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Intel

Zentraleinheit : CPU : Anbieter : Intel : Übersicht
27-Jan-2003/10-Jan-07


Übersicht

Timelines und Roadmaps:

CPU Modell Takt (MHz) Markt-einführung Anmerkungen
Celeron    
Itanium (Merced)     www.intel.com/products/server/processors/server/itanium.
Itanium 2 (McKinley)     www.intel.com/products/server/processors/server/itanium2.
Itanium 2A (Madison)      
Pentium 4 2.4, 2.2, 2.0, 1.9, 1.8, 1.7, 1.6, 1.5 GHz   400MHz System Bus, Hyper-Pipelined Technology, Rapid Execution Engine, Execution Trace Cache, Advanced Transfer Cache, Advanced Dynamic Execution, Enhanced Floating Point, Streaming SIMD2 Instructions.

Chipsätze: Intel 845, Intel 845D, VIA P4X266(A), VIA P4X333.

Xeon 2.4, 2.2, 2.0, 1.7, 1.5, 1.4 GHz 05/2001 Codename "Foster".

"NetBurst"-Architektur, Chipsatz i860 "Colusa", Dual-Processor Enabled, Hyper-Threading Technology, Intel NetBurst microarchitecture, Rapid Execution Engine, Streaming SIMD2 Extensions, Level 1 Execution Trace Cache, 512KB Advanced Transfer Cache, Dual Channel DDR support, up to 3.2GB/sec of I/O bandwidth, 400MHz System Bus.

Chipsätze: Intel E7500, ServerWorks GC-LE,  Intel 860.

Pentium III Xeon      
Mobile Pentium III      
Pentium III 450 MHz bis 1 GHz 1999 Codename "Katmai" (Vulkangebiet in Alaska).

Mit erweiterten Taktgeschwindigkeiten und einem erweiterten Instruktionssatz.

P6 microarchitecture (namely a multi-transaction bus, Dynamic Execution performance, and Intel MMX), 70 new instructions for advanced streaming audio/video and speech recognition applications, 100MHz or 133MHz system bus, 512K L2 Cache (half-speed) or 256K L2 Cache (full-speed), 450MHz through 1.0GHz clock speeds.

SECC (Single Edge Contact Cartridge) und FC-PGA 370 (Flip Chip Pin Grid Array).

Processor Serial Number,
Control Utility
support.intel.com/.../pentiumiii.

www.intel.com/home/pentiumiii.

Celeron 466, 500, 533, 533A, 566, 600   Der Markenname für eine Baureihe preisgünstiger Mikroprozessoren von Intel, die die gleiche Mikroarchitektur aufweisen wie der Pentium II-Prozessor.

Intel MMX media enhancment, Integrated 128Kbyte L2 cache, Intel P6 microarchitecture, SEPP (Single edge processor package) form factor, Currently available only in PPGA (Plastic pin grid array) form factor with 370 pin socket, System bus supports multiple data transactions for more bandwidth, Built-in Self Test - includes testing of data cache, instruction cache and ROMS.

www.intel.de/deutsch/celeron.

  266, 300, 333 1998 Deschutes, ein Modell des Prozessors Pentium II. Im Unterschied zum ursprünglichen Pentium ist der Prozessor preiswerter herstellbar und produziert aufgrund der geringeren Versorgungsspannung von 2,0 Volt (2,8 Volt beim original Pentium II) weniger Verlustwärme. Der Prozessor wird offiziell unter dem Namen »Pentium II« vertrieben, ist aber in der Presse unter dem Namen »Deschutes« bekannt.
Pentium II 233 bis 450 1997 Verbesserte Version des Pentium Pro; Unterschiede: integrierte MMX-Erweiterung und einen größeren Firstlevelcache von 2x16 Kilobyte (KB) (Pentium Pro: 2x8 KB). Der beim Pentium Pro noch im Prozessorgehäuse integrierte L2-Cache wurde aus Kostengründen als externer Chip realisiert. Prozessor und L2-Cache sind dabei als separate Chips auf einer speziellen Steckkarte untergebracht, die in der Systemplatine verankert wird. Der extra für diese Steckkarte entwickelte Sockel ist unter der Bezeichnung »Slot 1« bekannt.

P6 microarchitecture (multi-transaction bus, Dynamic Execution performance, and Intel MMX), Dual Independent Bus architecture, 66MHz or 100MHz system bus, Single Edge Contact Cartridge packaging technology, 512K unified, non-blocking L2 Cache, 233MHz through 450MHz clock speeds.

Intel MMX Technology

Form Factors: SECC and SECC2 (Single Edge Contact Cartridge).

www.intel.com/PentiumII/home.htm.

  233, 266   Codename "Klamath"; die erste Intel- CPU, die 200-MHz- Schwelle überspringt.
Pentium MMX   01/1997 Verdoppelter L1-Cache, 57 zusätzliche Instruktionen, vier neue Integer-Datentypen, acht 64-Bit-MMX-Register sowie die parallele Abarbeitung der Daten (SIMD, Single Instruction, Multiple Data).
Pentium Pro 150, 200 11/1995 Der Pentium Pro-Prozessor wird als nächste Prozessorgeneration der 8086-Familie nach der Pentium-Generation betrachtet und ist für 32-Bit-Betriebssysteme und -Anwendungen konzipiert.

www.intel.com/design/pro.

Pentium   03/1993 Codename: "P5". Der Pentium ist ein superskalarer, auf CISC basierender Mikroprozessor, der etwa 3,3 Millionen Transistoren enthält. Der Pentium verfügt über einen 32-Bit-Adressbus, einen 64-Bit-Datenbus, eine integrierte Gleitkomma-Einheit und eine Speicherverwaltungseinheit, zwei integrierte 8-KB-Caches und einen System Management Mode (SMM). Mit SMM bezeichnet Intel eine eigene Technologie, die es dem Mikroprozessor ermöglicht, die Arbeit bestimmter Systemkomponenten zu verlangsamen oder anzuhalten, wenn sich das System im Leerlauf befindet oder keine CPU-intensiven Aufgaben ausführt. Dadurch lässt sich eine Verringerung der Leistungsaufnahme erreichen. Der Pentium arbeitet mit Verzweigungsvorhersage und erreicht damit eine bessere Systemleistung. Zusätzlich verfügt der Pentium über einige integrierte Merkmale zur Sicherung der Datenintegrität, und er unterstützt eine funktionale Redundanzprüfung (Functional Redundancy Checking, FRC).
i486DX   1989 Wie beim Vorgänger, dem 80386, handelt es sich um einen Prozessor mit 32-Bit-Registern, einem 32-Datenbus und 32-Bitadressierung. Der i486DX verfügt jedoch über verschiedene Erweiterungen, zu denen u. a. ein integrierter Cachecontroller, ein integrierter Gleitkommacoprozessor und Vorkehrungen für das Multiprocessing gehören. Zusätzlich verwendet der i486 ein als »Pipelining« bezeichnetes Ausführungsschema.
i486SL     Eine Version des Intel-Mikroprozessors i486DX mit verringerter Leistungsaufnahme, die vorrangig für Laptopcomputer vorgesehen ist. Der i486SL verfügt über eine Betriebsspannung von 3,3 Volt (gegenüber 5 Volt beim i468DX) und erlaubt die Einrichtung eines Schattenspeichers. Der i486SL verfügt außerdem über ein Feature namens System Management Mode (SMM). Durch diese Technologie kann der Mikroprozessor Systemkomponenten verlangsamen oder anhalten, wenn keine CPU-intensiven Aufgaben ausgeführt werden. Dieser Modus wirkt sich positiv auf die Betriebsdauer der Batterie des Computers aus.
i486DX   1989 Wie beim Vorgänger, dem 80386, handelt es sich um einen Prozessor mit 32-Bit-Registern, einem 32-Datenbus und 32-Bitadressierung. Der i486DX verfügt jedoch über verschiedene Erweiterungen, zu denen u. a. ein integrierter Cachecontroller, ein integrierter Gleitkommacoprozessor und Vorkehrungen für das Multiprocessing gehören. Zusätzlich verwendet der i486 ein als »Pipelining« bezeichnetes Ausführungsschema.
80386SX   1988 Der 80386SX ist im Grunde ein 80386DX-Prozessor, dessen Leistungsfähigkeit jedoch durch einen 16-Bit-Datenbus begrenzt wird. Durch das 16-Bit-Design können 80386SX-Systeme aus den günstigeren Bauelementen der AT-Klasse zusammengesetzt werden, was sich in einem deutlich niedrigeren Preis für das Gesamtsystem niederschlägt. Der 80386SX bietet gegenüber dem 80286 eine verbesserte Leistung und einen Zugriff auf Software, die für den 80386DX programmiert wurde. Der 80386SX bietet auch die Funktionen des 80386DX, wie das Multitasking und den virtuellen 8086-Modus.
80386SL     Ein Mikroprozessor der Firma Intel, der für den Einsatz in tragbaren Computern gedacht ist. Der 80386SL verfügt über ähnliche Funktionen wie der 80386SX, ist jedoch mit Stromsparfunktionen erweitert worden. Insbesondere ist im Ruhezustand eine Absenkung der Taktfrequenz auf Null möglich, wobei alle Registerinhalte erhalten bleiben. Der Prozessor kann dadurch jederzeit die Verarbeitung wieder aufnehmen. Hierzu wird der Takt wieder auf die Arbeitsfrequenz eingestellt.
80386DX   1985 Der 80386 ist ein echter 32-Bit-Mikroprozessor; d. h., er verfügt über 32-Bit-Register, kann gleichzeitig Informationen von 32 Bit über seinen Datenbus transportieren und 32 Bit für die Speicheradressierung verwenden. Wie der ältere 80286, arbeitet auch der 80386 in zwei Betriebsmodi: dem Real Mode und dem Protected Mode. Der Real Mode ist kompatibel mit dem 8086-Chip und unterstützt MS-DOS. Der Protected Mode ermöglicht der CPU den direkten Zugriff auf 4 Gigabyte Speicher, unterstützt Multitasking und schützt das Betriebssystem vor Systemzusammenbrüchen durch falsche Speicherzugriffe aufgrund fehlerhafter Anwendungsprogramme. Der 80386 beinhaltet auch einen virtuellen 8086-Modus (einen sog. virtuellen Real Mode), der sich der Software gegenüber zwar wie ein 8086 verhält, dessen effektiver Adressierungsbereich von 1 Megabyte jedoch überall im physikalischen Speicher und unter den gleichen Schutzvorkehrungen wie im Protected Mode belegt werden kann. Die MS-DOS-Eingabezeile unter Windows basiert auf dem virtuellen 8086-Modus.
80286   ca. 1984 Ein 16-Bit-Mikroprozessor, den die Firma Intel 1982 einführte und der ab 1984 in den IBM-PC/AT und in IBM-kompatible PC eingebaut wurde. Der 80286 besitzt ein 16-Bit-Register, transportiert Informationen über einen 16-Bit-Datenbus und verwendet 24 Bit zur Adressierung des Speichers. Der 80286 arbeitet in zwei Betriebsmodi: im Real Mode und im Protected Mode. Der Real Mode ist kompatibel mit dem 8086 und unterstützt MS-DOS. Der Protected Mode ermöglicht der CPU den Zugriff auf eine Speichergröße von 16 Megabyte und schützt das Betriebssystem vor falschen Speicherzugriffen durch fehlerhafte Anwendungen, die im Real Mode zum Systemzusammenbruch führen könnten.
8088   1978 Der Mikroprozessor, der 1978 von der Firma Intel eingeführt wurde und auf dem der ursprüngliche IBM-PC basierte. Der 8088 ist identisch mit dem 8086, transportiert aber gleichzeitig nur 8 Bit über einen 8-Bit-Datenbus und nicht 16 Bit (über einen 16-Bit-Datenbus).
8086   ca. 1978 Der ursprüngliche Mikroprozessor der 80x86-Familie, der 1978 von der Firma Intel eingeführt wurde. Der 8086 verfügt über ein 16-Bit-Register, einen 16-Bit-Datenbus und eine 20-Bit-Adressierung, die einen Zugriff auf eine Speichergröße von 1 Megabyte ermöglicht. Seine internen Register sind teilweise vergleichbar mit denen des 8080 angelegt. Die Geschwindigkeit beträgt zwischen 4,77 und 10 MHz.
8080   ca. 1974 Einer der ersten Chips, die als Grundlage für einen PC dienen konnten. Er wurde von der Firma Intel 1974 eingeführt und im Altair 8800 eingesetzt. Der 8080 verfügte über 8-Bit-Datenoperationen und 16-Bit-Adressierung. Er beeinflusste das Design des Z80. Die Mikroprozessoren der 80x86-Familie basieren auf einem Satz von Registern, die vergleichbar mit denen des 8080 organisiert sind. Sie bilden die Grundlage für den IBM-PC, seine Nachfolger und die IBM-kompatiblen PCs.

MMX.

Abkürzung für MultiMedia Extensions. Eine Optimierung der Architektur von Intel Pentium-Prozessoren, die eine verbesserte Leistungsfähigkeit von Multimedia- und Kommunikationsanwendungen ermöglicht.

Intel Pentium (1993):

Quelle: www.intel.com/intel/intelis/museum/exhibit/hist_micro/hof/pent.htm; Zugriff: 05-Feb-2003.

Siehe auch: Chipsatz.

Netmarks

Heise Online: "Jetzt offiziell: MMX-Pentium", Meldung vom 08.01.1997 00:00,
www.heise.de/newsticker/data/cp-08.01.97-000.

Georg Schnurer: "PentiumPro getopped. Intels 97er CeBIT-Hit ‘Klamath’ auf dem c’t-Prüfstand" (Prozessoren), in: c't 2/97, S. 56,
www.heise.de/ct/97/02/056 [Volltext].

Gerade erblicken die ersten MMX-Pentium das Licht des Marktes, da trudelt uns bereits Intels nächste Prozessorgeneration ins Haus: Klamath. Den Nachfolger des derzeitigen Flaggschiffs PentiumPro wird Intel voraussichtlich auf der CeBIT ’97 zum ersten Mal öffentlich vorstellen. c’t-Leser erfahren schon jetzt, wie der neue Prozessor aussieht und was er leistet.

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PC - Hardwarebuch.
 von Hans-Peter Messmer

Addison-Wesley, 10/2000
Tom's Hardware Guide. Der perfekte PC im Eigenbau.

Franzis, 2002
PC-Werkstatt
 von Klaus Dembowski

Markt & Technik, 11/2002
PC Hardware Superbibel
 von Scott Mueller

Markt & Technik, 2003
PC Hardware in a Nutshell
 von Robert und Barbara Thompson

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