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Ausstattung

Digital Imaging : Grundlagen : Übersicht
27-Aug-2001/08-Jan-06


Übersicht

Sucher

Der opt. Sucher ist von der analogen Kameras her bekannt. Der opt. Sucher ist auch ein Ausstattungsmerkmal bei den digitalen Kameras. Als alternativen Sucher findet man Digitalkameras, die mit einem Monitor (meist TFT-LCDisplay) ausgestattet sind. Der Monitor bietet den großen Vorteil, dass man das Foto "vor und auch nach" der Aufnahme betrachten kann. Wichtig ist bei digitalen Kameras, wenn sie über beide Suchersysteme verfügen, dass sich der Monitor aus Energiespargründen abschalten lassen sollte.

Belichtungsmessung/ Steuerung:

Bei fast allen Digitalkameras wird die Belichtung im mittenbetonten TTL-Verfahren gemessen und gesteuert. Bei einigen Typen kann man zusätzlich Belichtungszeit und/oder Blende vorwählen. Belichtungskorrektur: Wie auch bei konventionellen Kameras hat man bei vielen Digitalkameras auch Einstellmöglichkeiten für Belichtungskorrekturen. Sie werden meistens in "+/- 2EV" angegeben. Belichtungszeiten: Die Belichtungszeiten können elektronisch geregelt werden. Zusätzlich haben einige Digitalkameras eine Kombination aus elektronischen UND mechanischen Verschluss. Verschlusszeiten können bei dem Stand der heutigen Technik bis zu 1/10.000 Sek. betragen. Blende: Ein damaliges Manko der vollautomatischen Digitalkameras war ihre Blendenautomatik. Bei den digitalen Kameras der heutigen Generation kann man den automatischen Blendenvorzug deaktivieren. Somit kann man dann manuell eine Blende vorhalten.

Objektiv

Bei digitalen Kameras gibt es verschiedene Formen von Objektiven. Sie unterscheiden sich i.A. durch Festbrennweite, bifokale Objektive, Zoomobjektive und abnehmbare / schwenkbare Objektive.

Brennweite: Die Brennweiten von digitalen Kameras beziehen sich immer auf das Kleinbild-Format. Auch hier rechnet man von Weitwinkel bis Teleobjektiv in "mm". Allerdings entsprechen die Bildempfänger von digitalen Kameras nicht dem KB-Format, da es bei den digitalen Bildempfängern unterschiedliche Größen gibt. Diese wiederum entsprechen dem Verhältnis von "Auflösung zu Fläche".

Die Lichtstärke: Die größtmögliche Blendenöffnung eines Objektives definiert man als Lichtstärke. Sie wird ausgedrückt z.B. f/2,8 Bei digitalen Kameras gibt es verschiedene Formen von Objektiven. Sie unterscheiden sich i.A. durch Festbrennweite, bifokale Objektive, Zoomobjektive und abnehmbare / schwenkbare Objektive Brennweite: Die Brennweiten von digitalen Kameras beziehen sich immer auf das Kleinbild-Format. Auch hier rechnet man von Weitwinkel bis Teleobjektiv in "mm". Allerdings entsprechen die Bildempfänger von digitalen Kameras nicht dem KB-Format, da es bei den digitalen Bildempfängern unterschiedliche Größen gibt. Diese wiederum entsprechen dem Verhältnis von "Auflösung zu Fläche". Die Lichtstärke: Die größtmögliche Blendenöffnung eines Objektives definiert man als Lichtstärke. Sie wird ausgedrückt z.B. f/2,8.

Entfernungseinstellung

Fixfokus: Bei einer Fixfokus-Optik ist keine Einstellung der Aufnahmeentfernung erforderlich. Bei dieser Art von Optik wird, unter Ausnutzung der Tiefenschärfe, alles scharf abgelichtet.

Autofokus: Das Prinzip des Autofokus, die automatische Entfernungseinstellung, ist von den herkömmlichen analogen Kameras bestens bekannt. Dabei unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Autofokussystemen. Bei digitalen Kameras wird meistens das passive Autofokussystem eingesetzt. Dabei wird der Kontrast im Messbereich elektronisch erfasst und die Schärfe nachgeführt, bis der Kontrast optimal ist.

Manueller Fokus: Bei der Funktion des manuellen Fokus wird die Aufnahmedistanz (viele sprechen einfach von "der Schärfe") manuell eingestellt.

Makro: Die Nahaufnahme wird als Makro-Aufnahme bezeichnet. Mittlerweile gibt es digitale Kameras, die Aufnahmen bis zu einer Entfernung von nur 1cm (!) tätigen können. Dabei kann die Fokussierung manuell oder auch automatisch erfolgen.

Blitz

Fast alle Digitalkameras verfügen über einen eingebauten Blitz. Dieser erfüllt mittlerweile mehrere Funktionen. Neben den obligatorischen AN & AUS Funktionen verfügen diverse Kameras über eine Blitzautomatik und die "Red-Eye-Reduction", bei der der berühmte Rote-Augen-Effekt unterbunden wird. Weitere Blitzfunktionen sind Aufhellblitz, sowie eine Einstellung der Intensität des Blitzes. Die Leitzahl der eingebauten Blitzte beträgt ca. 10. Einige Kameras verfügen zusätzlich über eine externe Blitzsynchronisation.

Weißabgleich

Licht hat, je nach Tageszeit, unterschiedliche Farbtemperaturen. Dieses gilt natürlich auch für Lichtquellen wie Halogenlicht, Strahler und herkömmliches Kunstlicht. Natürlich kann es auch zu einer Kombination mehrere unterschiedlicher Lichtquellen kommen. Digitalkameras der neueren Generation stellen sich meistens automatisch auf die vorhandene Lichttemperatur ein. Zusätzlich kann man bei einigen Herstellern auch hier die Automatik abschalten. Somit kann man manuell korrigieren oder auch gezielte Effekte erreichen.

Der Film

Unterschiedliche Filme bieten auch unterschiedliche Möglichkeiten. Entscheidend ist der Einsatzzweck und die Speichergröße, die die Anzahl der Bilder und deren Qualität bestimmen.

Der Bildspeicher

Der heutige Stand der Speichermedien in digitalen Kameras umfasst mehrere verschiedene Varianten. Obwohl sie sich in Speichergröße, räumlicher Abmessung und teilweise durch immense Preisunterschiede auszeichnen, haben sie jedoch alle eines gemeinsam: Die Aufgabe, Bilddaten zu speichern. Dabei werden die vom CCD-Chip aufgenommen Daten digitalisiert und auf dem Speicher abgelegt. Wie groß der benötigte Speicher sein sollte findet man unter der Rubrik "Bit's & Byte's".

Die Speichermedien im D e t a i l:

Der interne Speicher: Man spricht dabei von einem batteriegepufferten Festspeicher. Dieser speichert die Fotos über längere Zeit hinweg. Dieser Speicher ist, was die Anzahl vom Aufnahmen angeht, begrenzt. Weiterhin ist er nicht erweiterbar.Bei diesem Speicher handelt es sich um die ersten Lösungen überhaupt. Er ist allerdings ein aussterbendes Medium.

Die PCMCIA-Speicherkarte, auch PC-Karte, ist ein Wechselspeicher, der meistens über statische RAM-Chips verfügt. Er zeichnet sich durch große Speicherkapazitäten aus, die im dreistelligen MB-Bereichen liegen. Allerdings ist seine bauliche Größe ein Grund, warum dieses Medium in den immer kleiner werden digitalen Kameras kaum noch eingesetzt wird.

Die SmartMedia-Karte, kurz SSFDC, ist ein Wechselspeicher der kleinen Bauart. Er findet häufigen Einsatz in digitalen Kameras. Dabei ist dieser Speicher sehr preisgünstig. Sein Nachteil liegt allerdings in der zu kleinen verfügbaren Speichergröße, die derzeit bei ca. 32MB liegt. Auch muss die "Firmware" der jeweiligen Digitalkamera durch den Hersteller selber den neuen Speichergrößen entsprechen angepasst werden; mal eben einen größeren Speicher einlegen ist dabei nicht so einfach. Immer schneller wachsende Datenmengen treiben diesen Speicher mittlerweile an seine Grenze.

Ein elegantes Medium ist ein Flash-RAM-Speicher. Er wird auch als CompactFlash-Karte bezeichnet. Er zeichnet sich durch seine kompakte Baugröße und einen auf der Karte integrierten Controller aus. Dadurch kann man die CF-Karte, trotz diverser unterschiedlicher Speicherkapazitäten, direkt einsetzten. Die Kameras kommen daher mit jeder Speichergröße zurecht, sie liefern ja nur einen Datensatz zur CF-Karte, alles Andere erledigt die CF-Karte von alleine. Die Speichergrößen liegen derzeit bei 128MB, geplant sind Größen von über 200MB. Dieses Medium findet einen immer größeren Anklang und wird daher auch zunehmend von diversen Herstellern eingesetzt.

Der Memory-Stick, ein Medium der besonderen Art. Hier handelt es sich um einen Speicher, der nach dem Prinzip der CF-Karte arbeitet. Controller und Speicher bilden auch hier eine Einheit. Lediglich seine Bauform ist anders. Allerdings gibt es bisher nur einen Hersteller, der dieses Speichermedium einsetzt. Ob sich ein Erfolg, wie bei der CF-Karte einstellen wird, das bleibt abzuwarten. Seine derzeitige Kapazität liegt bei 64MB.

Das IBM-Microdrive. Hier handelt es sich um die kleinste Festplatte der Welt. Ihr Speichervermögen umfasst derzeit 1 GB. Die Baugröße entspricht dabei einer CompactFlash-Karte, allerdings ca. 1mm dicker. Daher spricht man hier auch von einer "CompactFlash-Card Typ II". Es gibt bereit einige Hersteller von digitalen Kameras, die den Slot des TYP II integriert haben.

Weitere Merkmale

Stativaufnahme: Sollte an jeder Kamera vorhanden sein, das auch bei digitalen Kameras Langzeitbelichtungen oder Makroaufnahme verwackelfrei gelingen sollen.

Videoanschluss: Um die Kamera an ein handelüblichen TV anschließen zu können, sollte diese mindest. über ein PAL-Signal verfügen.

Bedienung: Sollte übersichtlich und intuitiv sein, da meistens keiner die Handbücher gerne ließt.

Anschluss: Die Verbindungsmöglichkeiten zwischen den unterschiedlichen Geräten sollten gut zugänglich und eine sichere Verbindung sicherstellen können.

Software: Als Basissoftware sollte die Kommunikationssoftware zwischen Kamera und PC mitgeliefert werden. Als ein wesentliches Merkmal sollte hier die einfache Bedienung und gute Übersicht als das einzige Wertungskriterium dienen. Viele möchten gerne noch weitere Bildbearbeitungssoftware in dem Gesamtpaket integriert wissen, was aber nicht immer Sinn macht. Was wollen Sie denn mit einer "Lite-Version", die Ihnen sowieso nicht den vollen Funktionsumfang sicherstellt. Oder Ihnen gefällt die beigelegte Software nicht. Dabei gibt es eine Fülle von unterschiedlichster Software, unter der Sie mit Sicherheit "Ihre" Software finden. Und das zu wirklich attraktiven Preisen.

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Welche Ausstattung benötige ich?

Nachdem sich eine wirklich breite Ausstattungspalette von der Kamera bis zum Zubehör am Markt etabliert hat, bedarf es hier der besonderen Gewichtung. Eine immer wiederkehrende Frage: Brauche ich das wirklich? (Sie werden sich das mit Sicherheit fragen !)

Auch hier staffelt sich der Preis durch das Zubehör. Wägen Sie sorgfältig ab, ob Sie nicht lieber eine Kamera mit einer reichhaltigen Grundausstattung erwerben wollen, oder ob Ihnen die Eventualität eines möglichen Zubehörkaufes wichtiger ist. Drei Bauteile sollten Sie als eine Grundausstattung betrachten: Einen Blitz für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, einen Monitor, damit Sie Ihre Aufnahme sofort betrachten können und einen Wechselspeicher, den innovativen Film der Moderne.

Nur wer hier schon im Vorfelde richtig sondiert, hat auch lange Zeit seine Freude an einer guten Digitalkamera. Natürlich ist die Vorstellung "Öfters mal was Neues.." auch nicht verkehrt.

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Ich will die Kamera vorher testen!

Eine häufig gestellte Frage, die auch absolut berechtigt ist. Mögen die Ausstattungsmerkmale noch so gut sein, aber mit einem Farbrauschen im Bild kann man nichts anfangen. Wie aber kann ich einen kompetenten Fotohändler oder Fotofachverkäufer erkennen?

Der Fotofachhändler sollte Ihnen in jedem Fall ermöglichen, ein paar Aufnahmen zu machen, die Sie dann anschließend in einen Computer übertagen und dort auch begutachten können.

Achten Sie auf ein gut geführtes Warensortiment inklusive eines guten Zubehörsortiments wie z.B. Speicherkarten.

Nur wenn Sie, und nicht der Händler, mit der Kamera zufrieden sind, dann sollten Sie das Gerät auch erwerben.

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Das Design einer Digitalkamera

Hier entscheidet sich Ihr Weg in die optische Zukunft. Welchen Weg werden Sie vorziehen. Eine Digitalkamera mit einem optischen Sucher?

Natürlich kann man auch einen innovativeren Weg gehen. Die Errungenschaft nennt sich "schwenkbares Objektiv" und hat verschiedene Vorteile. Mit einem schwenkbaren Objektiv gelingt es Ihnen z.B. Aufnahmen aus unterschiedlichsten Perspektiven zu erzielen. Nicht zu unterschätzen ist der "Fun-Faktor", den eine solche Technik bietet. Außerdem haben Sie eine solche Kamera nicht immer vor dem Gesicht. Machen Sie Fotos aus einer entspannten Position heraus.

Aber wo viel Licht ist, da ist leider auch Schatten. Bei dieser Technologie des Schwenkobjektives gibt es natürlich auch einen Nachteil. Diese Kameras haben keinen optischen Sucher. Alles was Sie fotografieren wollen, können Sie nur über das Display betrachten. Daher kommt es leider zu einem erhöhten Stromverbrauch der Digitalkameras, die diese Technologie einsetzen. Aber, wollen wir denn wirklich auf diese wunderbarem Möglichkeiten verzichten? Schließlich kann man ja auch Akkus benutzen. Welche, das erfahren Sie bei Ihren Fachhändler (auch ein Kompetenzmerkmal).

Anmerkungen

Forum: Fotografie : Digitalkameras allgemein (Anmerkungen in diesem Forum: 4)

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4/3 von ...(anonymous)Jan 15, 17:50
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4/3 oder four-thirds Standard(anonymous)Dez 23, 09:48
AW: 4/3 oder four-thirds Standardstimmt.du hast vollkommen recht!!Mär 22, 11:23
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