| Mai 1940 |
Tsunejiro Sugawara, der Geldgeber, und der
Ingenieur Seichi Mamiya gründen die "Mamiya Koki Seisakusho".
Das erste Produkt der Firma ist die Mamiya 6, eine 6x6 cm
Sucher-Klappkamera mit einem ungewöhnlichen Mechanismus zur
Scharfstellung: Statt der Linse wird die Filmebene bewegt. |
| 1946 |
Im ersten Nachkriegsjahr werden 57 Mamiya 6
gebaut. In Tokyo wird das Werk Setagaya Koki errichtet; aus dem
Namen entsteht später die Bezeichnung "Sekor". |
| 1947 |
Das 75 mm-Objektiv "Neocon" (für "Neue
Konstruktion") wird vorgestellt. Später wird es in "Sekor"
umbenannt. Diesen Namen tragen seither alle Objektive von
Mamiya. |
| 1948 |
Mamiya baut die erste japanische zweiäugige
Reflexkamera mit Blitzsynchronisation, die Mamiya Flex,
und beginnt mit dem Bau von 35 mm-Kameras und
16 mm-Miniaturkameras. |
| 1950 |
Die Firma ändert ihren Namen in "Mamiya Camera
Co. Ltd.". Niederlassungen in New York und London unterstützen
das aufstrebende Exportgeschäft. |
| 1951 |
Mamiya geht in Tokyo an die Börse. |
| 1957 |
Mamiya stellt die Mamiya Flex C Professional
vor. Im Gegensatz zum damaligen Marktführer Rollei bietet sie,
als weltweit erste zweiäugige Spiegelreflexkamera,
Wechselobjektive. |
| 1960 |
Die 6x9-Kamera Mamiya Press erscheint.
Diese Kamera wird ständig verbessert; die letzte Version, die
1969 vorgestellte Mamiya Universal Press, bleibt bis 1991 im
Angebot. |
| 1963 |
Das Werk in Urawa-shi wird eingeweiht; es ist
heute der Hauptsitz des Unternehmens. |
| 1970 |
Mit der Mamiya RB67 Professional beginnt
bei Mamiya die Ära der Mittelformat-Systemkameras. Eine der
interessantesten Innovationen ist das Dreh-Rückteil für
problemlosen Wechsel zwischen Hoch- und Querformat.
(RB = Revolving Back) |
| 1975 |
Als erste einäugige 4,5x6-Spiegelreflexkamera
der Welt erscheint die Mamiya 645 - der Beginn eines
Welterfolges und seit jetzt einem Vierteljahrhundert der
Bestseller von Mamiya. |
| 1982 |
Die Mamiya RZ67, die "elektronische
Variante" der RB67, kommt auf den Markt. |
| 1989 |
Neuauflage eines traditionsreichen Namens: Mit
der Mamiya 6 gibt es wieder eine handliche
Messsucherkamera im Mittelformat 6x6. Diese Kamera sowie die
Nachfolgemodelle im Format 6x7 Mamiya 7 (1995) und
Mamiya 7 II (1999) sind ausserordentlich erfolgreich. Sie
sind die weltweit einzigen Mittelformat-Sucherkameras mit
Wechselobjektiven. |
| 1999 |
Die Mamiya 645 AF erscheint als neues
Spitzenmodell der 645-Reihe. |
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Mamiya heute:
Der Kamerabau ist mit 40% des Gesamtumsatzes der wichtigste
Geschäftszweig von Mamiya. Die Firma hat ca. 2.000 Mitarbeiter
und exportiert in 75 Länder - in vielen davon, vor allem auf dem
wichtigen heimischen Markt in Japan, ist Mamiya der Marktführer
im Mittelformatbereich. |