Sucher
Der opt. Sucher ist von der analogen Kameras her bekannt. Der opt.
Sucher ist auch ein Ausstattungsmerkmal bei den digitalen Kameras. Als
alternativen Sucher findet man Digitalkameras, die mit einem Monitor
(meist TFT-LCDisplay) ausgestattet sind. Der Monitor bietet den großen
Vorteil, dass man das Foto "vor und auch nach" der Aufnahme betrachten
kann. Wichtig ist bei digitalen Kameras, wenn sie über beide
Suchersysteme verfügen, dass sich der Monitor aus Energiespargründen
abschalten lassen sollte.
Belichtungsmessung/ Steuerung:
Bei fast allen Digitalkameras wird die Belichtung im mittenbetonten
TTL-Verfahren gemessen und gesteuert. Bei einigen Typen kann man
zusätzlich Belichtungszeit und/oder Blende vorwählen.
Belichtungskorrektur: Wie auch bei konventionellen Kameras hat man bei
vielen Digitalkameras auch Einstellmöglichkeiten für
Belichtungskorrekturen. Sie werden meistens in "+/- 2EV" angegeben.
Belichtungszeiten: Die Belichtungszeiten können elektronisch geregelt
werden. Zusätzlich haben einige Digitalkameras eine Kombination aus
elektronischen UND mechanischen Verschluss. Verschlusszeiten können bei
dem Stand der heutigen Technik bis zu 1/10.000 Sek. betragen. Blende:
Ein damaliges Manko der vollautomatischen Digitalkameras war ihre
Blendenautomatik. Bei den digitalen Kameras der heutigen Generation kann
man den automatischen Blendenvorzug deaktivieren. Somit kann man dann
manuell eine Blende vorhalten.
Objektiv
Bei digitalen Kameras gibt es verschiedene Formen von Objektiven. Sie
unterscheiden sich i.A. durch Festbrennweite, bifokale Objektive,
Zoomobjektive und abnehmbare / schwenkbare Objektive.
Brennweite: Die Brennweiten von digitalen Kameras beziehen sich immer
auf das Kleinbild-Format. Auch hier rechnet man von Weitwinkel bis
Teleobjektiv in "mm". Allerdings entsprechen die Bildempfänger von
digitalen Kameras nicht dem KB-Format, da es bei den digitalen
Bildempfängern unterschiedliche Größen gibt. Diese wiederum entsprechen
dem Verhältnis von "Auflösung zu Fläche".
Die Lichtstärke: Die größtmögliche Blendenöffnung eines Objektives
definiert man als Lichtstärke. Sie wird ausgedrückt z.B. f/2,8 Bei
digitalen Kameras gibt es verschiedene Formen von Objektiven. Sie
unterscheiden sich i.A. durch Festbrennweite, bifokale Objektive,
Zoomobjektive und abnehmbare / schwenkbare Objektive Brennweite: Die
Brennweiten von digitalen Kameras beziehen sich immer auf das
Kleinbild-Format. Auch hier rechnet man von Weitwinkel bis Teleobjektiv
in "mm". Allerdings entsprechen die Bildempfänger von digitalen Kameras
nicht dem KB-Format, da es bei den digitalen Bildempfängern
unterschiedliche Größen gibt. Diese wiederum entsprechen dem Verhältnis
von "Auflösung zu Fläche". Die Lichtstärke: Die größtmögliche
Blendenöffnung eines Objektives definiert man als Lichtstärke. Sie wird
ausgedrückt z.B. f/2,8.
Entfernungseinstellung
Fixfokus: Bei einer Fixfokus-Optik ist keine Einstellung der
Aufnahmeentfernung erforderlich. Bei dieser Art von Optik wird, unter
Ausnutzung der Tiefenschärfe, alles scharf abgelichtet.
Autofokus: Das Prinzip des Autofokus, die automatische
Entfernungseinstellung, ist von den herkömmlichen analogen Kameras
bestens bekannt. Dabei unterscheidet man zwischen aktiven und passiven
Autofokussystemen. Bei digitalen Kameras wird meistens das passive
Autofokussystem eingesetzt. Dabei wird der Kontrast im Messbereich
elektronisch erfasst und die Schärfe nachgeführt, bis der Kontrast
optimal ist.
Manueller Fokus: Bei der Funktion des manuellen Fokus wird die
Aufnahmedistanz (viele sprechen einfach von "der Schärfe") manuell
eingestellt.
Makro: Die Nahaufnahme wird als Makro-Aufnahme bezeichnet.
Mittlerweile gibt es digitale Kameras, die Aufnahmen bis zu einer
Entfernung von nur 1cm (!) tätigen können. Dabei kann die Fokussierung
manuell oder auch automatisch erfolgen.
Blitz
Fast alle Digitalkameras verfügen über einen eingebauten Blitz.
Dieser erfüllt mittlerweile mehrere Funktionen. Neben den
obligatorischen AN & AUS Funktionen verfügen diverse Kameras über eine
Blitzautomatik und die "Red-Eye-Reduction", bei der der berühmte
Rote-Augen-Effekt unterbunden wird. Weitere Blitzfunktionen sind
Aufhellblitz, sowie eine Einstellung der Intensität des Blitzes. Die
Leitzahl der eingebauten Blitzte beträgt ca. 10. Einige Kameras verfügen
zusätzlich über eine externe Blitzsynchronisation.
Weißabgleich
Licht hat, je nach Tageszeit, unterschiedliche Farbtemperaturen.
Dieses gilt natürlich auch für Lichtquellen wie Halogenlicht, Strahler
und herkömmliches Kunstlicht. Natürlich kann es auch zu einer
Kombination mehrere unterschiedlicher Lichtquellen kommen.
Digitalkameras der neueren Generation stellen sich meistens automatisch
auf die vorhandene Lichttemperatur ein. Zusätzlich kann man bei einigen
Herstellern auch hier die Automatik abschalten. Somit kann man manuell
korrigieren oder auch gezielte Effekte erreichen.
Der Film
Unterschiedliche Filme bieten auch unterschiedliche Möglichkeiten.
Entscheidend ist der Einsatzzweck und die Speichergröße, die die Anzahl
der Bilder und deren Qualität bestimmen.
Der Bildspeicher
Der heutige Stand der Speichermedien in digitalen Kameras umfasst
mehrere verschiedene Varianten. Obwohl sie sich in Speichergröße,
räumlicher Abmessung und teilweise durch immense Preisunterschiede
auszeichnen, haben sie jedoch alle eines gemeinsam: Die Aufgabe,
Bilddaten zu speichern. Dabei werden die vom CCD-Chip aufgenommen Daten
digitalisiert und auf dem Speicher abgelegt. Wie groß der benötigte
Speicher sein sollte findet man unter der Rubrik "Bit's & Byte's".
Die Speichermedien im D e t a i l:
Der interne Speicher: Man spricht dabei von einem batteriegepufferten
Festspeicher. Dieser speichert die Fotos über längere Zeit hinweg.
Dieser Speicher ist, was die Anzahl vom Aufnahmen angeht, begrenzt.
Weiterhin ist er nicht erweiterbar.Bei diesem Speicher handelt es sich
um die ersten Lösungen überhaupt. Er ist allerdings ein aussterbendes
Medium.
Die PCMCIA-Speicherkarte, auch PC-Karte, ist ein Wechselspeicher, der
meistens über statische RAM-Chips verfügt. Er zeichnet sich durch große
Speicherkapazitäten aus, die im dreistelligen MB-Bereichen liegen.
Allerdings ist seine bauliche Größe ein Grund, warum dieses Medium in
den immer kleiner werden digitalen Kameras kaum noch eingesetzt wird.
Die SmartMedia-Karte, kurz SSFDC, ist ein Wechselspeicher der kleinen
Bauart. Er findet häufigen Einsatz in digitalen Kameras. Dabei ist
dieser Speicher sehr preisgünstig. Sein Nachteil liegt allerdings in der
zu kleinen verfügbaren Speichergröße, die derzeit bei ca. 32MB liegt.
Auch muss die "Firmware" der jeweiligen Digitalkamera durch den
Hersteller selber den neuen Speichergrößen entsprechen angepasst werden;
mal eben einen größeren Speicher einlegen ist dabei nicht so einfach.
Immer schneller wachsende Datenmengen treiben diesen Speicher
mittlerweile an seine Grenze.
Ein elegantes Medium ist ein Flash-RAM-Speicher. Er wird auch als
CompactFlash-Karte bezeichnet. Er zeichnet sich durch seine kompakte
Baugröße und einen auf der Karte integrierten Controller aus. Dadurch
kann man die CF-Karte, trotz diverser unterschiedlicher
Speicherkapazitäten, direkt einsetzten. Die Kameras kommen daher mit
jeder Speichergröße zurecht, sie liefern ja nur einen Datensatz zur
CF-Karte, alles Andere erledigt die CF-Karte von alleine. Die
Speichergrößen liegen derzeit bei 128MB, geplant sind Größen von über
200MB. Dieses Medium findet einen immer größeren Anklang und wird daher
auch zunehmend von diversen Herstellern eingesetzt.
Der Memory-Stick, ein Medium der besonderen Art. Hier handelt es sich
um einen Speicher, der nach dem Prinzip der CF-Karte arbeitet.
Controller und Speicher bilden auch hier eine Einheit. Lediglich seine
Bauform ist anders. Allerdings gibt es bisher nur einen Hersteller, der
dieses Speichermedium einsetzt. Ob sich ein Erfolg, wie bei der CF-Karte
einstellen wird, das bleibt abzuwarten. Seine derzeitige Kapazität liegt
bei 64MB.
Das IBM-Microdrive. Hier handelt es sich um die kleinste Festplatte
der Welt. Ihr Speichervermögen umfasst derzeit 1 GB. Die Baugröße
entspricht dabei einer CompactFlash-Karte, allerdings ca. 1mm dicker.
Daher spricht man hier auch von einer "CompactFlash-Card Typ II". Es
gibt bereit einige Hersteller von digitalen Kameras, die den Slot des
TYP II integriert haben.
Weitere Merkmale
Stativaufnahme: Sollte an jeder Kamera vorhanden sein, das auch bei
digitalen Kameras Langzeitbelichtungen oder Makroaufnahme verwackelfrei
gelingen sollen.
Videoanschluss: Um die Kamera an ein handelüblichen TV anschließen zu
können, sollte diese mindest. über ein PAL-Signal verfügen.
Bedienung: Sollte übersichtlich und intuitiv sein, da meistens keiner
die Handbücher gerne ließt.
Anschluss: Die Verbindungsmöglichkeiten zwischen den
unterschiedlichen Geräten sollten gut zugänglich und eine sichere
Verbindung sicherstellen können.
Software: Als Basissoftware sollte die Kommunikationssoftware
zwischen Kamera und PC mitgeliefert werden. Als ein wesentliches Merkmal
sollte hier die einfache Bedienung und gute Übersicht als das einzige
Wertungskriterium dienen. Viele möchten gerne noch weitere
Bildbearbeitungssoftware in dem Gesamtpaket integriert wissen, was aber
nicht immer Sinn macht. Was wollen Sie denn mit einer "Lite-Version",
die Ihnen sowieso nicht den vollen Funktionsumfang sicherstellt. Oder
Ihnen gefällt die beigelegte Software nicht. Dabei gibt es eine Fülle
von unterschiedlichster Software, unter der Sie mit Sicherheit "Ihre"
Software finden. Und das zu wirklich attraktiven Preisen.
--
Welche Ausstattung benötige ich?
Nachdem sich eine wirklich breite Ausstattungspalette von der Kamera
bis zum Zubehör am Markt etabliert hat, bedarf es hier der besonderen
Gewichtung. Eine immer wiederkehrende Frage: Brauche ich das wirklich?
(Sie werden sich das mit Sicherheit fragen !)
Auch hier staffelt sich der Preis durch das Zubehör. Wägen Sie
sorgfältig ab, ob Sie nicht lieber eine Kamera mit einer reichhaltigen
Grundausstattung erwerben wollen, oder ob Ihnen die Eventualität eines
möglichen Zubehörkaufes wichtiger ist. Drei Bauteile sollten Sie als
eine Grundausstattung betrachten: Einen Blitz für Aufnahmen bei
schlechten Lichtverhältnissen, einen Monitor, damit Sie Ihre Aufnahme
sofort betrachten können und einen Wechselspeicher, den innovativen Film
der Moderne.
Nur wer hier schon im Vorfelde richtig sondiert, hat auch lange Zeit
seine Freude an einer guten Digitalkamera. Natürlich ist die Vorstellung
"Öfters mal was Neues.." auch nicht verkehrt.
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Ich will die Kamera vorher testen!
Eine häufig gestellte Frage, die auch absolut berechtigt ist. Mögen
die Ausstattungsmerkmale noch so gut sein, aber mit einem Farbrauschen
im Bild kann man nichts anfangen. Wie aber kann ich einen kompetenten
Fotohändler oder Fotofachverkäufer erkennen?
Der Fotofachhändler sollte Ihnen in jedem Fall ermöglichen, ein paar
Aufnahmen zu machen, die Sie dann anschließend in einen Computer
übertagen und dort auch begutachten können.
Achten Sie auf ein gut geführtes Warensortiment inklusive eines guten
Zubehörsortiments wie z.B. Speicherkarten.
Nur wenn Sie, und nicht der Händler, mit der Kamera zufrieden sind,
dann sollten Sie das Gerät auch erwerben.
--
Das Design einer Digitalkamera
Hier entscheidet sich Ihr Weg in die optische Zukunft. Welchen Weg
werden Sie vorziehen. Eine Digitalkamera mit einem optischen Sucher?
Natürlich kann man auch einen innovativeren Weg gehen. Die
Errungenschaft nennt sich "schwenkbares Objektiv" und hat verschiedene
Vorteile. Mit einem schwenkbaren Objektiv gelingt es Ihnen z.B.
Aufnahmen aus unterschiedlichsten Perspektiven zu erzielen. Nicht zu
unterschätzen ist der "Fun-Faktor", den eine solche Technik bietet.
Außerdem haben Sie eine solche Kamera nicht immer vor dem Gesicht.
Machen Sie Fotos aus einer entspannten Position heraus.
Aber wo viel Licht ist, da ist leider auch Schatten. Bei dieser
Technologie des Schwenkobjektives gibt es natürlich auch einen Nachteil.
Diese Kameras haben keinen optischen Sucher. Alles was Sie fotografieren
wollen, können Sie nur über das Display betrachten. Daher kommt es
leider zu einem erhöhten Stromverbrauch der Digitalkameras, die diese
Technologie einsetzen. Aber, wollen wir denn wirklich auf diese
wunderbarem Möglichkeiten verzichten? Schließlich kann man ja auch Akkus
benutzen. Welche, das erfahren Sie bei Ihren Fachhändler (auch ein
Kompetenzmerkmal).