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Farbfilm
Film :
Grundlagen : Farbfilm :
Übersicht
10-Jul-2004/08-Jan-06
Übersicht
Als Farbfilm bezeichnet man in der Fotografie ein
lichtempfindliches Material, das es erlaubt, farbige Foto- oder
Film-Aufnahmen zu machen.
Für die Erzeugung farbfähiger fotografischer Emulsionen können
prinzipiell zwei Verfahren unterschieden werden:
Additionsverfahren.
Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB):
- rot + grün = gelb
- rot + blau = magenta
- grün + blau = cyan
Subtraktionsverfahren.
Absorbtion bestimmter Spetralanteile aus weißem Licht:
- gelb + cyan = grün
- cyan + magenta = blau
- gelb + magenta = rot
Die heute in der Fotografie üblichen Verfahren nutzen das
Subtraktionsverfahren; die ersten Dreischichtenfilme kamen 1936 auf den
Markt.
Umkehrfilme werden meist als Diafilme bezeichnet, so dass mit
Farbfilm häufig ein Negativfilm gemeint ist.
Aufbau eines Farbnegativfilms
Das folgende Schema zeigt den prinzipiellen Aufbau eines
Farbnegativfilms:
| Schutzschicht |
| für Blau sensibilisierte Schicht |
| für Grün sensibilisierte Schicht |
| für Rot sensibilisierte Schicht |
| Lichthofschutzschicht |
| Träger aus Azetat |
Je nach Hersteller und Film kann es zusätzliche Schichten geben. So
gibt es z.B. bei Kodacolor-Filmen für jede Farbe (Blau, Grün, Rot) je
eine Schicht mit hoher und niedriger Lichtempfindlichkeit.
Farbenstehung

Abbildung: Farbentstehung – Schichtstruktur eines Farbfilms bei
Belichtung von vorne und hinten (Quelle).
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