Schnellwahl-Taste
Kleinbild :
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Minolta : Gehäuse :
xi-Serie : 9xi :
Schnellwahltaste : Übersicht
10-Apr-1998/08-Jan-06
Übersicht
Automatische Belichtungsreihen (br)
Automatische Blitz-Belichtungsreihe (Fb)
Mehrfachbelichtungen (ME)
Wechseln der Filmtransportfunktion (dr)

Programmierbare Schnellwahl-Funktion
Die hohen Anforderungen an die Flexibilität und Schnelligkeit einer
professionellen Kamera werden von der Dynax 9xi auf einzigartige Weise
erfüllt. Mit der Schnellwahl-Taste haben Sie blitzschnellen Zugriff auf
sechs programmierbare Kamerafunktionen.
Automatische Belichtungsreihen
Wird die Schnellwahl-Taste entsprechend programmiert, erfolgt eine
automatische Belichtungsreihe von drei Aufnahmen. Die erste Aufnahme
wird um eine halbe Stufe knapper - die letzte um eine halbe Stufe
reichlicher belichtet.
Automatische Blitzbelichtungsreihen
In dieser Funktion erfolgt eine automatische Blitzbelichtungsreihe
von drei Aufnahmen. Die erste Aufnahme wird um eine halbe Stufe knapper
- die letzte um eine halbe Stufe reichlicher belichtet. Diese Stufung
wird durch das verwendete Minolta Programm-Blitzgerät gesteuert.
Mehrfachbelichtungen
In dieser Funktion kann eine beliebige Anzahl von Belichtungen auf
einem Bildfeld erfolgen. Bei nicht gedrückter Schnellwahl-Taste wird der
Film weitertransportiert.
Wechseln der Filmtransportfunktion
Ist die Schnellwahl-Taste entsprechend programmiert, kann die
Filmtransportfunktion kurzfristig von schnellem bzw langsamem Dauerlauf
auf Einzelbild oder umgekehrt verändert werden.
Wechseln auf Spotmessung
Ist die 9xi auf Wabenfelder-Mehrzonenmessung oder mit lntegralmessung
eingestellt, so läßt sich durch Drücken der entsprechend programmierten
Schnellwahltaste die Spotmessung kurzfristig aktivieren.
Wechseln des AF-MeMeldes
Mit der Schnellwahl-Taste haben Sie die Möglichkeit vom großen
AF-Meßfeld auf den zentralen AF-Sensor umzuschalten. Bei gedrückter
Schnellwahl-Taste kann über das vordere Einstellrad auch jeder andere
AF-Sensor einzeln gewählt werden. Umgekehrt schaltet die Kamera auf das
große AF-Meßfeld um, wenn ein Einzelsensor gewählt war So erfolgt eine
schnelle und optimale Anpassung an jedes Motiv
Manuell-Shift
In der M-Funktion der Dynax 9xi läßt sich die
Zeit-Blenden-Kombination den Gegebenheiten anpassen, ohne die
Gesamtbelichtung zu verändern: Man drückt dafür einfach die
Belichtungsspeicher-Taste und dreht das vordere Einstellrad. Die
Kameraeinstellungen werden im Sucher und auf dem Datenmonitor angezeigt.
Fokussierstopptaste
Viele Minolta AF-Objektive verfügen über eine eine Taste, mit der Sie
die Scharfeinstellung speichern können. So haben Sie z. B. die
Möglichkeit, das Hauptobjekt am Bildrand zu plazieren. Diese Taste kann
mit der Chip-Karte xi für individuelle Kamerafunktionen auch auf
zentrales AF-Meßfeld oder kontinuierlichen Autofokus umprogrammiert
werden.
Eye-Start-System
Minolta's exklusives Eye-Start-System sorgt fur eine extrem schnelle
Aufnahmebereitschaft. Der Berührungssensor am Griffstück der Dynax 9xi
aktiviert den Infrarot-Sensor am Sucherokular. Sobald Sie nun die Kamera
ans Auge nehmen, werden die erforderlichen Autofokus- und
Belichtungseinstellungen automatisch vorgenommen.
Synchronanschlußbuchse und Blitzaktivierungstaste
Die Synchronanschlußbuchse an der Dynax 9xi ermöglicht den Anschluß
von Studio-Blitzgeräten und anderen Nicht-Systemblitzgeräten. Die
kürzeste x-Synchronzeit ist in diesem Fall 1/250 s. Bei Verwendung eines
Minolta Programm-Blitzgerätes mit der Dynax 9xi läßt sich in
ProgrammAutomatik mit der Blitzaktivierungstaste jederzeit ein Blitz
zünden.
Griffige Einstellräder
Die Einstellräder sind besonders griffgünstig angebracht und machen
vielfältige Kamerafunktionen schnell und direkt zugänglich, z.B.
Blenden- und Verschlußzeiteneinstellung, Belichtungsfunktion und
-Korrekturen, Wahl des AF-Meßfeldes bzw. der Einzelsensoren.
Auslöse-/Schärfe-Priorität
Die Dynax 9xi arbeitet im Autofokus-Betrieb grundsätzlich mit
Schärfe-Priorität, d. h. die Kamera löst nicht aus, solange das Objekt
in der Autofokus-Meßzone unscharf ist. Damit wird ein hoher Prozentsatz
an scharfen Aufnahmen sichergestellt. Sie läßt sich jedoch auch mit
Auslöse-Priorität verwenden - kontinuierlicher Autofokus und
Allrichtungs-Prädiktion arbeiten dann wie üblich, aber die Kamera löst
auch dann aus, wenn nicht auf das Objekt scharfgestellt ist. Deshalb
wird beim Dauerlaufbetrieb mit AuslösePriorität in jedem Fall die
höchstmögliche Geschwindigkeit erreicht.
AEL-Taste
Bei schwierigen oder ständig wechselnden Lichtverhältnissen können
die Belichtungseinstellungen mit Hilfe der AEL-Taste gespeichert werden.
Wird ein Programm-Blitzgerät mit der Dynax 9xi verwendet, lassen sich
mit der AEL-Taste außerdem längere Verschlußzeiten für die optimale
Balance zwischen Blitzlicht und vorhandenem Licht steuern.
Beleuchteter LCD-Datenmonitor
Bei schwachem Licht wird auch der äußere LCD-Datenmonitor der Dynax
9xi automatisch beleuchtet, um das bequeme Ablesen der übersichtlichen
Anzeigen zu ermöglichen.
High-Eye-Point-Sucher mit Dioptrienverstellung
Das Sucherbild der Dynax 9xi läßt sich selbst bei Abständen bis zu
22,6 mm zwischen Okularschutzglas und Auge noch voll überblicken. Das
ist besonders wertvoll für Benutzer, die beim Fotografieren eine Brille
tragen müssen. Außerdem kann das Okular auf Sehfehler zwischen -2,5 und
+0,5 Dioptrien eingestellt werden. Darüber hinausgehende Fehlsichtigkeit
kann mit der Augenkorrekturlinse 1000 (in verschiedenen Stärken
erhältlich) ausgeglichen werden, die man einfach in das Sucherokular
einsetzt.
Abblendtaste für Schärfentiefe-Vorschau
Bei Betätigung der Abblendtaste wird die Objektivblende auf den im
Datenmonitor der Dynax 9xi angezeigten Wert geschlossen, so daß sich im
Sucher beurteilen läßt, welcher Bereich in der fertigen Aufnahme
ausreichend scharf abgebildet wird.
Kürzeste Verschlußzeit 1/12.000 s
Für die Dynax 9xi wurde ein neuartiger Verschluß entwickelt, der die
superkurze Verschlußzeit von 1/12.000 s möglich macht. Acht der zehn
Verschlußlamellen bestehen aus kohlefaserverstärktem Epoxidharz. Die
Vorzüge dieses Werkstoffes: sehr niedriges Gewicht und geringe
Massenträgheit bei äußerster Widerstandsfähigkeit und hervorragender
Vibrationsdämpfung. Die maximale Bildfrequenz von 4,5 Bildern in der
Sekunde wird durch kernlose Motoren für den Filmtransport und die
schnellen mechanischen Abläufe erzielt.
Robuste, widerstandsfähige Gehäusekonstruktion
Die äußeren Gehäuseteile der Dynax 9xi bestehen aus technischem
Polycarbonat, das für seine Härte und Beständigkeit bekannt ist. Dieses
Material wurde mit speziell beschichteten Glasfasern verstärkt, was den
Teilen Elastizität verleiht, damit sie nicht brechen oder reißen und
auch nach wiederholter starker Beanspruchung zu ihrer ursprünglichen
Form zurückkehren. Das Objektivbajonett besteht aus einem
schmiermittelimprägnierten, rostfreien Sinterstahl. Dieser Werkstoff
vermindert die Reibung zwischen den Bajonettringen an der Kamera und
Objektiv und erhöht deren Haltbarkeit. Gleichzeitig bietet es die Gewähr
für den festen Sitz des Objektivs auch nach vielmaligem Objektivwechsel.
Der Spiegelkasten ist aus einer Zink-Druckgußlegierung und Edelstahl
gefertigt und bietet daher hervorragende Formbeständigkeit auch bei
extremen Temperaturschwankungen. Dynax 9xi - ideal für den harten,
professionellen Einsatz.
UV-gehärtete Gehäuseoberfläche
Der größte Teil des Gehäuses der Dynax 9xi ist mit einem UV-gehärten
Polymer beschichtet, das im Hinblick auf die Belastungen des harten
Dauereinsatzes kratzunempfindlich ist.
Bodenplatte aus Zink-Druckgußlegierung
Die gummibelegte Bodenplatte, aus Zink-Druckguß schützt gegen
Stoßeinwirkungen und verleiht dem Stativgewinde erhöhte Stabilität, was
auch der Sicherheit der Kamera-Stativ-Verbindung zugute kommt.
Staub- und Spritzwasserschutz
Bei der Dynax 9xi wurde größter Wert auf Funktions- und
Gebrauchsbeständigkeit selbst unter widrigsten äußeren Bedingungen
gelegt. Die Funktionselemente, wie z.B. der Auslöser und das Gehäuse,
sind mit Gummidichtungen versehen und deshalb wesentlich besser staub-
und spritzwassergeschützt als herkömmliche Kameras.
Fuzzy-Logik-Computersystem
Die Hauptsysteme der Dynax 9xi werden durch zwei
16-bit-Mikroprozessoren mit einer Taktfrequenz von 20 MHz gesteuert.
Dieses FuzzyLogik-System regelt alle Kamerafunktionen und das
Zusammenspiel mit dem umfangreichen System-Zubehör. So gelingt der Dynax
9xi u.a. die kontinuierliche Scharfeinstellung auf schnellste Objekte.
Das Ergebnis dieser Computertechnik ist ein präzises System, das in den
verschiedensten Situationen wesentlich flexibler reagiert als
herkömmliche Kamerasysteme.

Anmerkungen
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