Mit der ExpressCard hat die PCMCIA Mitte September 2003 einen neuen
Standard für modulare Erweiterungskarten von mobilen Endgeräten und
Desktops verabschiedet. Die ExpressCard ist im Gegensatz zur
PC Card in einem deutlich kleineren
Gehäuse untergebracht und verspricht eine höhere Leistung und einfachere
Handhabung.
An der Entwicklung des ExpressCard-Standards waren Dell, HP, IBM,
Intel, Lexar Media, Microsoft, SCM Microsystems und Texas Instruments
beteiligt. Da die ExpressCard-Spezifikation auf PCI Express und USB 2.0
aufsetzt, sollen sich die in den entsprechenden Chipsätzen bereits
vorhandenen Schnittstellen nutzen lassen, was Herstellern die
Integration einer Brücken-Komponente erspart.
Die ExpressCard-Module sollen dabei in zwei Formaten erhältlich sein:
- Mit einer Breite von 34 mm sowie
- mit einer Breite von 54 mm.
Beide sind mit einer Länge von 75 mm aber kürzer als aktuelle
PC-Cards. Die Höhe der Karten liegt bei 5 mm. Host-Systeme können dabei
beliebige Slot-Kombinationen für die beiden Formate vorhalten.

Die Version 1.0 der ExpressCard-Spezifikation ist nur für
PCMCIA-Mitglieder erhältlich.