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Verhältnis der Fotografie zum Bild
Von Agon S. Buchholz
für Kefk Network
Fotografie.
Theorie : Themen
: Verhältnis zum Bild : Übersicht
01-Jun-2004/06-Feb-06
Übersicht
Eine Fotografie scheint unserer intuitiven Auffassung gemäss
zunächst einmal eine spezielle Form des Bildes zu sein, beide
sind – im Gegensatz zur Skulptur oder Architektur –
weitgehend flächig, d.h. zweidimensional; Unterschiede zwischen Bild und
Fotografie finden sich bei oberflächlicher Betrachung beispielsweise im
Produktionsprozess sowie in der von
Walter
Benjamin näher untersuchten
Reproduzierbarkeit.
Doch bereits an diesem Punkt divergieren die Positionen der Theoretiker. So
unterscheidet beispielsweise
Vilém Flusser
zwischen »konventionellen« Bildern wie Gemälden und technischen Bildern.
Letztere sind unter anderem charakterisiert durch ihre Herstellung mit Hilfe
eines Apparats und ihre Punktualität, d.h. Aufbau aus Punkten, das
wiederum bedeutet eine Reduktion der Zweidimensionalität des
konventionellen Bildes auf eine Nulldimensionalität. Flusser sieht alsi
einen fundamentalen Unterschied gegenüber dem einfachen Bild.
Anmerkungen
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