|
| |
Speicher zur Konica Minolta Dynax 7 Digital
Erfahrungsbericht zur Konica Minolta Dynax 7
Digital.
Von Agon
S. Buchholz für Kefk
Network Fotografie, März 2005 ff.
Ihr Benutzername: Besucher
Wer ist gerade online? - 4 aktive User.
Erstellt/bearbeitet: 06-Aug-2005/07-Feb-06
Systemzeit: Sonntag, 07.09.2008, 10:49:30.
Home : Fotografie : Erfahrung : Equipment : Kameras : Digital : Konica.Minolta : Dynax.7D : Speicher
Übersicht
|
Schnellnavigation (Themen - alphabetisch): |
Speichermedien
Speichermedien dienen der Konica Minolta Dynax 7 Digital
zum temporären Speichern von Bilddaten; eine Alternative zu Speicherkarten
bietet die Software
Dimage Transfer, mit der die Daten direkt über den USB-Bus auf einen PC
übertragen werden können; eine Speicherkarte wird dann zwar nicht benötigt,
dafür ist die Kamera über das USB-Kabel an den PC gefesselt. Im normalen
Einsatz werden daher immer Speichermedien eingesetzt werden.
CF-Karten (Compact Flash Cards)
Die D7D unterstützt
ohne Adapter ausschließlich
Compact-Flash-Speichermedien, schluckt dabei jedoch alles, was es auf
dem Markt gibt, angefangen von uralten Speicherkarten über CF-I- und
CF-II-Bauformen bis hin zu Microdrives. Offizielle Kompatibilitätslisten
gibt es von Konica Minolta leider nicht, es sollen aber laut Josef
und Robert Scheibel Produkte von
Lexar Media und
SanDisk von Konica Minolta erfolgreich auf ihre Kompatibilität getestet worden sein.
Ich habe meine D7D mit allen möglichen CF-Karten gefüttert, die teilweise
ein halbes Jahrzehnt alt sind; Probleme hatte ich nie, allerdings verzögern
sich die Speicherzeiten bei den alten Karten doch signifikant. Interessant
ist dabei, dass selbst die langsamsten Speichermedien die
Bildfolgegeschwindigkeit der D7D von zwei bis zweieinhalb Bildern pro
Sekunde nicht ausbremsen: Die D7D verfügt über einen internen
Pufferspeicher. Was sich durch die langsame Speicherkarte dann verkürzt, ist
die Länge der Bildserie; gleichzeitig wird die Wartezeit verlängert, bis die
Kamera wieder 'frei' ist für eine neue Bildserie. Bei langsamen
Speicherkarten kann das Leeren des Pufferspeichers gut über eine Minute
dauern; was die Kamera mit der Karte anstellt, lässt sich sehr gut an der
roten LED an der Kamerarückseite verfolgen.
 |
Abbildung: In der D7D lassen
sich praktisch alle CF-Karten einsetzen. Wenig bis gar keine
Probleme sind bei Produkten von Markenherstellern zu erwarten,
während man bei Produkten von Herstellern wie
PQI mit totalem Datenverlust rechnen muß. Ich kann in der D7D
selbst meine kleinsten, langsamsten und ältesten CF-Karten – wie die
nebenstehende 8-MB-Karte von Canon – verwenden. Sehr zufrieden bin
ich mit Speicherkarten von
Lexar Media, von denen ich u.a. eine 80-fach- und eine 40-fach-Karte aus
der »Professional«-Serie verwende. |
Unterschiede gibt es natürlich
auch in der Speichergeschwindigkeit, für die sich jedoch keine pauschalen
Aussagen treffen lassen: eine angebliche 80-fach-Karte muß in der D7D nicht
unbedingt schneller sein als eine Angebliche 40-fach-Karte. Absolut und
uneingeschränkt zufrieden bin ich mit den leider etwas schwer zu
beschaffenden Speicherkarten von
Lexar Media, von denen ich u.a. eine 80-fach- und eine 40-fach-Karte aus
der »Professional«-Serie verwende. Als sinnvolle Speicherkartengröße
empfehle ich zu Modellen zwischen 1 und 4 GB; hier stimmt das
Preis-/Leistungsverhältnis, und man kann ohne allzu häufige Kartenwechsel
arbeiten. Mit 256-MB-Karten hat man selbst im JPEG-Format bei
Standard-Kompression nur wenig Freude, während auf eine 1-GB-Karte immerhin
rund hundert RAW-Bilddateien passen.
Grundsätzliche Vorteile der CF-Karten sind ihre vergleichsweise hohen
Speicherkapazitäten, ihr gutes Preis-/Leistungsverhältnis sowie ihre große
Robustheit. Praktisch ist auch, dass die Pin-Belegung von CF-Karten
kompatibel ist zu PCMCIA: Zur Umsetzung der Signale reicht ein einfacher
mechanischer CF-auf-PCMCIA-Adapter, und CF-Karten können in jedem Notebook
mit PCMCIA-Slot ausgelesen werden.
Secure-Digital-Karten (SD Memory Cards)
Mit einem als Zubehör erhältlichen
Adapter – den SD-CF 1 – können in der D7D auch SD-Karten problemlos genutzt werden. Das
funktioniert verschiedenen Berichten nach auch reibungslos.
 |
Abbildung: Konica Minolta
CF-Adapter SD-CF 1. Mit diesem Adapter lassen sich SD- sowie
theoretisch auch MMC-Karten in der D7D einsetzen. Mit SD-Karten von
Markenherstellern sind keine Probleme zu erwarten, MMC-Karten sollte
man jedoch vor der Verwendung sehr sorgfältig testen. |
Ich sehe
in der Verwendung von SD-Karten allerdings keine Vorteile, da die
Speichermedien zum einen teurer sind als CF-Karten und
zum anderen, weil ein Adapter der Verarbeitungskette eine weitere,
potenziell kritische Fehlerquelle hinzufügt: Fällt der Adapter aus, nutzen
einem auch zahlreiche Ersatz-SD-Karten nichts. Solch einen Single Point
of Failure (SPoF) vermeide ich gerne.
Verfügt man jedoch über andere Geräte wie
PDAs, die mit SD-Karten
arbeiten, mag es sinnvoll sein, sich auf ein Speicherkartenformat zu
beschränken (Datenaustausch, Betrachtung der Bilddateien am PDA etc.).
MMC-Karten (MultiMediaCard)
Entsprechendes wie für die SD-Karten gilt theoretisch auch für die
älteren MMC-Karten: Sie können mit dem SD-CF 1 an der D7D verwendet werden.
Ich habe allerdings keine Ahnung, ob das funktioniert: Ich besitze keine
MMC-Karte.
Mobile Datenspeicher
Natürlich kommt man auch mit den größten derzeit verfügbaren CF-Medien
nicht weit: Derzeit kommen gerade 8-GB-Speichermedien auf den Markt (Stand:
August 2005), darauf passen weniger als tausend RAW-Dateien, außerdem sind
solche Medien noch reichlich teuer (Straßenpreis über 600 Euro). Man sollte
also eher einige Medien mit Speicherkapazitäten zwischen einem und vier
Gigabyte anschaffen, die momentan das günstigste Preis-/Leistungsverhältnis
aufweisen, und die Daten unterwegs regelmäßig auf einem
mobilen Datenspeicher
sichern.
Ich verwende das
Compact Drive
PD70X der Sanho Digital Electronic Co., Ltd., und bin damit
ausgesprochen zufrieden; im Urlaub speichert man Abends den Inhalt der
tagsüber gefüllten CF-Karten im mobilen Datenspeicher und kann die Karten
dann gleich löschen bzw. formatieren; mit einem Gerät wie dem PD70X stehen
einem dann Speicherkapazitäten von 40 bis 80 Gigabyte zur Verfügung –
und das zu einem Preis einer besseren 2-GB-CF-Karte; das Sanho-Gerät ist
kompakt, leicht und kann tagelang mit einem einzigen Akkusatz betrieben
werden, den Engaß in der Energieversorgung
bildet also eher die Kamera als das Speichermedium mit 2,5"-Festplatte.
Kauft man sich ein PELI-Case zum mobilen Datenspeicher, ist die empfindliche
Elektronik auch hinreichend gegen Stöße, Staub und Feuchtigkeit geschützt.
Mit anderen Worten: Erst
mobile Datenspeicher
machen die digitale Fotografie auch unterwegs praktikabel und bezahlbar.
Siehe auch
Anmerkungen
| |
Monitoring: |
| Benachrichtigen bei
Änderungen: |
|
|
|
|

Kefk
Network: |
Subsites zur Fotografie:
Ausbildung,
Blitz,
Dia,
Digital Imaging,
Dunkelkammer,
Events,
Film,
Filter,
Fotografen,
Galerie,
Geschichte,
Glossar,
Händler,
Kameras,
Kleinanzeigen,
Licht,
Literatur,
Meinung,
Modelle,
Objektive,
Organisationen,
Praxis,
Recht,
Stative,
Systeme,
Taschen,
Technik,
Theorie,
Wirtschaft,
Wiki,
Zubehör. |
Thematisch verwandte Subsites:
Film,
Hardware,
Medium,
Outdoor,
Shopping,
Webtravel. |
 |
|
|