Mit erweiterten
Taktgeschwindigkeiten und einem erweiterten Instruktionssatz.
P6 microarchitecture (namely a multi-transaction bus, Dynamic
Execution performance, and Intel MMX), 70 new instructions for
advanced streaming audio/video and speech recognition
applications, 100MHz or 133MHz system bus, 512K L2 Cache
(half-speed) or 256K L2 Cache (full-speed), 450MHz through
1.0GHz clock speeds.
Der Markenname
für eine Baureihe preisgünstiger Mikroprozessoren von Intel, die
die gleiche Mikroarchitektur aufweisen wie der Pentium
II-Prozessor.
Intel MMX media enhancment, Integrated 128Kbyte
L2 cache, Intel P6 microarchitecture, SEPP (Single edge
processor package) form factor, Currently available only in PPGA
(Plastic pin grid array) form factor with 370 pin socket, System
bus supports multiple data transactions for more bandwidth,
Built-in Self Test - includes testing of data cache, instruction
cache and ROMS.
Deschutes, ein
Modell des Prozessors Pentium II. Im Unterschied zum
ursprünglichen Pentium ist der Prozessor preiswerter herstellbar
und produziert aufgrund der geringeren Versorgungsspannung von
2,0 Volt (2,8 Volt beim original Pentium II) weniger
Verlustwärme. Der Prozessor wird offiziell unter dem Namen
»Pentium II« vertrieben, ist aber in der Presse unter dem Namen
»Deschutes« bekannt.
Verbesserte
Version des Pentium Pro; Unterschiede: integrierte
MMX-Erweiterung und einen größeren Firstlevelcache von 2x16
Kilobyte (KB) (Pentium Pro: 2x8 KB). Der beim Pentium Pro noch
im Prozessorgehäuse integrierte L2-Cache wurde aus Kostengründen
als externer Chip realisiert. Prozessor und L2-Cache sind dabei
als separate Chips auf einer speziellen Steckkarte
untergebracht, die in der Systemplatine verankert wird. Der
extra für diese Steckkarte entwickelte Sockel ist unter der
Bezeichnung »Slot 1« bekannt.
P6 microarchitecture
(multi-transaction bus, Dynamic Execution performance, and Intel
MMX), Dual Independent Bus architecture, 66MHz or 100MHz system
bus, Single Edge Contact Cartridge packaging technology, 512K
unified, non-blocking L2 Cache, 233MHz through 450MHz clock
speeds.
Intel MMX Technology
Form Factors: SECC and SECC2 (Single Edge Contact Cartridge).
Codename
"Klamath"; die erste Intel- CPU, die 200-MHz- Schwelle
überspringt.
Pentium MMX
01/1997
Verdoppelter
L1-Cache, 57 zusätzliche Instruktionen, vier neue
Integer-Datentypen, acht 64-Bit-MMX-Register sowie die parallele
Abarbeitung der Daten (SIMD, Single Instruction, Multiple Data).
Pentium Pro
150, 200
11/1995
Der Pentium
Pro-Prozessor wird als nächste Prozessorgeneration der
8086-Familie nach der Pentium-Generation betrachtet und ist für
32-Bit-Betriebssysteme und -Anwendungen konzipiert.
Codename: "P5".
Der Pentium ist ein superskalarer, auf CISC basierender
Mikroprozessor, der etwa 3,3 Millionen Transistoren enthält. Der
Pentium verfügt über einen 32-Bit-Adressbus, einen
64-Bit-Datenbus, eine integrierte Gleitkomma-Einheit und eine
Speicherverwaltungseinheit, zwei integrierte 8-KB-Caches und
einen System Management Mode (SMM). Mit SMM bezeichnet Intel
eine eigene Technologie, die es dem Mikroprozessor ermöglicht,
die Arbeit bestimmter Systemkomponenten zu verlangsamen oder
anzuhalten, wenn sich das System im Leerlauf befindet oder keine
CPU-intensiven Aufgaben ausführt. Dadurch lässt sich eine
Verringerung der Leistungsaufnahme erreichen. Der Pentium
arbeitet mit Verzweigungsvorhersage und erreicht damit eine
bessere Systemleistung. Zusätzlich verfügt der Pentium über
einige integrierte Merkmale zur Sicherung der Datenintegrität,
und er unterstützt eine funktionale Redundanzprüfung (Functional
Redundancy Checking, FRC).
i486DX
1989
Wie beim
Vorgänger, dem 80386, handelt es sich um einen Prozessor mit
32-Bit-Registern, einem 32-Datenbus und 32-Bitadressierung. Der
i486DX verfügt jedoch über verschiedene Erweiterungen, zu denen
u. a. ein integrierter Cachecontroller, ein integrierter
Gleitkommacoprozessor und Vorkehrungen für das Multiprocessing
gehören. Zusätzlich verwendet der i486 ein als »Pipelining«
bezeichnetes Ausführungsschema.
i486SL
Eine Version des
Intel-Mikroprozessors i486DX mit verringerter Leistungsaufnahme,
die vorrangig für Laptopcomputer vorgesehen ist. Der i486SL
verfügt über eine Betriebsspannung von 3,3 Volt (gegenüber 5
Volt beim i468DX) und erlaubt die Einrichtung eines
Schattenspeichers. Der i486SL verfügt außerdem über ein Feature
namens System Management Mode (SMM). Durch diese Technologie
kann der Mikroprozessor Systemkomponenten verlangsamen oder
anhalten, wenn keine CPU-intensiven Aufgaben ausgeführt werden.
Dieser Modus wirkt sich positiv auf die Betriebsdauer der
Batterie des Computers aus.
i486DX
1989
Wie beim
Vorgänger, dem 80386, handelt es sich um einen Prozessor mit
32-Bit-Registern, einem 32-Datenbus und 32-Bitadressierung. Der
i486DX verfügt jedoch über verschiedene Erweiterungen, zu denen
u. a. ein integrierter Cachecontroller, ein integrierter
Gleitkommacoprozessor und Vorkehrungen für das Multiprocessing
gehören. Zusätzlich verwendet der i486 ein als »Pipelining«
bezeichnetes Ausführungsschema.
80386SX
1988
Der 80386SX ist
im Grunde ein 80386DX-Prozessor, dessen Leistungsfähigkeit
jedoch durch einen 16-Bit-Datenbus begrenzt wird. Durch das
16-Bit-Design können 80386SX-Systeme aus den günstigeren
Bauelementen der AT-Klasse zusammengesetzt werden, was sich in
einem deutlich niedrigeren Preis für das Gesamtsystem
niederschlägt. Der 80386SX bietet gegenüber dem 80286 eine
verbesserte Leistung und einen Zugriff auf Software, die für den
80386DX programmiert wurde. Der 80386SX bietet auch die
Funktionen des 80386DX, wie das Multitasking und den virtuellen
8086-Modus.
80386SL
Ein
Mikroprozessor der Firma Intel, der für den Einsatz in tragbaren
Computern gedacht ist. Der 80386SL verfügt über ähnliche
Funktionen wie der 80386SX, ist jedoch mit Stromsparfunktionen
erweitert worden. Insbesondere ist im Ruhezustand eine Absenkung
der Taktfrequenz auf Null möglich, wobei alle Registerinhalte
erhalten bleiben. Der Prozessor kann dadurch jederzeit die
Verarbeitung wieder aufnehmen. Hierzu wird der Takt wieder auf
die Arbeitsfrequenz eingestellt.
80386DX
1985
Der 80386 ist
ein echter 32-Bit-Mikroprozessor; d. h., er verfügt über
32-Bit-Register, kann gleichzeitig Informationen von 32 Bit über
seinen Datenbus transportieren und 32 Bit für die
Speicheradressierung verwenden. Wie der ältere 80286, arbeitet
auch der 80386 in zwei Betriebsmodi: dem Real Mode und dem
Protected Mode. Der Real Mode ist kompatibel mit dem 8086-Chip
und unterstützt MS-DOS. Der Protected Mode ermöglicht der CPU
den direkten Zugriff auf 4 Gigabyte Speicher, unterstützt
Multitasking und schützt das Betriebssystem vor
Systemzusammenbrüchen durch falsche Speicherzugriffe aufgrund
fehlerhafter Anwendungsprogramme. Der 80386 beinhaltet auch
einen virtuellen 8086-Modus (einen sog. virtuellen Real Mode),
der sich der Software gegenüber zwar wie ein 8086 verhält,
dessen effektiver Adressierungsbereich von 1 Megabyte jedoch
überall im physikalischen Speicher und unter den gleichen
Schutzvorkehrungen wie im Protected Mode belegt werden kann. Die
MS-DOS-Eingabezeile unter Windows basiert auf dem virtuellen
8086-Modus.
80286
ca. 1984
Ein
16-Bit-Mikroprozessor, den die Firma Intel 1982 einführte und
der ab 1984 in den IBM-PC/AT und in IBM-kompatible PC eingebaut
wurde. Der 80286 besitzt ein 16-Bit-Register, transportiert
Informationen über einen 16-Bit-Datenbus und verwendet 24 Bit
zur Adressierung des Speichers. Der 80286 arbeitet in zwei
Betriebsmodi: im Real Mode und im Protected Mode. Der Real Mode
ist kompatibel mit dem 8086 und unterstützt MS-DOS. Der
Protected Mode ermöglicht der CPU den Zugriff auf eine
Speichergröße von 16 Megabyte und schützt das Betriebssystem vor
falschen Speicherzugriffen durch fehlerhafte Anwendungen, die im
Real Mode zum Systemzusammenbruch führen könnten.
8088
1978
Der
Mikroprozessor, der 1978 von der Firma Intel eingeführt wurde
und auf dem der ursprüngliche IBM-PC basierte. Der 8088 ist
identisch mit dem 8086, transportiert aber gleichzeitig nur 8
Bit über einen 8-Bit-Datenbus und nicht 16 Bit (über einen
16-Bit-Datenbus).
8086
ca. 1978
Der
ursprüngliche Mikroprozessor der 80x86-Familie, der 1978 von der
Firma Intel eingeführt wurde. Der 8086 verfügt über ein
16-Bit-Register, einen 16-Bit-Datenbus und eine
20-Bit-Adressierung, die einen Zugriff auf eine Speichergröße
von 1 Megabyte ermöglicht. Seine internen Register sind
teilweise vergleichbar mit denen des 8080 angelegt. Die
Geschwindigkeit beträgt zwischen 4,77 und 10 MHz.
8080
ca. 1974
Einer der ersten
Chips, die als Grundlage für einen PC dienen konnten. Er wurde
von der Firma Intel 1974 eingeführt und im Altair 8800
eingesetzt. Der 8080 verfügte über 8-Bit-Datenoperationen und
16-Bit-Adressierung. Er beeinflusste das Design des Z80. Die
Mikroprozessoren der 80x86-Familie basieren auf einem Satz von
Registern, die vergleichbar mit denen des 8080 organisiert sind.
Sie bilden die Grundlage für den IBM-PC, seine Nachfolger und
die IBM-kompatiblen PCs.
MMX.
Abkürzung für MultiMedia Extensions. Eine Optimierung der Architektur
von Intel Pentium-Prozessoren, die eine verbesserte Leistungsfähigkeit
von Multimedia- und Kommunikationsanwendungen ermöglicht.
Georg Schnurer: "PentiumPro getopped. Intels 97er CeBIT-Hit
‘Klamath’ auf dem c’t-Prüfstand" (Prozessoren), in: c't 2/97, S. 56, www.heise.de/ct/97/02/056
[Volltext].
Gerade erblicken die ersten MMX-Pentium das Licht des Marktes, da
trudelt uns bereits Intels nächste Prozessorgeneration ins Haus:
Klamath. Den Nachfolger des derzeitigen Flaggschiffs PentiumPro wird
Intel voraussichtlich auf der CeBIT ’97 zum ersten Mal öffentlich
vorstellen. c’t-Leser erfahren schon jetzt, wie der neue Prozessor
aussieht und was er leistet.
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