfahren möglich)
  • integrierend:
    • auf Anschlussseite: einheitliche genormte Dosen und Stecker für alle Arten von Endgeräten
    • vereinheitlichte Verbindungssteuerung und einheitliche digitale Protokolle
  • das vorhandene Telefonleitungssystem zu den Teilnehmeranschlüssen ist für ISDN nutzbar

Leistungsmerkmale von ISDN:

  • Rufnummernanzeige des anrufenden ISDN-Teilnehmers
  • Kurzwahl: Zuordnung einer ein- oder zweistelligen Zahl zu einer Teilnehmernummer
  • Wahlwiederholung
  • Automatischer Rückruf: Wiederholung des Wählvorganges, wenn angerufener Anschluss besetzt ist
  • Lauthören über Lautsprecher
  • Freisprechen: Sprechen über ein freies Mikrofon (nicht Telefonhörer)
  • Gebührenanzeige
  • Sperrschloss
  • Direktruf programmierter Teilnehmernummern
  • Anrufumleitung zu anderem Teilnehmeranschluss
  • Anrufweiterleitung = Anrufumleitung, falls beim gewählten Anschluss nicht innerhalb einer bestimmten Zeit das Gespräch angenommen wird
  • Anklopfen: Information über einen Anrufer während einer bestehenden Verbindung
  • Konferenzschaltung
  • Makeln: wahlfreier Wechsel zwischen zwei Gesprächen unter Beibehaltung beider Verbindungen
  • Dienstwechsel: Wechsel der Dienste oder Endgeräte (z.B. Telefon, PC) während einer Verbindung

7.3.4.2. ITU/T-Standards für ISDN


Die ITU/T (CCITT) ISDN Standards sind in folgende Serien der I-Serie zusammengefasst:

I.100 Serie:
Allgemeine Konzepte; Struktur der Empfehlungen; Terminologie; Allgemeine Methoden
I.200 Serie:
Dienst (service) Aspekte
I.300 Serie:
Netzwerk-Aspekte
I.400 Serie:
Nutzer-Netzwerk Schnittstelle (interface) Aspekte:
I.430; I.431; I.432: Layer 1 (Physical layer) specifications
I.440; I.441: Layer 2 (Data Link layer) aspects and specifications
I.450; I.451; I.452: Layer 3 (Network layer) aspects, notes and specifications
I.500 Serie:
Internetzwerk Schnittstellen
I.600 Serie:
Wartung und Unterhalt (Maintainance)

Obwohl ISDN international normiert wird, unterscheiden sich einzelne ISDN-Implementierungen so sehr, dass sie inkompatibel sind. Im Folgenden wird ISDN in Deutschland beschrieben.


7.3.4.3. ISDN-Kanäle


ISDN trennt zwei Arten von Übertragungskanälen:

  • B-Kanäle: Nutzkanäle, dienen der Datenübertragung. Kapazität: 64 Kbit/s, vollduplex (d.h. es können gleichzeitig 64 Kbit/s von A nach B und von B nach A übermittelt werden)
    Wird eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit gefordert (z.B. für Videokonferenzen), lassen sich mehrere B-Kanäle zusammenschalten
  • D-Kanal: Steuerkanal, dient der Übertragung von Steuerinformationen (z.B. Rufnummer, Rufnummer des Anrufers, Gebühren). Kapazität: 16 Kbit/s bzw. 64 Kbit/s

7.3.4.4. Arten von ISDN-Anschlüssen


Nach der Anzahl der zur Verfügung gestellten Nutzkanäle unterscheidet man:

  • ISDN-Basisanschluss
  • ISDN-Primärmultiplexanschluss

Nach dem verwendeten D-Kanal-Protokoll unterscheidet man:

  • nationaler ISDN-Anschluss: 1TR6-Protokoll: nicht mehr im Gebrauch
  • Euro-ISDN: E-DSS1-Protokoll. 1989 haben sich 20 europäische Staaten auf die Einführung von Euro-ISDN geeinigt

Nach der Art des Anschlusses der Endgeräte an ISDN unterscheidet man:

  • Mehrgeräteanschluss: Die Endgeräte werden an ISDN-Dosen angeschlossen
  • Anlagenanschluss: Die Endgeräte werden über eine ISDN-Telekommunikationsanlage (Haus-ISDN-Anlage) angeschlossen

7.3.4.4.1. ISDN-Basisanschluss


Der ISDN-Basisanschluss umfasst drei eigenständige Kanäle:

  • zwei gleichzeitig unabhängig voneinander benutzbare B-Kanäle (Nutzkanäle) 64 Kbit/s. Durch Zusammenschalten beider Kanäle erreicht man 128 Kbit/s
  • einen D-Kanal (Steuerkanal) 16 Kbit/s

Der Basisanschluss hat anwenderseitig eine sog. S0 (S-Null)-Schnittstelle am Network-Terminator (NT), d.h. dem Übergabepunkt der Telekom.

Die Kanaltrennung erfolgt physikalisch zwischen Endgerät und Network-Terminator (NT), von dort erfolgt die Übertragung zur digitalen Vermittlungsstelle der Telekom (DIVO) über das normale Telephonkabel. Der Network-Terminator bündelt die verschiedenen ausgehenden Kanäle, indem er in einem Multiplexverfahren die Datenströme von den drei Kanälen zusammenfasst und sie mit einer Geschwindigkeit von 192 Kbit/s an die DIVO übermittelt. Gleichzeitig trennt der Network-Terminator die in einem Datenstrom von der DIVO eintreffenden Signale auf die drei physikalisch getrennten Kanäle.

Der Basisanschluss ist erhältlich als:

  • Standardanschluss
  • Komfortanschluss = Standardanschluss + Anrufweiterschaltung, Anklopfen, Übermittlung der Gebühren am Ende der Verbindung

7.3.4.4.2. ISDN-Primärmultiplexanschluss


Der ISDN-Primärmultiplexanschluss umfasst folgende Kanäle:

  • dreißig gleichzeitig unabhängig voneinander benutzbare B-Kanäle (Nutzkanäle) 64 Kbit/s. Durch Zusammenschalten der Kanäle kann man 1920 Kbit/s erreichen
  • einen D-Kanal (Steuerkanal): 64 Kbit/s

Der ISDN-Primärmultiplexanschluss hat anwenderseitig eine sog. S2M-Schnittstelle am Network-Terminator (NT), d.h. dem Übergabepunkt der Telekom.

Beim Primärmultiplexanschluss ist es grundsätzlich möglich mit dem nationalen ISDN- und dem Euro-ISDN-Protokoll zu arbeiten.


7.3.4.4.3. Euro-ISDN


D-Kanalprotokoll E-DSS1 (Euro Digital Subscriber Signaling System No. 1). Europäischer Standard.

Beim Euro-ISDN-Basisanschluss erhält der Telekom-Kunde in der Regel drei verschiedene ISDN-Rufnummern (nicht eine Rufnummer mit Endnummern!). Er kann maximal weitere sieben Rufnummern erhalten.

Achtung! Unterscheide ISDN-Rufnummern und die verfügbaren Kanäle (Nutzkanäle). Bei einem Basisanschluss hat man zwar drei Rufnummern, aber nur zwei Kanäle, d.h. gleichzeitig können jeweils nur zwei Geräte eine Verbindung herstellen, während dann die dritte Nummer blockiert ist.


7.3.4.4.4. Mehrgeräteanschluss


Die Endgeräte werden an ISDN-Dosen angeschlossen. Beim Basisanschluss können so bis zu 12 ISDN-Endgeräte an einem ISDN-Anschluss betrieben werden.


7.3.4.4.5. Anlagenanschluss


Man hat nur eine einzige ISDN-Rufnummer, an die eine ISDN-Telekommunikationsanlage (Haus-ISDN-Anlage) angeschlossen wird. An diese werden die Endgeräte -- und zwar sowohl solche mit digitaler Schnittstelle als auch analoge (z.B. Modems, herkömmliche Telefonapparate) -- mit entsprechenden Durchwahlnummern angeschlossen. Ein Anlagenanschluss ist mit der digitalen Ortsvermittlung (DIVO) durch eine Vierdrahtverbindung verbunden.


7.3.4.5. Schnittstellen für ISDN


Da bei einem ISDN-Basisanschluss die Übertragung zwischen Teilnehmer und digitaler Ortsvermittlungsstelle (DIVO) über das normale zweidrahtige Telefonkabel erfolgt, auf dem die Kanäle nicht auf verschiedene Drähte verteilt sind, erfolgt die Kanaltrennung bei ISDN physikalisch zwischen Endgerät und Network-Terminator (NT) (Netzwerk-Abschlussgerät), dem Übergabepunkt der Telekom. Vom Endgerät bis zum NT verläuft die Übertragung über eine Vierdrahtverbindung, vom NT bis zur DIVO über eine Zweidrahtverbindung. Der Network-Terminator bewirkt den Übergang von Zweidraht auf Vierdraht und umgekehrt. Der Network-Terminator bündelt die verschiedenen ausgehenden Kanäle, indem er in einem Multiplexverfahren die Datenströme der Kanäle zusammenfasst und sie an die DIVO übermittelt. Gleichzeitig trennt der Network-Terminator die in einem Datenstrom von der DIVO eintreffenden Signale auf die physikalisch getrennten Kanäle.

Mehrere DTE's können über ein Kabel (Bus) mit einem einzigen NT1 verbunden sein. Schnittstellensignale werden über spezielle Datenpakete auf DL übertragen. Die Datenpakete werden auf einem getrennten Kanal (D-Kanal) ausgetauscht.

Man kann Übergänge von NT1 zu RS-232-C durch standardisierte Terminaladapter schaffen.

Der Maximalabstand zwischen DTE und NT1 ist 1 km.

Nach einer NT1 kann eine NT2 geschaltet werden, die die Funktion einer privaten Haustelekommunikationsanlage übernimmt.

Aufbau eines Basisanschlusses:

  • Endgerät mit ISDN-Standard
  • Telekommunikations-Anschlusseinrichtung (TAE) auf S0-Bus
  • Netzabschluss (NT)
  • Zweidrahtverbindung
  • Digitale Ortsvermittlungsstelle (DIVO)
  • Digitale Fernvermittlungsstelle (DIVF)
  • ...
  • Endgerät ohne ISDN-Standard
  • Engeräteanpassung (TA = terminal adapter)
  • Telekommunikations-Anschlusseinrichtung (TAE) auf S0-Bus
  • Netzabschluss (NT)
  • ... (wie oben)

7.3.4.6. Weiterführende Ressourcen zu ISDN


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FAQ:


7.3.5. Breitband-ISDN (B-ISDN - Broadband integrated services digital network)


Breitband-ISDN bietet mit einer Datenrate von 140Mbit/s gegenüber ISDN zusätzlich die Möglichkeit für folgende Dienste:

  • Videokonferenz
  • schnelle Datenübermittlung

Schichtmodell für B-ISDN:

Switching Layer -- Vermittlungsschicht ATM -- Asynchronous Transfer Mode
Physical Layer -- Bitübertragungsschicht SONET -- Synchronous Optical Network

7.3.5.1. Asynchronous Transfer Mode - ATM


ATM gehört zu OSI-Schicht 2 (Vermittlungsschicht), soll aber hier kurz behandelt werden wegen des Zusammenhanges mit B-ISDN.

ATM ist ein einheitlicher Standard für Ton (Telephon) und Datenübertragung. ATM ist eine Cell-Relay-Technik. Eine Cell ist eine Art logisches Vehikel, das Datenblöcke transportiert. Eine Cell hat eine feste Größe -- im Gegensatz zu einem Frame bei Frame Relay, wo die Datenpakete variable Größe haben. Die feste Cell-Größe erlaubt eine bessere Flow-Kontrolle (vgl. unterschiedliche Größe mit Lastzügen auf der Autobahn). Jede ATM-Cell besteht aus 53 Bytes, von denen 48 die Nutzinformation enthalten. Nutzinformationen können Ton (Telefon) oder andere Daten sein. Die restlichen 5 Bytes enthalten den die Steuerinformation tragenden Header.

Header einer ATM-Zelle:

Header Error Control (8 Bit) Cell Cross Priority (2 Bit) Payload Type (2 Bit) Virtual Channel Identifier (16 Bit) Virtual Path Identifier (8 Bit) General Flow Control (4 Bit)

Das ATM-Übermittlungsverfahren ist verbindungsorientiert (connectionful): vor dem eigentlichen Datenaustausch erfolgt ein Aufbau eines Virtual Channel.

Die wichtigste technische Komponente von ATM ist der ATM-Switch. Der ATM-Switch multiplexed die Cells, die von den verschiedenen Nodes gleichzeitig gesendet werden können, in einen Strom von Cells. Der Switch leitet die Cells einfach über das gemeinsame Übertragungsmedium weiter, er hat keine zeitraubende Store-and-foreward-Methode wie Routers. ATM-Switches erfüllen ihre Aufgabe in Hardware, deshalb entfällt der Network Layer als Software. ATM hat keine Fehlerkontrolle, da es fehlerarme Übertragungsmedien von hoher Qualität voraussetzt.

Jede ATM-Cell enthält einen Identifier, der die Adresse bestimmt. Im Gegensatz zum traditionellen Telephonsystem und zum Internet ist dieser Identifier nicht die feststehende Adresse bzw. Telephonnummer des Adressaten. Bei ATM wählen vielmehr die jeweils beteiligten beiden Nodes eine zufällig gewählte Zahl, die die betreffende Verbindung für den Zeitraum der Sitzung eindeutig definiert. Dies ermöglicht viel kürzere Adressen, als wenn die IP-Adresse oder gar die internationale Telephonnummer als Paketadresse dienen würde.

Ein reines ATM-Netz hat Die Deutsche Bibliothek in Frankfurt am Main installiert:

Abb.: Struktur des ATM-Netzes der Die Deutsche Bibliothek, Frankfurt a. M.


Weiterführende Ressourcen zu ATM:

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7.3.5.2. Synchronous Optical Network - SONET bzw. Synchronous Digital Hierarchy -- SDH


SDH (Synchronous Digital Hierarchy) ist der ITU (International Telecommunication Union) Standard für synchrone optische Netzwerke. SDH unterscheidet zwei Varianten:

  • ANSI (American National Standards Institute) SONET für Nordamerika
  • ETSI (European Telecommunication Standard Institute) SDH für Europa

ETSI-SDH wird in ITU-Empfehlung G.707 definiert. SDH erlaubt den Transport von Signalen mit unterschiedlichen Übertragungsraten und Struktur. Das Multiplexverfahren ist so konzipiert, dass sich viele Multiplexer/Demultiplexer einsparen lassen. Alle SDH-Netze sind kompatibel, optische Schnittstellen, Gerätefunktionen u.ä. sind genormt. Über SDH auf der Bitübertragungsschicht lässt sich ATM (Schicht 2) übertragen. Die Grundbitrate ist 155,52 MBit/Sekunde, die höheren Hierarchiestufen sind jeweils Vielfache davon:

  1. 155,520 Mbit/Sekunde
  2. 622,080 Mbit/Sekunde (= 4 x 155,520)
  3. 2.488,320 Mbit/Sekunde (= 16 x 155,520)

SONET ist ein Standard für die Bitübertragungsschicht (Physical layer) für weltweite Vernetzung mit Glasfaserkabeln. SONET definiert das Übertragungsmedium für B-ISDN. SONET ist die US-Version der von ITU-T entworfenen Synchronen Digitalen Hierarchie (SDH).

SONET standardisiert:

  • Übertragungsraten, optische Interfaces, Handhabung, Unterhalt
  • Eine weltweit einheitliche Hierarchie von optischen Übertragungsraten (von OC-1 51.8 Mbit/s bis OC-48 2,48 GBit/s)
  • Multiplexkanäle über synchronen Leitungen

Abb.: Der vierkablige SONET-Ring von Sprint [Zugriff am 2.6.1999] zwischen Springfield, N.J -- Montreal -- Toronto -- Buffalo: zwei gegenläufige Hauptringe + jeweils ein Reservering (jeder Ring ist 1,174 miles =   ca. 1900 km lang!)

Standards:

  • ANSI T1.105

7.3.6. IBFN -- Integriertes Breitband-Fernmeldenetz

Im Integrierten Breitband-Fernmeldenetz soll die Trennung von Breitbandverteilernetzen (BVN) (simplex) und (Breitband-)ISDN (duplex) aufgehoben werden. Bei einer Datenrate von 565 Mbit/s soll das IBFN zusätzlich zu den Diensten von Breitband-ISDN noch folgende Dienste ermöglichen:

  • Verteilung von Hörfunk und Fernsehprogrammen
  • Interaktives Fernsehen

7.3.7. Digital Subscriber Line (DSL)


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