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Agons Fotobiographie
Erfahrung :
Biographie : Agons Fotobiographie :
Going Digital : Übersicht
10-Jun-2003/07-Feb-06/v0.1
Going Digital. Oder: Total Digital?
Anfang
Juni 2003 kaufte ich meine dritte Digitalkamera: Vor dem Kauf der
Minolta Dimage 7Hi (D7Hi) Anfang Juni 2003 stand ein längerer
Entscheidungsprozess, bei dem ich vor allem die D7Hi und die
Nikon Coolpix E-5700 in Erwägung gezogen habe; das Ergebnis ist ein
detaillierte Vergleich der beiden Kameramodelle, den die Dimage
nicht in allen Punkten für mich gewonnen hat. Dennoch bin ich zu der
Überzeugung gelangt, dass die Minolta Dimage 7Hi für mich die
geeignetere Kamera ist. Meine
Erfahrungen mit der Minolta Dimage 7Hi habe ich an anderer
Stelle zusammengefasst.
Minolta
stattet mich mit Kameras aus, seit ich ersthaft
fotografiere: Meine erste AF-SLR war die
Minolta 9000 (1986),
es folgte die
Minolta Dynax 9xi (1997) und
schliesslich die
Minolta Dynax 9 (1999); daher
schien es auch recht stringent, innerhalb des Minolta- Kamerasystems zu
bleiben, auch wenn dies nicht das wichtigste Entscheidungskriterium war.
Dennoch war ich dann recht verärgert, dass ich – ausser einem
Fernauslöser
und einigen Filtern – nichts von meinem Fotozubehör an der D7Hi verwenden konnte; selbst
der
Program Flash 5400xi ist nicht mehr kompatibel zur D7Hi und von
einer digitalen Spiegelreflexkamera war bei Minolta weiterhin nichts in
Sicht. Durch diese Fragen begann die Kameratechnik ein unangenehmes
Übergewicht gegenüber dem eigentlichen Sinn der Fotografie – dem
Schaffen von Lichtbildern – zu bekommen.
Dennoch wurde die D7Hi ob ihres geringen Gewichts und der Vorzüge
einer Digitalkamera rasch zur bevorzugten Begleiterin. Als Engpass
erwiesen sich dann jedoch die Speichermedien: Nach einem
ärgerlichen Fehlkauf (nie wieder Produkte von PQI!) überlegte ich,
ob denn eine Digitalkamera überhaupt sinnvoll wäre auf einem längeren
Outdoor- Trip, auf einer Fahrradtour oder einem längeren Urlaub. Für
problematisch halte ich vor allem die permanente Abhängigkeit von einer
Energiequelle zum Laden der Akkus und den Speicherbedarf einer 5
Megapixel- Kamera; ausserdem traue ich dem Plastikgehäuse (jaja, ein
wenig Metall ist da auch drin) der D7Hi und der wenig überzeugenden
Verarbeitungsqualität bisher nicht über den Weg.
Einer der Hauptvorteile der Digitalfotografie – das unmittelbare
Betrachten der Bilder – entfällt unterwegs, wenn man kein Notebook mit
sich führen kann. Das Speichern der horrenden Datenmengen (bei der D7Hi
etwa 36 Bilder pro 128 MB CF- Karte) setzt zahlreiche Speicherkarten
hoher Kapazität oder ein Offline- Speichermedium voraus, welches weder
besonders preiswert noch erwiesenermassen Outdoor- tauglich ist. Ich
begann daher, auf längeren Trips wieder verstärkt die kiloschwere Dynax
9 mitzunehmen -- die erhoffte totale Ablösung der analogen oder hybriden
Fotografie durch eine homogene digitale Verarbeitung war damit bis auf
weiteres gescheitert.
Einen unbeabsichtigten Nebeneffekt hatte die ergänzende
Digitalfotografie allerdings doch: Mein Output an Bildern nahm enorm zu.
Innerhalb des ersten Monats fotografierte ich mit der D7Hi rund 2.500
Bilder – zumindest eine Verzehnfachung meines durchschnittlichen
analogen Monatspensums. War das der erste Schritt der Mutation vom
ambitionierten Fotografen zum reinen Massenknipser?
Anfang 2005 folgte dann der nächste Schritt zur totalen
Digitalisierung: Mit der
Konica Minolta Dynax 7 Digital ergänzte ich meine soliden analogen
Spiegelreflexkameras (Dynax
9,
Dynax 9xi und
Minolta 9000) um ein leider weniger solides digitales
Mittelklassemodell; ich konnte nun zwar meine
Wechselobjektive
auch an einer Digicam nutzen (schön!), ein Ersatz für meine geliebte
Dynax 9 wurde die D7D allerdings nicht (schade!): Zu klapprig ist
diese Kamera, zu beschränkt die Einsatzmöglichkeiten (0°C bis 40°C, kein
Spritzwasserschutz etc.). Mein
Nikon-Filmscanner wurde also auch durch eine digitale
Spiegelreflexkamera nicht arbeitslos...
Anmerkungen
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