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Objektivbajonett
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Home : Fotografie : Objektive : Grundlagen : Objektivbajonett
Erstellt/bearbeitet: 01-Apr-2005/11-Jan-07
Systemzeit: 06.07.2008 19:03:28;
Übersicht
Als Objektivbajonett bezeichnet man in der Fotografie einen
Objektivanschluss.
Das heute im Massengebrauch verbreitetste System, Wechselobjektive
anzuschließen, ist das Objektivbajonett. Dieses ist meist
hersteller-spezifisch ausgeführt und funktioniert mit metallischen Nasen
rund um die Hinterlinse des Objektivs, die in entsprechende Aussparungen
am Flanschring des Kamera-Gehäuses eingreifen.
Die Montage-Position ist meist mit einem farbigen Punkt am Kameragehäuse
und am Objektiv markiert. Vorteil eines Bajonettes ist, dass man nicht
umgreifen muss: Mit einer Handdrehung (meist um 60 bis 90 Grad) sind
Objektiv und Kamera miteinander gekoppelt. Das Einrasten bedarf nur des
genauen Positionierens und Drehens: beim Erreichen der korrekten
Kopplung rastet das Objektiv ein. An einem Knopf am Kameragehäuse kann
das Objektiv wieder entriegelt werden.
Neben der reinen Befestigungs-Funktion sind zumeist im Bajonett auch
Elemente der Sensorik und Aktion integriert:
- dem Kamera-Gehäuse wird (per Stellnase oder per elektrischen
Kontakten) mitgeteilt, um welches Maß sich der Lichteinfall beim
Belichtungsvorgang verringern wird, wenn sich die offene Blende des
Objektivs zum Belichten auf den vorgewählten Wert schließt.
- das Gehäuse weist kurz vor dem Belichtungsvorgang das Objektiv
an, die Blende zu schließen: meist, indem eine vorgespannte Feder
des Objektives entlastet wird.
- bei einer Blenden-Automatik wird die (manuell ganz geschlossen
vorgewählte) Blende um ein zuvor errechnetes Maß vom Kameragehäuse
geöffnet (Sport-Fotografie mit meist vorgegebenen, kurzen
Belichtungszeiten)
- ein Stellmotor am Objektiv von Autofocus-Kameras wird zum
Fokussieren / Scharfeinstellen mittels elektrischer Kontakte
betätigt.
Siehe auch
Quelle und Lizenz
Wikipedia:
de.wikipedia.org/wiki/Objektivbajonett.
Lizenz:
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Anmerkungen
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