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Erfahrungsbericht zur Minolta Dimage 7Hi
Von Agon
S. Buchholz für Kefk
Network Fotografie, Juni 2003.
Equipment :
Kameras :
Digital : Minolta :
D7Hi : Fazit : Übersicht
06-Jun-2003/07-Feb-06
Übersicht
Fazit
Folgende Erfahrungswerte basieren auf einer Zusammenfassung eines
Threads im Coolpix-Forum.de, in dem die beiden Kameras verglichen
wurden; der Original- Beitrag stammt von
Thomas Bungert
(Kontakt:
<Thomas.Bungert@t-online.de>;
Username auf www.coolpix-forum.de: 'Flip_der_Frosch') und wurde am
19.05.2003 verfassst; Thomas hatte zunächst die Nikon Coolpix 5700
erworben, kurz und intensiv damit fotografiert, dabei jedoch
festgestellt, dass die Coolpix für eine Anforderungen nicht geeignet
ist; Thomas tauschte die Coolpix dann gegen eine Minolta Dimage 7Hi
ein und fasste seine Erfahrungen in dem folgenden Vergleich zusammen.
Ich habe noch einige Anmerkungen und Links ergänzt.
Vorteile der Minolta Dimage 7Hi
- Echter
Weitwinkel;
- Sonnenblende im Lieferumfang;
- verwendet vier normale Ni-MH AA- Akkus (ein Satz im
Lieferumfang);
- Manuelles Einstellen der Brennweite (Geschmackssache, verbraucht
aber keine Energie)
-
Manuelles Scharfstellen geht schneller und die Position des
Drehrades ist auch angenehmer, direkt am Objektiv.
- Man kann manuell die
Schärfe korrigieren, ohne dass der AF die Position ändert.
- Mit AF scharf stellen, wenn das Ergebnis nicht gut ist
(Makrobereich) oder die Kamera ihr Ziel nicht findet, einfach am
manuellen Scharfstellrad drehen und knipsen.
- Beim
manuellen Scharfstellen wird die Entfernung zum Objekt
angezeigt. Bei der CP gibt es nur einen Laufbalken.
- Der
Autofokus ist wesentlich schneller und genauer bei schlechtem
Umgebungslicht oder kontrastarmen Objekten.
- Restlichtverstärkung bei
EVF und Monitor. Ist das Licht schlecht, dann stellt die Dimage
auf Schwarz/Weiß um (Nur EVF oder Monitor) und verstärkt das
Restlicht. So kann man auch bei ganz wenig Licht sein Ziel noch
finden. Ist kein Nachtsichtgerät, irgendwann ist es aber auch hier
duster.
-
Echter Serien-AF. Der AF stellt immer scharf, also er korrigiert
sich wenn das Objekt sich bewegt (ist ein fertiges Programm, das
sich »Sport« nennt). Wenn man den Auslöser dann drückt, wird auch
sofort das Foto geschossen. Das funktioniert übrigens auch bei
Serienaufnahmen.
- Alle (wichtigen) Funktionen sind über
Knöpfe und Drehschalter an der Kamera zu verstellen z.B.
Weißabgleich, ISO, Kontrast, usw. Man muss nicht ständig ins Menü,
wie bei der Coolpix.
- Intervallaufnahmen -- die Kamera macht in einem bestimmten
Abstand Fotos (ist aber nicht lebensnotwendig).
Nachteile der Minolta Dimage 7Hi
-
Keine Anleitung in gedruckter Form; Kurzanleitung ist dabei.
Thomas hat sich die Anleitung mit je 2 Seiten auf einem Blatt und
dann noch doppelseitig
ausgedruckt; das waren dann nur noch knapp 70 Seiten. Thomas
meint dazu: »Damit kann ich leben, wenn ich bedenke, dass sie
sowieso ziemlich schnell nur im Schrank liegt«. Diese
Auffassung teile ich (Agon) nicht -- welcher Dimage- Besitzer kann
beispielsweise ohne Handbuch die Belichtung seiner Kamera manuell
einstellen? Zumindest eine »Quick Reference« sollte man zur
Hand haben (bzw. sich selbst anfertigen), sofern man die Kamera
nicht überwiegend mit Vollautomatik nutzt.
- nicht so großer
Zoombereich;
- auch der
Autofokus der Dimage findet nicht zu 100 % sein Ziel, dafür kann
man dann sehr schnell und leicht korrigieren;
- kein drehbarer
Monitor. Thomas meint dazu: »Ich habe sehr schnell
gemerkt, dass man sowieso fast immer das EVF benutzt, deshalb kann
ich drauf verzichten, obwohl das 'damals' der Grund war, das ich
die CP genommen habe. Die Dimage hat aber ein um 90° verstellbares
EVF, so hat man noch etwas mehr Bewegungsfreiheit (vielleicht kann
man wenn nötig einen Spiegel zu Hand nehmen)«. Auch hier bin
ich (Agon) anderer Meinung und habe andere Erfahrungen gemacht (vgl.
meine Erfahrungsberichte zur
Yashica T5
und zur Nikon Coolpix
E-995).
- Etwas schlechtere Bildqualität. Thomas meint: »Die Bilder
der Dimage neigen doch stark zum Rauschen, aber damit kann ich leben«.
Thomas fasst zusammen: »Mehr fällt mir jetzt nicht ein, aber
ich denke, dass das einen kleinen Überblick gibt. Ich bin bis jetzt froh
über die Entscheidung die CP gegen die Dimage getauscht zu haben, weil
ich einfach viel in geschlossenen Räumen Fotografiere und die Dimage
dabei einfach die bessere Kamera ist«.
Siehe auch
Anmerkungen
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