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Geschichte von Leica

Kamerasysteme : Leica : Geschichte : Chronologie : Übersicht
29-Jan-2002/14-Jul-05


Übersicht

1849 Der 23jährige Mathematiker Carl Kellner aus Hirzenhain gründet in Wetzlar ein "Optisches Institut" zur Entwicklung von Optiken und Mikroskopen.
1855 Nach dem Tode von Carl Kellner führt seine Witwe den Betrieb mit zwölf Beschäftigten weiter
1865 Der Feinmechaniker Ernst Leitz wird Teilhaber der Firma.
1869 Ernst Leitz übernimmt die alleinige Geschäftsführung der Firma und baut sie unter seinem Namen aus.
1887 Das 10.000. Mikroskop wird hergestellt, die Mitarbeiterzahl liegt bei 120.
1907 Beginn der Herstellung von Ferngläsern
1913 Oskar BarnackOskar Barnack entwirft den ersten Prototyp einer Kamera, die mit 35 mm-Kinofilm arbeitet (»Ur-Leica«). Das Kleinbildformat von 24 x 36 mm ergab sich damals aus der Verdopplung des Kinoformats. Erste Fotos von für damalige Verhältnisse hervorragender Qualität entstanden 1914, die erste LEICA (LEItz CAmera) ging erst 1924 in Serie und wurde 1925 der Öffentlichkeit vorgestellt.
1920 Nach dem Tod von Ernst Leitz I übernimmt Ernst Leitz II die Führung der Firma.
1924 Leica mit fest eingebautem Objektiv: Ernst Leitz II. trifft die Entscheidung, die von Oskar Barnack konstruierte Kamera in Serie zu bauen; die Produktion wurde u.a. durch den ersten Weltkrieg verzögert um mehr als ein Jahrzent verzögt. Das Werk hat mittlerweile 1.000 Beschäftigte.
1925 Auf der Frühjahrsmesse in Leipzig wird die Leica (Leica mit fest eingebautem Objektiv) erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.
1926 Uleja: Erster Kleinbildprojektor von Leitz.
1930 Leica I: erste Leica Kamera mit Wechselgewinde;
Hektor 1:2,5/50mm: erstes sehr lichtstarkes Objektiv
1932 Leica II mit eingebautem und gekuppeltem Entfernungsmesser kommt auf den Markt.
1935 Leica IIIa mit schnellster Belichtungszeit von 1/1.000 Sekunde
1936 Xenon 1:1,5/50mm: erstes hochlichtstarkes Objektiv
1938 Gründung der Leica Schule, aus der später die Leica Akademie wird.
1950 Leica IIIf mit stufenloser Blitzsynchronisation.
1952 Bau der Produktionsstätte in Kanada mit Sitz in Midland, Ontario.
1954 Leica M3 mit Schnellwechselbajonett, Leuchtrahmen- Messsucher für 50, 90 und 135mm Brennweite
1956 Die Söhne von Ernst Leitz II, Ernst Leitz III, Ludwig Leitz und Günther Leitz übernehmen nach dem Tod ihres Vaters die Leitung des Hauses.
1958 Leica M2 mit Leuchtrahmen-Messsucher für 35, 50 und 90mm Brennweite;
Pradovit: erster automatischer Diaprojektor
1963 Ferngläser Trinovid: grundlegende Neuentwicklung im Fernglasbau
1965 Leicaflex: Erste Leica Spiegelreflexkamera.
1966 Noctilux 1:1,2/50mm: erstes Objektiv mit serienmäßig gefertigter asphärischer Linse erscheint;
Im April wird die Produktion im Werk Oberlahn aufgenommen.
1968 Leicaflex SL: erste Spiegelreflexkamera mit selektiver Lichtmessung durch das Objektiv
1971 Leica M5 mit integrierter Belichtungsmessung
1973 Das Werk Portugal in Vila Nova de Famalicão in der Nähe von Porto nimmt seine Arbeit auf.
1975 Apo-Telyt-R 1:3,4/180mm: erstes apochromatisch korrigiertes Objektiv
1976 Leica R3: Erste Kamera vollautomatische, elektronisch gesteuerte Kamera mit umschaltbarer selektiver und integraler Belichtungsmessung
1984 Leica M6 mit integrierter Belichtungsmessung durch das Objektiv, rein mechanisch.
1986 Gründung der Leica GmbH zur Bündelung der Aktivitäten im Fotomarkt.
1987 Die Ernst Leitz Wetzlar GmbH und die Wild Heerbrugg AG werden am 1. Januar zum Wild Leitz Konzern zusammengefaßt. Das neue Unternehmen beschäftigt insgesamt 9.000 Mitarbeiter.
1988 Leica R6: Spiegelreflexkamera mit mechanisch gesteuertem Verschluss;
Bezug des neuen Werkes in Solms in der Nähe von Wetzlar.
1998-1998 In kurzen Zeitabständen werden etwa 20 Objektive im Leica Werk Solms entwickelt.
1989 Leica AF-C1: Erste Leica Compact-Kamera
1990 Summilux-M 1:1,4/35mm Aspherical:
hochlichtstarkes Weitwinkelobjektiv mit
asphärisch geschliffenen Linsen; Trinovid: neue Hochleistungsferngläser;
Die Fusion der Wild Leitz Holding AG mit The Cambridge Instrument Company plc läßt den neuen Konzern Leica Holding B.V. entstehen. Damit steht der Name Leica auch für den führenden Anbieter von Mikroskopen, Vermessungs- und Photogrammetriesystemen sowie optisch-wissenschaftlichen Instrumenten. Übernahme des Zett-Geräte-Werks (ehemals Zeiss-Ikon) in die Leica Camera Gruppe und Gründung der Leica Projektion GmbH.
1992 Geovid: Multifunktions-Fernglas mit Laser- Entfernungsmessung und elektronischem Kompass
  Leica R7
1994 Summilux-M 1:1,4/35mm ASPH.: erstes Leica Objektiv mit blankgepresster asphärischer Linse;Nutzung der neuen Asphärentechnologie für eine ganze Reihe spektakulärer Objektivinnovationen;
Televid: erste Spektive
1995 Vario-Apo-Elmarit-R 1:2,8/70-180mm: neue Generation von Vario-Hochleistungsobjektiven für das Leica R-System
1996 Leica R8: Vollständig neu entwickelte Spiegelreflexkamera;
Am 1. April 1996 übernimmt Leica den Kamerabereich der Minox GmbH, Hersteller von Kleinst- und Kleinbildkameras. Am 25. Juli 1996 wird die Leica Camera GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Das Unternehmen heißt jetzt Leica Camera AG.
1997/ 1998 Leica S1: professionelle Studiokamera;
Leica digilux: kompakte Digitalkamera;
Einstieg in die Digitalfotografie.
1998 Leica M6 TTL mit TTL-Blitzbelichtungsmessung;
Tri-Elmar-M 1:4/28-35-50mm: erstes Leica
M-Objektiv mit drei Brennweiten;
Leica digilux: erste digitale Compact-Kamera
1999 Leica C1: Start einer neuen Linie der Produktgestaltung im Segment der Compact-Kameras
2000 Leica LRF 800 Rangemaster: kompaktes Entfernungsmessgerät

Quelle: Leica


Chronologie

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