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Geschichte der Positiv-Verfahren

Geschichte : Technologie : Verfahren : Positiv : Übersicht
28-Jun-2004/07-Feb-06


Übersicht

Bei Positiv-Verfahren verändert sich das Material gemäß dem Helligkeitsgrad und der Farbe des Lichtes: Dunkles wird dunkel, Helles wird hell.

Frügeschichte der Unikate

Die frühen Positivverfahren wie der Naturselbstdruck nach dem Kontaktkopie-Prinzip liefern seitenverkehrte Bilder.

Der Franzose Joseph Nicéphore Niepce (* Chalon-surSaône 1765, † Saint-Loup-de-Varennes [bei Chalon-sur-Saône ] 1833), seit 1792 Offizier und  Privatgelehrter, versuchte ab 1816, mit der Camera obscura und unter Verwendung von Silberchlorid Papierbilder herzustellen. Als Motiv wählte er den Blick aus seinem Arbeitszimmer auf Hof und Garten seines Hauses in der Nähe von Chalon-sur-Saône. Was Niepce erzeugte, waren Negativbilder, aber er konnte sie (wie sein Vorläufer Thomas Wedgwood) nicht fixieren. Doch gelang ihm erstmals, ein Kamerabild aufzuzeichnen.

Verfahren

Heliographie (1926).

Die Heliographie ist ein von Joseph Nicéphore Niepce im Sommer 1826 entwickeltes fotografisches Positiv-Verfahren. Diese Bilder sind die frühesten erhaltenen Fotografien überhaupt – als offizielles Geburtsjahr der Fotografie gilt 1839 mit der öffentlichen Präsentation der Daguerreotypie.

Daguerreotypie (um 1837/1839).

Die Daguerreotypie ist ein von Louis Jacques Mandé Daguerre entwickeltes fotografisches Verfahren, ein latentes Jodsilberbild auf einer Metallplatte durch Quecksilberdämpfe zu entwickeln und mit Kochsalzlösung zu fixieren. Die älteste erhaltene Daguerreotypie, mit der der Erfinder einen Winkel seines Studios ablichtete, stammt aus dem Jahre 1837.

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