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Direktpositiv-Verfahren
Geschichte :
Technologie : Verfahren
: Negativ-Verfahren :
Direktpositiv : Übersicht
28-Jun-2004/07-Feb-06
Übersicht
Die Direktpositiv-Verfahren der Kollodiumperiode bilden eine
Brücke zwischen Daguerreotypie und Papierbild.
Ambrotypie (Melanotypie)
Die Ambrotypie (Melanotypie) wurde zwischen 1852 und
1890 verwendet; sie basiert auf einer knapp belichteten und entwickelten
jod- und bromsilberhaltigen Kollodiumschicht auf Glas. Das weißliche
Negativ wird mit schwarzem Papier oder Samt hinterlegt und erhält so
seine positive Bildwirkung; genutzt wird also ein Unikat.

Abbildung: Ambrotypie, Porträt mit einer fotografischen Kamera.
Pannotypie
Die Pannotypie wurde zwischen 1853 und 1863 verwendet; sie
basiert auf einer knapp belichteten und entwickelten jod- und
bromsilberhaltigen Kollodiumschicht, die auf dunkel lackiertes Blech
aufgetragen wird. Das weißliche Negativ erhält so seine positive
Bildwirkung. Es handelt sich dabei um das erste fotografische
Schnellverfahren, ist gleichzeitig jedoch auch sehr unbeständig; genutzt
wird auch hier ein Unikat.
Ferrotypie (»Tinytype«)
Die Ferrotypie (»Tinytype«) wurde zwischen 1855 und den
1930er Jahren verwendet; sie basiert auf einer knapp belichteten und
entwickelten jod- und bromsilberhaltigen Kollodiumschicht, die unter
Wasser von der Glasplatte gelöst und auf eine schwarze Wachsleinwand
übertragen wird. Auch bei diesem Verfahren wird das Unikat genutzt.
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