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Elektronische Speichermedien in der Fotografie
Geschichte :
Technologie : Speicher :
Elektronisch : Übersicht
29-Jun-2004/07-Feb-06
Übersicht
Bei einer Digitalkamera wird statt des Films ein lichtempfindlicher
Halbleiter-Sensor eingesetzt. Üblich sind hierbei so genannte CCD- oder
CMOS-Sensoren. Diese Sensoren wandeln das einfallende Licht entsprechend
seiner Intensität in elektrische Ladung um. Diese wird nach der Aufnahme
über integrierte Schaltungen ausgelesen, analog-digital-gewandelt,
codiert (siehe Datenkompression) und abgespeichert.
Auch Videokameras arbeiten heutzutage mit CCD-Sensoren, bei größeren
Studiokameras kommen jedoch immer noch Bildröhren (Vidicon) zum Einsatz.
Vorläufer
Phonovision (1927)
Die elektronische Speicherung von Bilddaten setzt ein Zerlegen in
diskrete Einheiten voraus. Ein solches Verfahren entwickelte der
schottischen Fernsehpionier John Logie Baird (* Helensburgh 1888,
† Bexhill-on-Sea 1946) 1927.
Baird nahm bei seinem Phonovision-Verfahren 30-Zeilen-Fernsehbilder auf
Schellackplatten auf. Die Platten spielte er mit 78 Umdrehungen
pro Minute über seinem Fernsehgerät Televisor ab.
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