Das Leica M-System verkörpert wie kein anderes Kamerasystem auf der
Welt die klassische Fotografie: "Konzentration auf das Wesentliche - zur
freien Entfaltung der eigenen Kreativität"
Die Fotografie mit der Messsucher-Leica stellt die Fähigkeiten des
Fotografen in den Vordergrund, seine Empfindungs- und
Ausdrucksmöglichkeiten. Bewußt wird auf so manches verzichtet, was
technisch möglich ist, aber den Spielraum des Kreativen einengt. Der
LEICA M6 TTL-Fotograf beherrscht seine Kamera - nicht die Kamera ihn
(Quelle: Leica).
Leica M6 with Noctilux 1:1,0/50mm
Der Gummituch-Schlitzverschluss zählt zu den wichtigsten
Entwicklungen von Leica. Beim Gummituchverschluss, der bereits 1954 in
der ersten M- Kamera (M3) eingebaut wurde, muss nur eine sehr geringe
Masse bewegt, das heißt beschleunigt und abgebremst werden, so dass
weder nennenswerte Geräusche noch Erschütterungen durch den
Verschlussablauf entstehen.
Die beiden Rollos laufen unabhängig voneinander an jeweils einem
eigenen Transportband horizontal ab. Die verschiedenen Verschlusszeiten
werden durch die Schlitzbreite zwischen den Rollos wie folgt gebildet:
Die zwei Rollos, die von jeweils einer Feder angetrieben werden, laufen
unmittelbar hintereinander über das Bildfeld, wobei der zweite
Verschlussvorhang (das zweite Rollo) mit einem Sperrhebel so lange
festgehalten wird, bis die gewünschte Schlitzbreite entsteht.
Durch diese Konstruktionsweise ist die Verzögerung zwischen Auslösen
und Belichtung rund viermal geringer als bei einer Spiegelreflexkamera.
Abbildung: Der M-Verschluss:
Quelle:
www.leica-camera.com/.../geschichte/4_290x292.gif.