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Mobile Datenspeicher
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Erstellt/bearbeitet: 09-Jul-2005/07-Feb-06
Systemzeit: Montag, 07.07.2008, 03:09:05.
Home : Fotografie : Digital : Mobile.Datenspeicher
Übersicht
Mobile Datenspeicher, gelegetnlcih auch als Personal Storage
Devices (PSD) bezeichnet, werden für Digitalfotografen zwingend
erforderlich, sobald die Anschaffung zusätzlicher
Speichermedien nicht mehr ökonomisch
vertretbar ist und kein Notebook zur Hand ist. Mit anderen Worten: Wer
ein paar Tage abseits seines Computers verbringt und intensiv
fotografiert, braucht einen solchen mobilen Datenspeicher. Mittlerweile
gibt es zahlreiche Anbieter, die solche
Geräte zu vertretbaren Preisen herstellen, beispielsweise
Jobo und
Hama, aber auch
Apple und
Nikon; eher ein Geheimtip dürften
die Geräte von SalientTrade
darstellen.
Neben dem Auslagern von Bilddateien von der Speicherkarte haben die
Datensilos auch noch einen zweiten Zweck: Sie ermöglichen das Anlegen
eines Backups der wertvollen Bilder. Das
Sichern der Daten sollte nicht
unterschätzt werden; während klassische Filme vergleichsweise leicht
gegen äußere Einflüsse geschützt werden können, sind Speichermedien mit
beweglichen Teilen empfindlich gegen Stöße und Stürze, magnitische
Datenträger vertragen keine magnetischen Felder, alle elektronischen
Geräte mögen kein Wasser und natürlich stellt sich das Risiko des
Diebstahls von wiederbespielbaren Speichermedien viel eher als das von
abgeknipsten Filmen. Ein eherner Grundsatz der EDV gilt daher auch für
die digitale Fotografie: Alle Daten müssen zumindest doppelt vorhanden
sein.
Einen Vorteil hat die empfindliche Elektronik allerdings gegenüber dem
fotochemischen Film: Weder Speicherkarten noch CDs oder Festplatten
lassen sich durch die Röntgenstrahlung der Sicherheitskontrollen an
Flugplätzen stören.
Typen von mobilen Datenspeichern
Grundsätzlich existieren zwei Gruppen von mobilen Datenspeichern:
- Externe CD- und DVD-Brenner mit Kartenlesegerät schreiben
Daten-CDs und -DVDs unabhängig von einem PC; die gebrannten
Datenträger lassen sich gut archivieren und auch per Post
verschicken. Vor allem lassen sich auch mehrere Backups preisgünstig
anfertigen, und insbesondere bei hohen Anforderungen an die
Speicherkapatität bei längeren Touren sind CD- und DVD-Brenner
konkurrenzlos – zumindest, wenn man genügen Rohlinge mit sich
führen oder unterwegs beschaffen kann.
CDs gelten als erheblich datenstabiler als DVDs, sie nehmen
allerdings nur rund 700 MB an Daten auf; die DVD speichert mit gut 4
GB Kapazität das Fünffache eines CD-Rohlings, dafür fressen die
Brenner auch erheblich mehr Strom und lassen sich daher auch
schlechter netzunabhängig mit Akkus betreiben.
- Externe Festplatten mit Kartenlesegerät weisen
typischerweise Kapazitäten von 40 bis 120 GB auf und nehmen somit
den Inhalt von bis zu 30 DVDs auf, sind allerdings besonders
empfindlich gegenüber Sturz und Stoß sowie Magnetismus.
Es gibt zahlreiche Multifunktionsgeräte, die nicht nur
Bilddateien speichern, sondern auch MP3-Dateien abspielen oder gar
einen Terminkalender führen können; solche zweifelhaften Gimmicks
bringen dem Fotografen wenig Nutzen und erhöhen nur die Komplexität
und damit die Störanfälligkeit des Geräts: Andere Funktionen sind
für Fotografen wichtiger.
Kaufkriterien
Beim Kauf eines mobilen Datenspeichers sollte auf folgende Merkmale
geachtet werden:
- Die wohl wichtigste Funktion eines mobilen Datenspeichers ist
das Verify, bei dem die Konsistenz der Quelldaten mit ihren
Kopien verglichen wird. Nur so wird gewährleistet, dass das
fotografierte Bild auch auf dem Datenspeicher landet und nicht
unlesbarer Datenmüll.
- Je nach Einsatzzweck kann es sinnvoll sein, das Gerät
netzunabhängig betreiben zu können; dann sollte man darauf achten,
dass der Datenspeicher auswechselbare Akkus unterstützt, mit
handelüblichen Batterien betrieben werden kann und eine
Stromversorgung über das 12-Volt-Bordnetz eines PKW oder ggf. auch
das eines Bootes akzeptiert.
- Manche höherwertigen mobilen Datenspeicher verfügen nicht nur
über eine LCD-Statusanzeige, sondern über ein mehr oder minder
großes Farbdisplay, auf dem die gespeicherten Bilder
betrachtet und zumindest rudimentär verwaltet werden können. Für
eine grobe Sichtung der Bildausbeute mag ein solches Display
geeignet sein, für eine Beurteilung des Bildes ist es das sicherlich
nicht, daher zählt dieses Ausstattungsmerkmal eher zu den
zweifelhaften Features.
Literatur
fotoMagazin 7/2005, S. 112-115: Sicher nach Hause: Digitale Fotos
unterwegs speichern.
Anmerkungen
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