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Vergleich der Minolta Dimage 7Hi mit der Nikon Coolpix E-5700
Von Agon
S. Buchholz und
Thomas Bungert für
Kefk Network Fotografie, Mai 2003 ff.
Equipment :
Kameras : Digital
: Vergleiche : D7Hi vs.
CP5700 : Fazit
08-May-2003/07-Feb-06
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Revision History. |
| Rev. 0.5 |
31-May-2003 |
Ergänzung einer
Sektion zum AF-System der beiden Kameras mit Beispielfotos von
Thomas Bungert. |
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| Rev. 0.4 |
21-May-2003 |
Ergänzung einer
Zusammenfassung (Fazit) unter Berücksichtigung der speziellen
Eignungsprofile sowie von Erfahrungen aus dem Praxiseinsatz von
Thomas Bungert. |
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| Rev. 0.3 |
17-May-2003 |
Ergänzung weiterer
Abbildungen und Beispielfotos; Ergänzung von Abschnitten zu
Makrofähigkiet, Gehäuse und Dokumentation. |
asb |
| Rev. 0.2 |
15-May-2003 |
Überarbeitung und
Aktualisierung des Vergleichs; kleinere inhaltliche Ergänzungen;
Ergänzung eines Abschnitts über Makrofähigkeiten; verschiedene
Abbildungen hinzugefügt und kommentiert; Aktualisierung der
aktuellen Strassenpreise. |
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| Rev. 0.1 |
09-May-2003 |
Ergänzung einer
tabellarischen Gegenüberstellung der 30 wichtigsten Unterschiede mit
Bewertung; Ergänzung einiger Abbildungen und Beispielfotos. |
asb |
| Rev. 0.0 |
08-May-2003 |
Erster Entwurf des
Vergleichs: Einleitung, Themen, Gliederung, tabellarischer
Vergleich. |
asb |
Übersicht
Fazit
Folgende Erfahrungswerte basieren auf einer Zusammenfassung eines
Threads im Coolpix-Forum.de, in dem die beiden Kameras verglichen
wurden; der Original- Beitrag stammt von
Thomas Bungert
(Kontakt: <Thomas.Bungert@t-online.de>;
Username auf www.coolpix-forum.de: 'Flip_der_Frosch') und wurde am
19.05.2003 verfassst; Thomas hatte zunächst die Nikon Coolpix 5700
erworben, kurz und intensiv damit fotografiert, dabei jedoch
festgestellt, dass die Coolpix für eine Anforderungen nicht geeignet
ist; Thomas tauschte die Coolpix dann gegen eine Minolta Dimage 7Hi
ein und fasste seine Erfahrungen in dem folgenden Vergleich zusammen.
Ich habe noch einige Anmerkungen und Links ergänzt.
Nikon Coolpix E-5700
Siehe auch: Tabellarischer Vergleich
der Unterschiede mit Bewertung.
Thomas
Bungert hat etwa 600 Bilder mit der Coolpix E-5700 gemacht,
jedoch nur bei etwa 5 oder 6 den Monitor verwendet. Er resummiert: »Bei
ungünstigem Lichteinfall kann man den Monitor, wie bei allen anderen
vergessen«. Durch positive Erfahrungen mit dem Drehgelenk der
Casio
QV-2400UX fällte 'Flip' die Kaufentscheidung zunächt für die
Nikon Coolpix E-5700; später -- nach dem Austausch gegen die
Minolta Dimage 7Hi -- stellte er allerdings fest, dass er sich sehr
schnell an den EVF der Dimage geöhnte.
Vorteile der Nikon Coolpix E-5700
- Super Zoom, dafür aber keinen
echten Weitwinkel;
- Super Bildqualität, etwas besser als bei der Dimage;
- Super Makrofähigkeit, auch hier
besser als die Dimage;
- Schwenkbarer Monitor.
Nachteile der Nikon Coolpix E-5700
- Ziemlich kleiner Monitor, die
Bilder lassen sich darauf nur sehr schwer beurteilen;
- bei Kontrastarmen Objekten, wie z.B. unserem Kater, schafft die
Coolpix es kaum bis gar nicht, scharf zu stellen;
- bei schlechten Lichtverhältnissen, z.B. abends in der Wohnung
bei Kunstlicht, findet die Coolpix ebenfalls nur sehr schwer ihre
Schärfe. Wenn dann noch ein kontrastarmes Objekt hinzukommt, schafft
sie es gar nicht und man muss dann manuell scharf stellen (vgl.
Beispielfotos).
- Manuelles Scharfstellen ist zwar
möglich, aber man dreht sich einen
Wolf mit dem kleinen Drehrad, vor allem fährt die Kamera in eine
bestimmte Stelle, ehe man mit dem manuellen Fokussieren beginnen
kann. D.h., wenn das Bild fast scharf war und ich nur etwas
korrigieren wollte, dann ist sie erstmal wieder in irgendeine
Stellung gefahren und ich musste komplett neu einstellen.
- dieser komische Serien-AF; hierbei
stellt sich die Kamera immer scharf, auch bei nicht halbgedrücktem
Auslöser. Wenn das Bild nun scharf war und man auslösen wollte,
begann die CP wieder neu zu fokussieren (und der Schnappschuss oder
das sich bewegende Objekt war hinüber).
- Wenn man z.B. Sportfotos oder sich bewegende Objekte (z.B.
Kater) fotografieren wollte, konnte man das eigentlich nur über
die manuelle Fokussierung erreichen, da
die Kamera nach dem Scharfstellen nicht neu fokussiert, sobald sich
das Objekt etwas bewegt;
- verwendet einen proprietären Akku; ein Ersatzakku kostet ca. EUR
40,-; ein Hochformathandgriff ist
optional als Zubehör verfügbar, der sechs AA- Akkus benötigt und
nochmal etwa EUR 150,- kostet.
Thomas fasst zusammen: »Das waren, glaube ich, alle Vor- und
Nachteile die mir so an der CP aufgefallen sind. Aber vielleicht habe
ich mich bei der einen oder anderen Situation auch nur falsch
angestellt, oder was in den Menüs vergessen?« Er empfiehlt die
Coolpix aufgrund der guten Bildqualität für Fotos mit viel vorhandenem
Licht, kritisiert aber den unsicheren und langsamen Autofokus.
Minolta Dimage 7Hi
Siehe auch: Tabellarischer Vergleich
der Unterschiede mit Bewertung.
Vorteile der Minolta Dimage 7Hi
- Echter Weitwinkel;
- Sonnenblende im Lieferumfang;
- verwendet vier normale Ni-MH AA- Akkus (ein Satz im
Lieferumfang);
- Manuelles Einstellen der Brennweite (Geschmackssache, verbraucht
aber keine Energie)
- Manuelles Scharfstellen geht
schneller und die Position des Drehrades ist auch angenehmer, direkt
am Objektiv.
- Man kann manuell die Schärfe korrigieren,
ohne dass der AF die Position ändert.
- Mit AF scharf stellen, wenn das Ergebnis nicht gut ist
(Makrobereich) oder die Kamera ihr Ziel nicht findet, einfach am
manuellen Scharfstellrad drehen und knipsen.
- Beim manuellen Scharfstellen wird
die Entfernung zum Objekt angezeigt. Bei der CP gibt es nur einen
Laufbalken.
- Der Autofokus ist wesentlich
schneller und genauer bei schlechtem Umgebungslicht oder
kontrastarmen Objekten.
- Restlichtverstärkung bei EVF und
Monitor. Ist das Licht schlecht, dann stellt die Dimage auf
Schwarz/Weiß um (Nur EVF oder Monitor) und verstärkt das Restlicht.
So kann man auch bei ganz wenig Licht sein Ziel noch finden. Ist
kein Nachtsichtgerät, irgendwann ist es aber auch hier duster.
- Echter Serien-AF. Der AF stellt
immer scharf, also er korrigiert sich wenn das Objekt sich bewegt
(ist ein fertiges Programm, das sich »Sport« nennt). Wenn man den
Auslöser dann drückt, wird auch sofort das Foto geschossen. Das
funktioniert übrigens auch bei Serienaufnahmen.
- Alle (wichtigen) Funktionen sind über
Knöpfe und Drehschalter an der
Kamera zu verstellen z.B. Weißabgleich, ISO, Kontrast, usw. Man muss
nicht ständig ins Menü, wie bei der Coolpix.
- Intervallaufnahmen -- die Kamera macht in einem bestimmten
Abstand Fotos (ist aber nicht lebensnotwendig).
Nachteile der Minolta Dimage 7Hi
- Keine Anleitung in gedruckter
Form; Kurzanleitung ist dabei. Thomas hat sich die Anleitung mit je
2 Seiten auf einem Blatt und dann noch doppelseitig
ausgedruckt; das waren dann nur noch
knapp 70 Seiten. Thomas meint dazu: »Damit kann ich leben,
wenn ich bedenke, dass sie sowieso ziemlich schnell nur im Schrank
liegt«. Diese Auffassung teile ich (Agon) nicht -- welcher
Dimage- Besitzer kann beispielsweise ohne Handbuch die Belichtung
seiner Kamera manuell einstellen? Zumindest eine »Quick Reference«
sollte man zur Hand haben (bzw. sich selbst anfertigen), sofern man
die Kamera nicht überwiegend mit Vollautomatik nutzt.
- nicht so großer Zoombereich;
- auch der Autofokus der Dimage findet
nicht zu 100 % sein Ziel, dafür kann man dann sehr schnell und
leicht korrigieren;
- kein drehbarer Monitor. Thomas
meint dazu: »Ich habe sehr schnell gemerkt, dass man sowieso
fast immer das EVF benutzt, deshalb kann ich drauf verzichten,
obwohl das 'damals' der Grund war, das ich
die CP genommen habe. Die Dimage hat aber ein um 90° verstellbares
EVF, so hat man noch etwas mehr Bewegungsfreiheit (vielleicht kann
man wenn nötig einen Spiegel zu Hand nehmen)«. Auch hier bin
ich (Agon) anderer Meinung und habe andere Erfahrungen gemacht (vgl.
meine Erfahrungsberichte zur
Yashica T5 und
zur Nikon Coolpix E-995).
- Etwas schlechtere Bildqualität. Thomas meint: »Die Bilder
der Dimage neigen doch stark zum Rauschen, aber damit kann ich leben«.
Thomas fasst zusammen: »Mehr fällt mir jetzt nicht ein, aber
ich denke, dass das einen kleinen Überblick gibt. Ich bin bis jetzt froh
über die Entscheidung die CP gegen die Dimage getauscht zu haben, weil
ich einfach viel in geschlossenen Räumen Fotografiere und die Dimage
dabei einfach die bessere Kamera ist«.
Anmerkungen
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