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Erfahrungsbericht zum Zoomobjektiv Minolta AF Lens 1:4,0/35-70 mm
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Erstellt/bearbeitet: 10-Jul-2005/07-Feb-06
Systemzeit: Sonntag, 20.07.2008, 16:51:05.
Home : Fotografie : Erfahrung : Equipment : Objektive : Zoom : Minolta : 35-70
Übersicht
Das Minolta AF 1:4,0/35-70 mm ist ein sehr kompaktes Normalzoom aus der ersten
Generation von
AF-Objektiven von
Minolta,
es stammt also aus den 1980er Jahren.
Zusammen mit der
Minolta 9000 und dem 1:4,0/70-210 mm
bildete es damals ein Budget-Dreamteam,
nicht zuletzt aufgrund der durchgehenden Lichtstärke von 1:4,0 und der
anständigen optischen Qualität.
Laut foMAG-Liste 2005/06 ist das 35-70er derzeit zu einem
Gebrauchtpreis von etwa 30 Euro zu bekommen, man kann also eigentlich
nicht viel falsch machen, wenn man ein kompaktes Standardzoom braucht.

Ich benutze es allerdings nur noch sehr selten, weil es mir einfach
zu leicht und zu kompakt – sprich: zu wenig griffig – ist, zu wenig
Komfort bietet und kaum Reserven bei knappen Licht bietet.
Im Makrobereich muß man manuell fokussieren (maximal erreichbarer
Abbildungsmaßstab: 1:4); dazu dient ein entsprechender Schiebeschalter
– auch nicht gerade eine Eigenschaft, die zum Fotografieren anregt.
Last but not least ist die optische Qualität nicht gerade
berauschend, zumindest nicht im Vergleich zu heutigen Zoomobjektiven
vergleichbarer Brennweitenbereiche.
Als ich das 35-70er durch ein gebrauchtes
Sigma 1:2,8/28-70 mm ersetzte,
geschah das vor allem aufgrund der höheren
Lichtstärke von 1:2,8. Das Sigma-Objektiv
hat allerdings als Fremdobjektiv einige Tücken (siehe
Erfahrungsbericht), mit denen ich beim
Minolta-Originalobjektiv nie konfrontiert war...
Minolta AF 1:4,0/35-70 mm und Dynax 7 Digital
Das Minolta AF 1:4,0/35-70 mm arbeitet trotz seines Alters
problemlos an der
Dynax 7 Digital. Da man im Nahbereich manuell fokussieren muß, macht
ein Backfocus-Test mit Tim Jacksons Testchart nicht wirklich Sinn;
fertigt man einen Ausschnitt aus einem Foto aus normaler AF-Distanz an,
zeigt sich jedenfalls keinerlei Neigung zu Backfocus-Problemen –
ganz im Gegenteil zu fast allen meinen neueren Objektiven wie dem
Minolta AF 1:2,0/100 mm
oder dem Minolta AF 1:2,8/80-200 mm APO.

An der D7D ist aufgrund des APS-C-Sensorformats noch eine
»Brennweitenverlägerung« um den Faktor 1,5 zu beachten, man fotografiert
also plötzlich mit einem Zoomobjektiv, das an einer Kleinbildkamera einen
Brennweitenbereich von 52,5 bis 105 mm hätte, also den leichten
Weitwinkelbereich gar nicht mehr abdeckt, dafür in den mittleren
Telebereich vorstößt.
Optischer Aufbau

Anmerkungen
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