Der von Canon entwickelte CMOS-Sensor liefert mit 3,11 Millionen
Bildpunkten die Grundlage für hervorragende Bildqualität. Zu den
weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen der präzise 3-Punkt-Autofokus, die
35-Zonen-Belichtungsmessung, 11 Belichtungsprogramme, Serienbilder mit
knapp 3 Aufnahmen pro Sekunde, die Bilddatenspeicherung auf CompactFlash
(CF-Card) und Microdrive, USB-Schnittstelle sowie der leistungsfähige
Lithium-Ionen-Akku.
Das Seitenverhältnisses des 15,1 x 22,7 mm großen CMOS-Sensors
entspricht mit 2:3 der des klassischen Kleinbildformates und sorgt für
eine identische Bildwirkung. Der Bildwinkel der Canon EF-Objektive
verlängert sich aufgrund der kleineren Fläche des Sensors um den Faktor
1,6.
Bei Bedarf steht ein eingebautes E-TTL Blitzlicht zur Verfügung. Bei
Einsatz externer Blitzgeräte wird die Blitzsynchronzeit mit 1/200s auch
gehobenen Ansprüchen gerecht. Der Verschlusszeitenbereich liegt zwischen
1/4000 und 30 Sekunden.
Das E-TTL-Prinzip der Blitzbelichtungsmessung ermöglicht auch die
drahtlose Ansteuerung entfesselter Blitzgeräte 550 EX, wobei sowohl das
550 EX als auch der Ringblitz MR-14EX als Master fungieren können.
Für die flexible Speicherung der Bilddaten sind fünf Formate wählbar:
Bei der Einstellung "Large" wird die maximale Auflösung von 2160 x 1440
Bildpunkten genutzt, hier sind die Komprimimierungsstufen "Normal" Und
"Fein" wählbar, ebenso wie im "Small"-Modus, der 1440 x 960 Bildpunkte
unterstützt.
Das RAW-Format speichert die Bilddaten verlustfrei und erfasst bei
voller Auflösung die unkomprimierten CMOS-Rohdaten. RAW-Dateien werden
nach der Übertragung zum PC mit Hilfe der mitgelieferten Software
geöffnet.
Per USB können die Bilder besonders schnell zum PC (kompatibel zu
Microsoft Windows und Apple MacOS) geschickt werden. Alternativ können
die auf CompactFlash-Speicherkarten gespeicherten Bilder über
entsprechende Lesegeräte übertragen werden. Der Videoausgang ermöglicht
die Wiedergabe
der Bilder auf einem externen Monitor oder Datenprojektor.
In der EOS D30 arbeitet ein präzises 3-Punkt-TTL-Autofokusmesssystem,
wobei der Fokuspunkt automatisch oder manuell gewählt werden kann. Der
aktive AF-Messpunkt wird im Sucher und auf dem LCD-Display angezeigt.
Die Autofokus-Funktion kann in den Betriebsarten One-Shot
(Schärfepriorität) und AI-Servo (Nachführ-Autofokus) eingesetzt werden.
Neu ist die Funktion des AI-Fokus, der automatisch zwischen Schärfe- und
Auslösepriorität wählt.
Bei schlechten Lichtbedingungen wird der Autofokus von einem
Halogen-Krypton-AF-Licht unterstützt, das auch bei
Rote-Augen-Reduzierung im Blitzbetrieb zum Einsatz kommt. Die manuelle
Scharfstellung wird bei Bedarf am Objektiv aktiviert.
Die Belichtungsmessung basiert auf einer 35-Zonen-Messung des
CMOS-Sensors. Drei Messmethoden sind wählbar: Entweder werden die
Messdaten des aktiven Autofokus-Punktes benutzt oder die Spotmessung
wird aktiviert. Darüber hinaus steht noch die mittenbetonte
Integralmessung zur Verfügung. Bei allen Messmethoden kann auch mit
einem E-TTL-Vorblitz gearbeitet werden.
Die EOS D30 stellt dem Anwender insgesamt 11 Belichtungsprogramme zur
Verfügung. Neben Programm-, Zeit-, Blenden- und Schärfentiefe-Automatik
sowie dem manuellen Modus können zusätzlich die Motivprogramme für
Portrait, Sport, Landschaft, Nachtaufnahmen und Makro gewählt werden.
Der Verschlusszeitenbereich liegt zwischen 1/4000 und 30 Sekunden, die
kürzeste Blitzsynchronzeit genügt mit 1/200 s gehobenen Ansprüchen.
Automatische Belichtungsreihen (Bracketing) sind in 1/2- oder 1/3
Belichtungswerten (EV) über einen Bereich von +/- 2 möglich. Je nach
Belichtungsprogramm erfolgt die Variation über Verschlusszeit oder
Blendenöffnung. Eine manuelle Belichtungskorrektureinstellung ist
ebenfalls in 1/2- oder 1/3-Stufen über zwei Blendenwerte einstellbar.
Auch beim Blitzen bietet die EOS D30 die Freiheit, für jede Situation
die optimale Lösung zu nutzen. Der eingebaute Blitz verfügt über die
Leitzahl 12 bei ISO 100. Die Blitzbelichtungsmessung der EOS D30 basiert
wie die ihrer analogen Schwestern auf dem E-TTL-Prinzip. So wird auch
die Leistung der externen Canon EX-Speedlite Blitzgeräte gesteuert, die
auf den Zubehörschuh mit X-Kontakt aufgesteckt werden können. Hierbei
kann auch mit frei aufgestellten Speedlites 550 EX entfesselt mit
drahtloser Ansteuerung gearbeitet werden, wobei entweder ebenfalls 550
EX oder der Makroringblitz MR-14EX als Master fungieren können.
Die Stromversorgung der EOS D30 übernimmt ein leistungsfähiger
Lithium-Ionen-Akku, wie er auch bei Camcordern zum Einsatz kommt. Dieser
Akku stellt Energiereserven zur Verfügung, die für eine große Anzahl von
Bildern ausreichen. Die Ladezeit eines Lithium-Ionen-Akkus beträgt nur
rund 90 Minuten. Optional kann die Kapazität mit einem als Zubehör
verfügbaren Batteriegriff verdoppelt werden. Der Batteriegriff verfügt
über einen Hochformatauslöser für bequemeres Arbeiten.
Im Lieferumfang der EOS D30 ist neben dem Gehäuse auch der
Lithium-Ionen-Akku und das Doppelladegerät sowie ein Netzteil enthalten.
Das Softwarepaket enthält die Treiber für Mac- und Windowsplattformen,
PhotoShop LE. Darüber hinaus werden bekannte PowerShot Utilities wie
PhotoRecord, PhotoStitch und ZoomBrowser mitgeliefert.