Die Tastatur bildet auch in Zeiten graphischer Benutzeroberflächen
noch die zentrale Schnittstelle zwischen Mensch und Computer; für die
normale Benutzung eines Computers ist die Tastatur unverzichtbar, daher
sollte der Auswahl eines zuverlässigen Modells besondere Aufmerksamkeit
gewidmet werden.
Für den normalen Einsatz im Büro wird von einer Tastatur lange
Lebensdauer, hohe Funktionssicherheit und eine ergonomische sowie
sichere Bedienung gefordert; nicht alle Modelle auf dem Markt erfüllen
diese Anforderungen.
Die m.E. besten derzeit verfügbaren Arbeitstastaturen werden von
Cherry gefertigt (Modell
G81-3000), jedoch sind keineswegs alls Cherry- Tastaturen
empfehlenswert. Hervorragende Tastaturen hat auch
IBM gefertigt, jedoch werden hier
nur noch alte Lagerbestände abverkauft; die Zuverlässigkeit und
Ergonomie der Model M- Serie ist legendär.
In jeder Tastatur befindet sich ein Mikrocontroller, der
feststellt, welche Taste gedrückt wird und den Tastatur-Code dieser
Taste seriell zum Rechner überträgt. Im Tastaturtreiber des
Betriebssystems erfolgt dann die Umsetzung des Tastaturcodes in das
eigentliche ASCII-Zeichen.
Tastaturen werden über verschiedene Schnittstellen an den PC
angeschlossen; DIN- Stecker sind nur noch an älteren Systemen vorhanden,
verbreitet sind PS/2- Stecker und mittlerweile auch USB. Bei schnurlosen
Tastaturen sollte man vorsichtig sein, da möglicherweise erst Treiber
geladen werden müssen bevor die Tastatur benutzbar wird; der Zugang zum
BIOS ist mit solchen Modellen dann nicht möglich.
Entscheidend für die dauerhafte Funktionsfähigkeit einer Tastatur ist
die mechanische Standfestigkeit der Tasten. In der Regel besitzen
die Tastaturen goldene Metallzungenkontakte, was eine hohe Lebensdauer
bei ständigem Gebrauch gewährleistet. Einfachere Tastaturen haben
dagegen nur eine dünne Kontaktfolie, die empfindlich ist und nur eine
kurze Lebensdauer hat.


