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Erfahrungsbericht zur Minolta Dimage 7Hi
Von Agon
S. Buchholz für Kefk
Network Fotografie, Juni 2003.
Equipment :
Kameras :
Digital : Minolta :
D7Hi : Belichtung : Übersicht
06-Jun-2003/07-Feb-06
Übersicht
Belichtungsmessung
Die Belichtungsmessung der Minolta Dimage 7Hi arbeitet
erstaunlich zuverlässig, auch in Situationen mit wenig Licht, mit
Mischlicht oder hohen Kontrasten; nach meinen ersten Eindrücken liefert
die Mehrfeldmessung sogar bessere Ergebnisse als die meiner
Minolta Dynax
9.
Ich arbeite meist ausschliesslich mit Spotmessung – eine alte
Gewohnheit aus der Zeit der Diafotografie. Bei der D7Hi gibt es
allerdings einige gravierende Unterschiede:
- Der Bildwinkel des Spotmessfeldes ist vergleichsweise riesig;
bei besseren KB-SLR ist man an viel kleinere Messzonen gewöhnt (Minolta
Dynax 9: 2,7%, 5,5 mm Durchmesser; das entspricht bei 135 mm
Brennweite einem Messwinkel von 2,3°). Leider dokumentiert Minolta
nirgends, wie gross die Messzone bei der D7Hi ist.
- Für die Belichtungsmessung von Digitalfotos gelten andere Regeln
als für die Fotografie auf Kleinbildfilm. Bei Diafilm (Positivfilm)
gilt die Regel, auf die hellste bildwichtige Stelle zu belichten, um
ausgefressene Flächen zu vermeiden; für Farbnegativfilm gilt die
umgekehrte Regel.
Auf welche Teile eines Bildes man bei der Digitalfotografie belichten
sollte, weiss ich bisher nicht genau; ich suche immer nach einem
Helligkeitswert, der etwa dem neutralen Grau einer Graukarte entspricht
oder messe eben die bildwichtigste Stelle; damit erhalte ich allerdings
garantiert keine optimalen Ergebnisse.
Hohe Kontraste sind kein Problem für die D7Hi; Programmautomatik,
automatischer Weissabgleich, Aufhellblitz:

Mehrfeldmessung, Motivprogramm »Action«, automatischer Weissabgleich,
Aufhellblitz:

Mischlicht - Lichtsituationen mit Mischlicht aus Tages- und
Kunstlicht meistert die D7Hi bravourös; Bild unten: Mehrfeldmessung mit
automatischem Weissabgleich und Aufhellung des Vordergrundes durch das
integrierte Blitzgerät:

Grenzen der Belichtungsmessung - Mit dieser kontrastreichen
Gegenlichtsituation kam die Belichtungsmessung der D7Hi nicht klar (der
Autofokus übrigens auch nicht); ein solches Motiv kann nur eine gezielte
Spotmessung retten:

Weissabgleich
Alle Aufnahmen mit Mehrfeldbelichtungsmessung und vom Stativ, ohne
Nachbearbeitung, ohne Blitzlicht und ohne Korrekturfaktoren.
Lichtquelle: 60W Glühlampenlicht von Schreibtischlampe.
Der Weissabgleich ergibt in der Einstellung »Auto« eine Mischung aus
der Bildwirkung der Korrektur auf Tages- und Kunstlicht, der Lichttyp
wird also nicht korrekt erkannt. Unter Kunstlichtbedingungen erscheint
es daher ratsam, den Weissabgleich manuell einzustellen.
Weissabgleich auf Kunstlicht - korrekte und sehr neutrale
Farbwirkung:

Weissabgleich auf Tageslicht - starker Rotstich, typische Bildwirkung
von Kunstlichtaufnahmen mit normalem, für Tageslicht korrigierten
Kleinbildfilm:

ISO-Empfindlichkeit
ISO-Empfindlichkeit auf ISO 800 - kontrastarme, sehr grobkörnige
Bildwirkung, starkes Rauschen.

Netmarks
www.dalibor.cz/minolta/iso.htm.
webpages.charter.net/bbiggers/DCExperiments/html/auto_iso.html.
www.network54.com.
Anmerkungen
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