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Der E6-Farbumkehrprozess

Dunkelkammer : Filmentwicklung : Prozesse : E6-Farbumkehrprozess
24-Mar-1998 / 09-Mai-07


Übersicht

E6 ist ein Standardprozess für Farbumkehrfilme, der ursprünglich von Kodak eingeführt wurde und heute allgemein als de-facto-Standard akzeptiert ist.

Frank Stolpe schrieb in in de.rec.fotografie:

Die Selbsverarbeitung im E6 Prozess lohnt sich nur wenn:

  • man die Filme auf keinen Fall aus der Hand geben will
  • wenn man den Film pushen möchte
  • wenn man mit dem Ilford XP2 SW-Dias machen möchte

Was braucht man:

  • eine normale Entwicklerdose, wie für SW-Filme
  • die Chemikalien (z.B. UK6 von Tetenal)
  • Flaschen für die Chemikalien
  • ein gutes Thermometer (1/10 Grade), das kann auch das Elektronische aus dem Baumarkt für zehn Mark sein. Es muß zuvor nur mit einem anderen präzisen Thermometer abgeglichen werden.
  • eine Aquarienheizung mit ausreichend Leistung, die muß noch auf die geforderte Temperatur (36° C) abgeglichen werden oder immer laufen.
  • Eine wasserdichte Box (z.B. Curver-Box) in die die Flaschen mit der Chemie, der Tank, die Heizung und genüugend Wasser passen.
  • Eine Stoppuhr, am besten mehrere

Wie gehts:

  • Chemie ansetzen und in Flaschen füllen.
  • Film in den Tank praktizieren.
  • Heizung in der Box anbringen.
  • Chemieflaschen und Tank ebenfalls in die Box stellen.
  • Heißes Wasser einfüullen. Da jedes Bad des E-6 Prozesses eine gewisse Temperaturtoleranz hat, einfach etwas heißeres Wasser einfüllen und warten bis es die obere Temperaturschwelle des ersten Bades erreicht hat.
  • Jetzt loslegen, konzentriert und zügig arbeiten. Gegebenfalls nochmal heißes Wasser nachfüllen. Zwischendurch den Tank immer wieder in die Box stellen und nachwärmen lassen.

Für das gelegentliche E-6 Entwickeln ist das ganz praktikabel.




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