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Olympus
Camedia C-40 Z
Kameras : Digitalkameras : Anbieter : Olympus : Camedia C-40 Zoom
19-Sep-2001/08-Jan-06
Übersicht
Ihre neue 4-Megapixel-Digicam C-40 Zoom hat die Firma
Olympus am Rande der IFA
vorgestellt. Die kleine Schwester der C-4040 ist nur 68,5 x 87 x 43,5 mm
(HxBxT) groß, bietet aber dennoch einen reichen Funktionsumfang. So ist
neben den voll- und halbautomatischen Belichtungsmodi und einigen
Motivprogrammen auch die vollmanuelle Einstellung möglich. Das gilt auch
für die Fokussierung, die im manuellen Modus von einer Entfernungsskala
unterstützt wird, außerdem blieb von der größeren Schwester die
Spotmessung erhalten.
Angesichts der Gehäusegröße musste Olympus das Zoom-Objektiv
schrumpfen, jetzt kommt es 2,8-fach mit einem KB-äquivalenten
Brennweitenbereich von 35 bis 98 mm daher und vor allem erheblich
lichtschwächer: Nur noch auf F2,8 bis 4,8 bringt es das kleine Objektiv,
das in Ruheposition durch einen von den Olympus-Kompaktmodellen schon
bekannten Gehäuseschieber geschützt wird.
Gespeichert werden die Bilder Olympus-typisch auf den gegenüber den
CompactFlash-Cards inzwischen preislich ins Hintertreffen geratenden
SmartMedia-Karten, von denen ein 16-MByte-Exemplar mit Panorama-Funktion
mitgeliefert wird. Die Speicher-, Bildgrößen- und Kompressionsmodi sind
umfangreich wählbar, einschließlich der Möglichkeit, native TIFF-Daten
aufzuzeichnen. Auch kleine MPEG-Videoclips können eingefangen und über
eine kleine Videoschnittfunktion sogar bearbeitet werden.
Für die Praxis relevanter erscheint der "one touch"-Weißabgleich, der
die Vollautomatik und die fest vorgegebenen Weißabgleichs-Stufen
(hoffentlich) sinnvoll ergänzt. Dabei wird man – wie bei Digitalkameras
allgemein üblich – den eingebauten LCD-Monitor besser nicht zur
Farbkontrolle heranziehen. In der C-40 ist er 1,5 Zoll groß und löst
114.000 Pixel auf.
Den Datentransfer zum Computer vermittelt "exklusiv" ein kombinierter
USB/AV-Anschluss, der die unnötige Vielzahl an Kabelvarianten ("neu
entwickelter 8-Pin-Kontakt") um eine erhöht und das Hot-Plugging
unterschiedlicher USB-Geräte wieder etwas unkomfortabler gestaltet.
In Sachen Gehäusegröße hat die Olympus unter den 4-Megapixel-Modellen
derzeit klar die Nase vorn, allerdings besitzt sie noch immer etwa das
doppelte Gehäusevolumen einer Canon Ixus V und trägt dabei leider
insbesondere in der Dicke deutlich stärker auf. Prinzipiell erfreulich
ist die Stromversorgung wahlweise über zwei Mignonzellen gelöst, die
preiswert nachkaufbar und in den hochkapazitativen NiMH-Varianten
inzwischen in die Bereiche um 1800 mAh vorgedrungen sind. Welche
effektiven Laufzeiten bei dann nominell nur 2,4 Volt auf diese Weise
erzielbar sind, werden
Praxistests zeigen müssen.
Die kleine Olympus soll ab Spätherbst in den Handel kommen und
einschließlich der 16-MByte-Speicherkarte und einer IR-Fernbedienung
knapp unter 2000 Mark kosten.
Quelle:
www.heise.de/newsticker/data/wst-03.09.01-003/.
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