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Chronologie zur Geschichte der Fotografie: 20. Jahrhundert

Geschichte : Chronologie : 20. Jahrhundert : 1920-1939
13-Mar-1998/07-Feb-06


1920 bis 1939

Chronologische Darstellung von Meilensteinen aus der Geschichte der Fotografie im 20. Jahrhundert.

< 19. Jh. | 1900-19 | 1920-39 | 1940-59 | 1960-79 | 1980-99 | 21. Jh. >

1920 Erste digitale Bildübertragung: Die ersten diskreten Bilddaten werden über ein transatlantisches Kabel von London nach New York übertragen. Für ein Bild in bescheidener Auflösung wurden rund 3 Stunden benötigt.
  Agfa: Erste Agfa-Röntgenfilme.
  Gründung der Werkstatt für Feinmechanik und Optik - Franke und Heidecke (später Rollei) in Braunschweig durch Paul Franke und Reinhold Heidecke.
  HAPAG (Hamburg): Einsatz von Fernschreibern (Telex-Netz zwischen Hamburg und Berlin ab 1933).
1921 Gründung des PEN-Clubs in London.
1922 Machtergreifung Mussolinis in Italien.
  Man Ray: »Champs Délicieux« – Mappe mit Rayogrammen.
 
  BASF: Großtechnische Synthese von Methanol und Harnstoff.
1923/
1924
James Smathers: Erste verwendbare elektrische Schreibmaschine (Patent).
1923 Erfindung des Fischaugenobjektivs mit 180° Bildwinkel.
  Cine-Kodak: 16 mm-Filmkamera.
1924 Die Presse-und Reportagefotografie wird durch die in Dresden gebaute »Ermanox« revolutioniert; die Kamera zeichnet sich aus durch ein lichtstarkes Objektiv, das »Ernostar« mit einer  Lichtstärke von 1:2,0 und einer Brennweite von 100 mm.
  »Böhms Sonne in der Westentasche« von Wilhelm Böhm – ein aufklappbares Metalletui mit abrollbarem Magnesiumband und klappbarem Streifenhalter.
  Automatenfotografie: Anatol Marco Josepho beantragt ein Patent auf das Prinzip der automatischen Bildaufnahme in einer Kabine. Die Erfindung wurde ab 1926 kommerziell unter der Bezeichnung Photomaton genutzt.
1925 Leitz: Die erste Kleinbildkamera für 35 mm-Film – die Leica (Akronym für »Leitz Camera«) – wird serienmäßig auf dem Markt eingeführt, nachdem Oskar Barnack bereits 1913 den ersten Prototypen konstruiert hatte.
  Ernemann (Dresden): Tropenkamera – eine Reporterkamera.
  Kodak stellt den Kodacolor Linsenrasterschmalfilm vor.
  Entwicklung der Quantenmechanik für Atome durch Werner Heisenberg und Max Born.
  Blitzlicht: Der Vacublitz von Paul Vierkötter ist ein glühlampenähnlicher, mit Magnesiumsplittern gefüllter Glaskolben zur Blitlichtzerzeugung (Kolbenblitz mit Elektrozündung).
  S. E. Sheppard: Schwefelsensibilisierung.
  Gründung der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft. Bayer überträgt seine fotografische Produktion an Agfa. Das Kamera-Werk wird Teil von Agfa.
  Boigtländer: Die Schering AG, chemische Fabrik und Hersteller von fotografischem Verarbeitungsmaterial (Filmen) erwirbt die Aktienmehrheit. Die fotochemischen Produkte der Schering AG werden nun mit der Marke Voigtländer verkauft.
  Kalmus: Erstes Technicolor-Verfahren.
  Laszlo Moholy Nagy: »Malerei, Fotografie, Film« (Reihe der Bauhausbücher).
1926 Fritz Lang: »Metropolis«.
  Automatenfotografie: Gründung der Photomaton-Gesellschaft.
  Kodak: Erster panchromatischer Schwarz-Weiß-Film – Alle bisherigen Schwarz-Weiß-Filme waren nur auf Blau und Grün sensibilisiert. Der panchromatische Film kann als erster Hauttöne tonwertrichtig in Schwarz/Weiß abbilden.
  Kodak: Wash-Off-Prozess (heute »Dye-Transfer«).
1927 Erster Tonfilm: »The Jazz Singer«.
  Umwandlung der Kodak GmbH in Berlin zur Kodak Aktiengesellschaft.
1928 Gründung der japanischen Firma »nichidokushashinkishoten« (= "japanisch-deutsches Kamerageschäft) durch Kazuo Tashima; das Unternehmen wird 1962 in Minolta umbenannt.
  Die Firma nichidokushashinkishoten stellt ihre erste Kamera vor: Die Nifcalette, eine Klappkamera für Rollfilmtyp 127 mit einem Aufnahmeformat von 40x65 mm; die Kameras waren mit deutschen Objektiven (Wekar, Heliostar, Xenar u.a.) und Zentralverschlüssen (Koilos und Compur) ausgestattet. Die Kamera erschien in insgesamt elf Modellvarianten. Siehe auch weitere Kameramodelle dieses Herstellers.
  Kodak: Erste Mikrofilmkamera, entwickelt für eine New Yorker Bank, um Bankbelege einfacher archivieren zu können. Einführung des Mikrofilms im 16-mm-Format (Schmalfilm). Einführung des Kodacolor Linsenrasterschmalfilms.
  Kodacolor-Schmalfilmsystem: Erstes 16 mm-Amateur-Farbfilmsystem mit drei Farben.
  Vorstellung des Weichzeichnerobjektivs »Imagon«.
  Vorstellung der Nitratphotolampe mit 500 Watt.
  Ilford: Vorstellung des panchromatischen Rollfilms, also eines für alle Farben des Lichtspektrums sensibilisierten Films mit tonwertrichtiger Wiedergabe.
  Agfa: Rollfilmkamera »Billy«.
  Blitzkolben.
  Alfred Renger-Patzsch: »Die Welt ist schön« (Bildband).
  Gründung der Fotoagentur »Dephot«.
  Karl Blossfeldt: »Urformen der Kunst« – ein Bildband mit Pflanzenstudien.
  Entdeckung des Penicillins durch A. Fleming.
  Bertolt Brecht und Kurt Weill: »Dreigroschenoper«.
1928-1929 Franke & Heidecke (Braunschweig) präsentieren mit der »Rolleiflex« die erste zweiäugige Mittelformat-Spiegelreflexkamera für das Format 6x6 cm – Die ersten zweiäugigen Rollfilm-Spiegelreflexkameras erscheinen auf dem Markt.
1929 BASF: Erste technische Styrolsynthese, das »Kunststoffzeitalter« beginnt.
  Gevaert bringt die ersten Röntgen- und Tonfilme heraus.
  Voigtländer: Der Ausbau der Großserienfertigung beginnt.
  Entwicklung des »Vacublitz«-Blitzkolbens mit Taschenlampensockel durch Johannes B. Ostermeier (Patent).
  Ausstellung des Deutschen Werkbundes »Film und Foto« (FIFO) in Stuttgart.
  Werner Gräff: »Es kommt der neue Fotograf«.
  Werner Roh und Jan Tschichold: »foto-auge« (Bildband).
  August Sander: »Antlitz der Zeit« mit Vorwort von Alfred Döblin.
  Aby Warburg: »Bilderatlas«.
  »Schwarzer Freitag« an der New Yorker Börse – Beginn der Weltwirtschaftskrise.
1930 Dutolinsen von Dulovits und Tóth Rillenringe.
  Voigtländer Bessa: Die 6x9 cm-Rollfilmkamera eröffnet den Breitenmarkt.
  Ab den 30er Jahren expandiert die Fotografie durch billigee Kameras und Filme: Box Tengor, Kodak Retina, Agfa Box, diverse Faltkameras, Pocket Kodak, Contta von Zeiss Icon, Zeiss Icon Icoflex usw.
  Entwicklung des Linsenrasterverfahrens, einer additiven Methode der Farbfotografie. Derartige Verfahren werden bis heute als Alticolor und Filmcolor (Frankreich) sowie Dufaycolor und Johnson Colour Screen Process (England) verwendet.
  Der Schriftsteller Camille Recht schreibt über die Fotografie: »Die Photographie, die schönste, köstlichste Erfindung des 19. Jahrhunderts, ist zum künstlichen Auge der Welt geworden, das kein Schicksal erblinden läßt, kein Tod zu schließen vermag. Puritaner haben sie eine Erfindung des Satans genannt; sie hätten besser getan, sie eine Erfindung Luzifers, des Lichtbringers, zu nennen« (zit. in. Stenger: Siegeszug der Photographie).
1931 Voigtländer Brilliant: 6x9 cm-Rollfilm-Spiegelreflexkamera.
  Harald Edgerton entwickelt ein Gerät zur Erzeugung ultrakurzer Elektronenblitze, das stroboskopische Aufnahmen ermöglicht.
  Umbenennung der 1928 gegründeten nichidokushashinkishoten in Molta Goshi Kaisha KG, wobei Molta ein Akronym für »Mechanismus, Optik und Linsen von Tashima« ist, und Registrierung des Warenzeichens Minolta, ein Akronym für »Mechanismus, Instrumente, Optik und Linsen von Tashima«.
  Übernahme des Dr. August Nagel Kamerawerks in Stuttgart durch die Kodak Aktiengesellschaft.
  Piler: Additives Farbkopierverfahren.
  Ufa: »Bunte Tierwelt«, ein Farbfilm im Ufa-Color-Verfahren.
  Erich Salomon: »Berühmte Zeitgenossen in unbewachten Augenblicken« (Bildband).
  Walter Benjamin: »Kleine Geschichte der Photographie«.
1932 Osram: Entwicklung und Fertigung des Vacublitz I mit E27-Schraubsockel.
  Philips: Fertigung des gasgefüllten Photoflux-Blitzkolbens mit  Taschenlampensockel.
  Agfa: Erste Agfacolor Linienrasterfilm, ein Kleinbild-Farbfilm nach dem Korn-Rasterverfahren (Agfacolor-Rasterfilm).
  Agfa-Preis-Box: wird für vier Markstücke mit den Prägebuchstaben A, G, F, A verkauft.
  Voigtländer integriert erstmals einen optischen Belichtungsmesser in die Kamera.
  Zeiss Icon: Contax I – 36 Aufnahmen auf 35-mm-Film, versenkbare Linse, Verschlußzeiten zwischen 1/25 und 1/1000 Sekunde; Konkurrenz für die Leica.
  Kodak: Vorstellung des 8 mm-Amateurfilmsystem – Senkung der Entwicklungskosten durch die Verkleinerung des Filmmaterials.
  Gründung der Gruppe f/64 um Edward Weston in den USA.
1933 Der erste Kleinbildfilm Agfacolor für Farbdias nach dem Linienrasterverfahren kommt auf den Markt.
  Die ersten Spiegelreflexkameras für 35 mm-Kleinbildfilm erscheinen auf dem Markt.
  Gaspacolor.
  Pentax (Asahi Optical Joint Stock Co.) stellt Linsen und Objektive für Kameras her.
  Franke und Heidecke, Braunschweig: Einführung der Rolleicord, einer preiswerten Version der Rolleiflex.
  Kodak stellt eine Hochgeschwindigkeitskamera mit Verschlußzeiten von bis zu 1/1000 Sekunde vor.
  Brassai (eigtl. Kertész Gyula Halász): »Nächtliches Paris«, München 1979 – eine Bildband über das nächtliche Paris der 1930er Jahre.
  Hitler wird deutscher Reichskanzler – Machübernahme durch die Nationalsozialisten.
  Franklin D. Roosevelt: »New Deal«.
1934 Im deutschen Kodak-Werk in Stuttgart wird die Kleinbildkamera Kodak Retina produziert, die zum sensationellen Preis von nur 75 Reichsmark für weite Kreise erschwinglich war.
  Osram: Fertigung des Vacublitz II mit E27-Schraubsockel.
  Philips: Entwicklung eines drahtgefüllten AlMag-Blitzkolbens mit E27-Schraubsockel.
  Ankündigung des Prototyps Kwanon, einer Kleinbild-Sucherkamera. Angeblich sollen zehn Kameras dieses Typs hergestellt worden sein, jedoch sind keine Exemplare erhalten.
  Zeiss Ikon stellt die erste Mess-Sucherkamera vor.
  Primarflex: Spiegelreflexkamera für einen kleineren 6x6-cm-Film.
  Berning (Düsseldorf): Robot – ersten Kamera mit Federwerk.
  Bela Gaspar: Gasparcolor – technische Lösung für Silber-Farbbleichprozess, Vorgänger des späteren "Cibachrome" (heute Ilfochrome).
1934-1935 Magnetophonband von BASF: Die BASF produziert in Zusammenarbeit mit der AEG erstmals Magnetophonband mit magnetischer Beschichtung; das Material wird auf der Funkausstellung in Berlin vorgestellt.
1935 Gründung der Farm Security Administration (FSA) in den USA auf Veranlassung von US-Präsdient Roosevelt.
  AEG Magnetophon K1 – Auf dem Magnetophon K1 der AEG basieren alls magnetischen Speichermedien für Audio, Video und Computer bis heute.
  Kodachrome: Der erste kommerziell erfolgreiche Amateur-Farbfilm erscheint zuerst als 8-mm-Schmalfilm, 1936 auch als 35 mm-Kleinbildfilm auf dem Markt. Dieser Dreifarb-Umkehrfilm wurde von Leopold Mannes und Leopold Godowsky in den Kodak Labors in Rochester entwickelt und wird bis heute hergestellt; das Verfahren basiert auf Fischers chromogener Filmentwicklung von 1912.
  Compur Rapid-Verschluss.
  Erstes regelmäßiges Fernsehprogramm in Deutschland.
  Ihagee (Dresden): Einführung von Synchronisationskontakten an der Ihagee Exakta, Modell B.
  Leitz: Leitz-Blitzlichtauslöser zum synchronisierten Zünden von Vacublitzgeräten an Leica-Kameras.
  Erfindung des Röhrenblitzes mit kontrollierter Gasentladung durch H.  Edgerton am MIT.
  Gevaert nimmt die Produktion von Papier für die Dokumenten- Reproduktion auf.
  Veröffentlichtung der »Nürnberger Gesetze« zur Judenverfolgung.
  Öffentliche Bildtelefone in vier deutschen Städten (öffentlicher Fernseh/Sprechdienst der Reichspost ab 1936 zwischen Leipzig und Berlin).
1936 Kine-Exakta: Die Firma Ihagee in Dresden konstruiert die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera für 35 mm-Film der Welt (Quellendivergenz, vgl. 1938).
  Contax 2: Kamera für 35-mm-Film.
  Minox: Erste Kleinstbildkameras von Minox – Die ersten Kleinstbildkameras für das Format 8x11 mm erscheinen am Markt.
  Minolta-Flex: Erste zweiäugige Spiegelreflexkamera aus Japan für Rollfilm Typ 120 und zwölf Aufnahmen im Format 60x60.
  Hansa Canon: Canons erste Kleinbild-Sucherkamera mit Wechselobjektiv; es handelt sich dabei um einen Leica-Nachbau. Abmessungen: 13,5x6,8x4,5 cm, Gewicht: ca. 650 Gramm, Objektiv: Nippon Kogaku Nikkor 1:3,5/50 mm.
  Farbfotografie: Dreischichtenfilme auf der Grundlage subtraktiver Farbmischung – Erste Farbdiafilme mit chromogener Entwicklung in Deutschland (Agfacolor-Neu) und in den USA (Kodachrome) [Quellendivergenz: siehe auch 1937].
  Vorstellung des Agfacolor-Verfahrens zur Herstellung von farbigen Papierbildern.
  Erstes Einminutenbild: Entdeckung des Silbersalz-Diffusionsverfahrens durch Dr. Edith Weyde [Quellendivergenz; siehe auch 1938].
  R. Koslowsky: Goldsensibilisierung.
  Gisèle Freund: »La Photographie en France au XIXe Siècle« – die Dissertation zur Soziologie der Fotografie an der Pariser Sorbonne erscheint in mehreren Übersetzungen, darunter die deutsche Ausgabe in Buchform »Photograohie und Gesellschaft« sowie die spanische Ausgabe »La Photographa y las Clases medias« (Buenos Aires, 1947).
  Erscheinen der ersten Ausgabe des Magazins »LIFE«.
  Walter Benjamin: »Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit«.
  Alan Turing: Turingmaschine (Universal Machine) – theoretische Konzeption des Universalrechners.
1936-1939 Spanischer Bürgerkrieg.
1937 Moderne Farbfotografie: Dreischicht-Farbdiafilme »Agfacolor neu« und »Kodachrome« erscheinen auf dem Markt und lösen die speziellen Dreifarbenkameras, Kornrasterplatten und Linsenrasterfilme aus der ersten Phase der Farbfotografie ab.
  Auto-Semi-Minolta: Springspreizkamera für Rollfilmtyp 120 und Aufnahmeformat 45x60 mm, mit dem Objektiv gekuppelter Entfernungsmesser (Meßsucher), Gehäuse-Auslöser, Zubehörschuh, Selbstauslöser u.a.
  Umbenennung der 1931 gegründeten Molta Goshi Kaisha KG in Chiyoda Kogaku Seiko Kabushiki Kaisha; Produkte tragen die Bezeichnung »Chiyoko« (Akronym aus Chiyoda Kogaku) sowie später »Chiyoda Kogaku«.
  Voigtländer feiert die Fertigstellung des 2.000.000-sten Objektivs.
  Philips: Serienfertigung der ersten Photoflux -Blitzbirne mit AlMag-Drahtfüllung und E27-Schraubsockel.
  Gründung der Precision Optical Industry Co. Ltd., der späteren Canon.
  Chester F. Carlson: Xerografie – ein elektrostatisch- elektrofotografisches Kopier- und Vervielfältigungsverfahren.
  Stereotonfilm.
  Konrad Zuse: Z1 – Relaiscomputer.
  Pablo Picasso: »Guernica«.
1938
(1936,
1939)
Als Grundlage der Bürokopierverfahren und der Sofortbildfotografie erfinden Edith Weyde und Andre Rott das Silbersalzdiffusionsverfahren [Quellendivergenz: siehe auch 1936] unabhängig voneinander bei Agfa und bei Gevaert. Unter den Namen »Copyrapid« bzw. »Gevacopy« werden sie in den 50er und 60er Jahren die dominierenden Verfahren im Bereich Bürokopie. Auf demselben Prinzip basieren heute reprografische Materialien wie »Copyproof«, die Fotokopie und die Sofortbildverfahren.
1938 Alfred Gauthier: Erster synchronisierter Zentralverschluss in Kameras.
  Ihagee (Dresden): Kine-Exakta – eine Kleinbild-Spiegelreflexkamera für 35 mm-Film (Quellendivergenz, vgl. 1936.
  Voigtländer Vito: Die Kamera für 35 mm-Film wird zum Verkaufsschlager.
  Osram: FP-Vacublitzkolben für Schlitzverschluß-Kameras mit elektrischer Zündung und E27-Schraubsockel.
  Otto Hahn gelingt die erste künstliche Atomspaltung.
  Konrad Zuse: Z1 [Quellendivergenz; nach anderen Quellen bereits 1937].
  Alec A. Reeves: Pulscodemodulation (PCM).
1939 Walter Zapp: Minox – Miniaturkamera mit dem Aufnahmeformat 8x11 mm; doeses Format hatte bereits Steinhil 1839 für seine erste Miniaturkamera verwendet.
1939-1945 Zweiter Weltkrieg.

< 19. Jh. | 1900-19 | 1920-39 | 1940-59 | 1960-79 | 1980-99 | 21. Jh. >


1920-1939

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