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Glossar

Digital Imaging : Glossar : Übersicht
24-Mar-1998/08-Jan-06


Glossar zu Digital Imaging

Hinweis: Es gibt auch einen ausführlichen und themenübergreifenden Glossar.

1 Bit Farbtiefe

Die geringste Anzahl an Farben pro Bildpunkt (Pixel) in der ein Bild gespeichert werden kann. Eine Farbtiefe von 1 Bit bedeutet, daß jedes Pixel entweder Schwarz oder Weiß dargestellt werden kann.

8 Bit Farbtiefe

Eine Farbtiefe von 8 Bit (=1 Byte) bedeutet, daß jeder Bildpunkt (Pixel) 8 >>Bit an möglicher Information zur Verfügung hat. Es können somit 28 = 256 Farben oder Graustufen in einem Bild dargestellt werden.

24 Bit Farbtiefe

Eine Farbtiefe von 24 Bit bedeutet, daß jeder Bildpunkt (Pixel) 24 >>Bit an möglicher Information zur Verfügung hat. Es können somit 224 = 16,7Mio Farben in einem Bild dargestellt werden. 8 Bits (bzw. 1 Byte) enthalten die Information für einen Farbkanal Rot, Grün oder Blau >>RGB.

Aliasing >> Treppeneffekt

Analog

Ein Aufzeichnungssystem, bei dem die Werte stufenlos (variabel) gespeichert werden. Still-Video-Kameras zeichnen die Bildinformation im Gegensatz zu Digitalkameras analog auf.

Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler)

Ein Bauteil, welches eine analoge Information (eine Fotografie oder einen Videofilm) in ein digitales Werte umwandelt, das im Computer verarbeitet oder gespeichert werden kann.

Auflösung (Image Resolution)

Die Anzahl der Bildpunkte oder eine Angabe der Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung sind Standardangaben zur Bildauflösung. Diese Angaben erfolgen in ppcm (Pixel pro cm), ppi (Pixel per Inch). Oftmals wird auch die Gesamtzahl an darstellbaren Bildpunkten angegeben, so z.B. bei der RD-175 1.75 Mio. Bildpunkte.

Auflösung horizontal x vertikal : 1528x1146 entspricht 1.75 Mio. Bildpunkten.

Bildbearbeitung (Image Processing)

Die Erfassung und Manipulation von digitalen Bildern mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen, um den Informationsgehalt zu verbessern oder zu erweitern. Die gebräuchlichsten Manipulationen betreffen die Farb-, Helligkeits- oder Kontrastkorrektur.

Bildberechnung (Resize)

Die Änderung der Auflösung oder der Länge und Breite der Bilder.

Binär >> Digital

Bit

Ein Bit ist eine fundamentale Größe bei Computern oder Digitalsystemen. Ein Bit kann die Werte Null oder Eins (0 oder 1) annehmen, bzw. entspricht den elektrischen Zuständen An oder Aus.

Bitmap

Fast alle digitalen Bilder bestehen aus einem Raster von einzelnen Bildpunkten. Diese Art der Bildspeicherung wird als Bitmap bezeichnet. Die Farbe jedes Bildpunktes (Pixel) wird durch eine bestimmte Anzahl von >>Bit definiert. Im Gegensatz zur Vektorgrafik kann durch "Einzoomen" in ein Bild dessen Rasterstruktur sichtbar gemacht werden. Es bestehen viele auf Bitmap basierende >>Speicherformate z.B. Tiff, Pict, Pcx, JEPG, BMP.

Bps >> Übertragungsgeschwindigkeit

Byte

Eine 8-Bit (>>Bit) umfassende Binärzahl zwischen 0 und 255 im Dezimalsystem, sie stellt die Standardmaßeinheit für Dateigrößen dar:

1 Kilobyte (KB) = 1.024 Byte
1 Megabyte (MB) = 1.024 KB bzw. 1.048.576 Byte
1 Gigabyte (GB) = 1.024 MB bzw. 1.048.576 KB

CCD Sensor

Abkürzung für "Charge-Coupled-Device", ein lichtempfindliches, mikro- elektronisches Bauteil, das Licht in proportionale (analoge), elektrische Signale umwandelt. Solche Elemente werden in zwei Bauformen für die Bildaufzeichnung eingesetzt.

Lineare CCD: die einzelnen lichtempfindlichen Elemente sind hierbei in einer Reihe angeordnet. Sie finden Einsatz in Durchlichtscannern (z.B. QuickScan), Flachbettscannern, Scan-Aufsätzen für Großbildkameras und in Kopierern.

Matrix CCD oder Flächen CCD: die einzelnen lichtempfindlichen Elemente sind hierbei auf einer Fläche angeordnet (Matrix). Dieser Bautyp findet Einsatz in Video-Kameras, Still-Video-Kameras und Digitalkameras (z.B. Dimâge V und RD-175)

CCD-Element

Das einzelne lichtempfindliche Element eines >>CCD-Sensors.

CMY oder CMYK

Kurzbezeichnung für Cyan (Blaugrün), Magenta (Purpur) und Yellow (Gelb), den Primärfarben des subtraktiven Farbsystems. Durch eine Kombination aus diesen drei Primärfarben kann jede andere Farbe dargestellt werden. Der Schwarz oder K-Auszug wird in der Drucktechnik eingesetzt um die Farben im Druck mit einer höheren Sättigung darstellen zu können. Gleichzeitig sorgt dieser Auszug für ein optimale Wiedergabe der dunklen Bildbereiche und der Kontraste.

CPU (Central Processing Unit)

Wird oftmals einfach als "Prozessor" umschrieben. Es ist das Bauteil eines Computers, welches alle Informationen in einem Computer verarbeitet, Berechnungen durchführt und die Speicher verwaltet.

Datei (File)

Texte, Bilder oder andere Informationen werden in einer Datei abgespeichert, diese kann mit einem Namen versehen werden.

Dateiformat (File Format)

Es definiert, wie Daten von Bildern oder Texten usw. auf einem Speichermedium abgelegt werden. Verbreitete Dateiformate für Bilddaten sind: Tiff, Pict, JPEG, BMP. In PC/Windows-Computern wird das Dateiformat hinter dem Dateinamen, getrennt durch einen Punkt in drei Buchstaben mit abgespeichert (z.B. Bild1.tif oder text.doc).

Digital

Ein Kodierungs- oder Zählsystem, das auf der binären Darstellung von Zahlen beruht. Diese Werte bestehen im Gegensatz zu >>analogen Daten aus einzelnen Stufen. Eine binärer Zahl kann nur zwei Werte annehmen, Null oder Eins. Das digitale oder binäre System dient als Basis für die Speicherung und Verarbeitung von Daten in einem Computer.

Digital-Bild oder Digital-Image

Ein Bild, das aus einzelnen Pixeln aufgebaut ist.

Digitalkamera

Digitalkameras arbeiten, anstatt mit einem Film, mit einem >>CCD-Chip. Dieser wandelt das auffallende Licht in elektrische Signale um, welche von einem A/D-Wandler in binäre, vom Computer zu verarbeitende, Datenströme umgesetzt werden. Diese binären Daten können in der Kamera auf einem Speichermedium zwischen-gespeichert oder direkt in den Computer übertragen werden, um sie dort mit entsprechenden Programmen zu bearbeiten, zu manipulieren und / oder zu drucken.

Digitization = Digitalisierung

Umsetzung von analogen Informationen in digitale, binäre Daten, für die Verarbeitung im Computer.

Dithering

Eine Methode, die vor allem in Drucksystemen eingesetzt wird, um mit wenigen darstellbaren Farb- oder Grauabstufungen eine größere Anzahl von Farben bzw. Graustufen zu simulieren. Wird eine begrenzte Zahl von Druckpunkten der selben Farbe dicht aneinander gesetzt (die Druckpunktgröße variiert), so erscheint dies dem menschlichen Auge als eine andere Farbe.

Download >> Herunterladen

DPI (Dots Per Inch)

Ein Maß für die Auflösung eines Monitors, Druckers oder Scanners, basierend auf der Zahl von Punkten je Inch (1 Inch = 2,54 cm). Die meisten Laser-Drucker besitzen eine Auflösung von 300 dpi, die meisten Monitore können 72 dpi dar stellen.

Driver >>Treiber

Echtfarben >>True Color

Echt-Zeit Bildbearbeitung (Real Time Processing)

Ein Rechnersystem, welches alle Eingaben und Änderungen an Bildern ohne Wartezeit sofort in einer optimalen Auflösung auf dem Bildschirm sichtbar macht.

Exportieren (=Export)

Der Transport von (Bild-)Daten von einem Computer, Programm, Dateityp oder Gerät zu einem anderen.

Farbkanal >> Kanal

Farbtiefe (Bit Depht)

Gibt die Anzahl von verwendeten >>Bit für jeden einzelnen Pixel in einem Bild an, die für die Definition seiner Farbe bzw. seines Tonwerts gebraucht wird. Ein Pixel mit 8 Bit pro Farbe besitzt eine Farbtiefe von 24 Bit (3 x 8 Bit).

1 Bit Farbtiefe nur Schwarz oder Weiß darstellbar

4 Bit Farbtiefe 64 Farben oder 64 Graustufen

8 Bit Farbtiefe Halbtonbild (S/W) bzw. 256 Graustufen oder
256 darstellbare Farben (Windows Standard)

16 Bit Farbtiefe 32.000 darstellbare Farben (Mac Standard)

24 Bit Farbtiefe 16,7 Mio. darstellbare Farben. Diese Darstellung wird von den meisten gängigen Bildbearbeitungprogrammen eingesetzt, z.B. bei der RD-175 und Dimâge V.
Ausreichend für eine gute Farbreproduktion.

30/32Bit Farbtiefe ca. 1 Milliarde darstellbare Farben. Wird oft als Farbtiefe bei Scannern oder Digitalkameras als interne Farbtiefe angegeben, so auch beim QuickScan 35.

48 Bit Farbtiefe theoretisch können 656143 unterschiedliche Farben dargestellt werden. Eine solche Farbtiefe wird nur von professionellen Trommelscannern erreicht.

File >>Datei

File Format >>Dateiformat

Flash Memory

Ein Speicherbaustein, der auch nach Abschalten des Systems die auf ihm gespeicherten Daten behält.

GIF Datei-Format

Gif steht für Grafic Interchange Format. Ein rasterorientiertes Grafik-Datei- Format, welches von CompuServe für den plattformübergreifenden (PC und Mac) Austausch von Bild- und Grafikdaten über Datennetze (wie das Internet oder CompuServe) entwickelt wurde. Für die "normale" Weitergabe und Speicherung von Bildinformationen nur bedingt geeignet.

Graustufen oder Grauskala (Gray Level)

Stellt die >>Helligkeit eines >>Pixel (Bildpunktes) dar. Es können Werte zwischen 0 (schwarz) und 255 (weiß) angenommen werden. Ein Graustufen- oder Halbtonbild besitzt keine Farbinformation, es besteht nur aus einer Abstufung von grauen Bildpunkten von Weiß bis Schwarz.

Helligkeit (Brightness) oder Luminanz

Für jeden Bildpunkt wird ein Helligkeitswert pro Farbkanal (Rot, Grün und Blau) gespeichert. Bei einer Farbtiefe von 3*8 = 24 Bit stehen jedem Kanal Werte von 0 (schwarz) bis 255 (weiß) zur Verfügung.

Herunterladen (Download)

Das Übertragen einer (Bild-) Datei oder einer (Bild-) Information von einem Gerät (z.B. Digitalkamera oder Wechselplatte) in einen anderen Teil des Computers (z.B. Hauptspeicher oder Festplatte).

Image

Englische Bezeichnung für Bild / Aufnahme.

Importieren (Acquire)

Hiermit wird das Öffnen von (Bild-) Dateien und Übergeben dieser Information von einer Digitalkamera (oder Scanner) in eine Anwendungssoftware (z.B. Adobe Photo Deluxe) bezeichnet. Im PC Bereich werden dafür Importmodule, meist sogenannte >>TWAIN Schnittstellen eingesetzt.

Interpolieren (Resampling)

Erhöhung oder Absenkung der Bildauflösung. Hierbei werden neue Bildpunkte durch den Vergleich benachbarter Pixel errechnet. Das Ergebnis wirkt meist etwas unschärfer als Bilder, die mit der tatsächlichen oder auch physikalischen Auflösung einer Kamera oder eines Scanners umgesetzt wurden.

Jaggie >>Treppeneffekt

JFIF >>JPEG

JPEG (oft auch JFIF)

Datenformat für Bild und Grafikdaten, welches gleichzeitig als Standard für die >>Kompression digitaler Bilddaten gilt. Hierbei stehen meist mehrere Kompressions-Raten zur Verfügung. Je höher die Kompression, desto kleiner die Datei; allerdings gehen auch mehr Detail-Informationen verloren. Dieser Effekt macht sich als >>Treppeneffekt an Linien bemerkbar. Dieses Dateiformat wird in vielen Digitalkameras als Speicherformat eingesetzt, um mehr Aufnahmen auf einem Speichermedium unterzubringen.

Kanal (Channel)

Ein Teil der Farbinformation eines gespeicherten Bildes. RGB-Bilder besitzen die drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau.

Kilobyte >>Byte

Kompression (Compression)

Als Kompression wird die Reduktion von Daten eines Bildes bezeichnet, um den benötigten Speicherplatz zu verringern. Kompressionsverfahren gelten als verlustreich, wenn z. B. feine Strukturen im Bild verloren gehen, u.a. bei der JPEG- Kompression. Als verlustfrei gelten Verfahren wie die Tiff LZW-Kompression.

Kontrast oder Kontrastumfang (Contrast)

Das Verhältnis zwischen den einzelnen Tonwerten eines Bildes. Ein Bild mit hohem Kontrast besteht fast nur aus schwarzen und weißen Flächen. Einen mittlerer Kontrast (-umfang) besitzen Bilder, deren Tonwerte ausgeglichen, dem Original entsprechend, wiedergegeben werden. Bilder mit einem geringen Kontrast nutzten nur einen kleinen Bereich der Tonwertstufen zwischen Schwarz und Weiß.

Megabyte >>Byte

Modem (MOdulator/DEModulator)

Ein Gerät oder eine Erweiterungskarte, welches digitale Daten des Computers in Signale umwandelt,die über Telefonleitungen transportiert werden können.

Moirée

Ein sich wiederholendes Störmuster, das durch die Überlappung regelmäßiger Punkt- oder Linienraster entsteht. Solche Moriée-Effekte treten z. B. Aufnahmen feiner Halbtonmuster auf (Ergebnis: Farbsäume).

Peripherie-Geräte

Die Zusammenfassung von an den Computer angeschlossenen Geräten wie z.B. Drucker, Scanner, Modem usw.

PICT

Ein Grafik Dateiformat, welches primär auf Macintosh Computern eingesetzt wird. In einer Pict-Datei können >>Bitmap- und vektororientierte Bild- und Grafikdaten abgespeichert werden. Es bestehen zwei unterschiedliche Typen von Pict-Dateien: Pict I und Pict II. Pict I gilt als Standardformat und unterstützt Farbtiefen bis zu 24 Bit.

Pixel

Das kleinste Element eines digitalen Bildes. Mit diesem Begriff wird ebenso der einzelne Leuchtpunkt (Rot, Grün oder Blau >>RGB) auf dem Monitor bezeichnet.

Quadratische Pixel und rechteckige Pixel

Die Bildpunkte eines Fernsehschirms sind in der Regel rechteckig. Daher werden zur Aufzeichnung von Videofilmen und Standbildern, die auf dem Fernseher betrachtet werden >>CCD-Sensoren mit rechteckigen Elementen eingesetzt, z.B. in Videokameras und Still-Video Systemen. Werden Bilder für die Darstellung auf dem Computermonitor aufgenommen, ist es günstiger CCD-Sensoren mit quadratischen Elementen einzusetzen, da die einzelnen Bildpunkte auf einem Computermonitor quadratisch dargestellt werden (z.B. Dimâge V). Eine zusätzliche Umrechnung der rechteckigen Pixel in quadratische Pixel entfällt somit, ein Verlust an Bildinformation durch die Umrechnung ist daher von vornherein ausgeschlossen.

RAM (Random Accsess Memory) Hauptspeicher

Der Hauptspeicher des Computers; hierin speichert die >>CPU Daten zum Programmablauf, Dateien und sonstigen Daten, die gerade zum Ablauf benötigt werden. Der Hauptspeicher ist ein nicht resistenter Speicher, das bedeutet, daß alle Daten, die nur in diesem Speicher liegen, nach Abschalten des Computers verloren gehen.

Rasterbilder

Gerasterte Bilder bestehen aus einzelnen Punkten (>>Pixel), von denen jeder feste Werte für die Angabe zu seiner Farbe, Größe und seiner genauen Lage im Bild besitzt. Diese Art der Speicherung von Bilddaten wird auch als >>Bitmap bezeichnet.

RGB

Kurzbezeichnung für Rot, Grün und Blau, die Primärfarben des additiven Farbsystems. Durch eine Kombination aus diesen drei Primärfarben kann jede andere Farbe dargestellt werden. Dieses Farbmodell wird bei Digitalkameras, Scannern und bei Monitoren eingesetzt, um die menschliche Farbwahrnehmung zu simulieren. Aus diesen drei Farben können jedoch keine Druckfarben zusammengesetzt werden, hierfür muß das >>CMY(K) Farbmodell eingesetzt werden.

ROM (Read Only Memory)

Aus dem ROM kann der Computer nur Informationen lesen, diese aber auf dem Speicher nicht ändern oder erneuern. In im Computer fest installierten ROM-Bausteinen werden die grundlegenden Arbeitsanweisungen für das Betriebsystem abgerufen. Die in einem ROM Speicherbaustein liegenden Daten können durch das Abschalten des Rechners nicht gelöscht werden. Als ROM Speicher werden darüber hinaus auch CD-ROMs angesehen.

Scanner

Ein an den Computer angeschlossenes optisches Gerät, welches Vergrößerungen, Dias oder Negative abtastet und in digitale Informationen wandelt, damit diese im Computer bearbeitet und gespeichert werden können. Es gibt mehrere Typen von Scannern wobei die wichtigsten die Auflicht oder Flachbettscanner (für Photographien oder gedruckte Vorlagen) und die Durchlichtscanner (für Negative und Dias) darstellen.

Schnittstelle (=Port oder Interface)

Über die Schnittstellen eines Computers werden externe Geräte an den Rechner angeschlossen. Hierfür stehen bei PC/Windows Computern normalerweise zwei Schnittstellentypen zur Verfügung:

Parallel Port: Hieran wird normalerweise ein Drucker angeschlossen (LPT 1).

Serieller Port: Standardmäßig sind PCs mit zwei dieser Schnittstellen ausgestattet (COM 1 und COM 2). Normalerweise ist an der kleineren dieser Schnittstelle (9-poliger Stecker / COM 1) die Maus angebracht. An der zweiten Schnittstelle werden Geräte wie das Modem oder Digitalkameras der Consumerklasse, wie z.B.die Dimâge V eingesteckt.

Macintosh-Computer verfügen darüber hinaus standardmäßig über eine >>SCSI-Schnittstelle, an der hochwertige Digitalkameras wie die RD-175 oder Scanner angeschlossen werden können. PCs können durch eine Erweiterungskarte mit einer solchen SCSI-Schnittstelle ausgerüstet werden.

SCSI (Small Computer System Interface)

Hardware und gleichzeitig Dateiübertragungsprotokoll zum Anschluß von bis zu 7 internen und externen Geräte an einen Computer, wobei diese kettenförmig miteinander verbunden sind. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt weit höher als bei der seriellen bzw. parallelen >>Schnittstelle. Eine solche Schnittstelle ist für den Anschluß von höherwertigen Geräten notwendig, um eine große Datenmenge in kurzer Zeit übertragen zu können (z.B. für RD-175 und QuickScan 35)

Seitenverhältnis (Aspect Ratio)

Das Verhältnis von horizontaler zu vertikaler Größe einen Bildes (KB-Dia 3:2, TV 4:3, HDTV 16:9).

Thumbnail

Eigentlich die englische Bezeichnung für Daumennagel. Hiermit ist die kleine Version einer Bilddatei gemeint, die auf Grund ihrer geringen Auflösung für eine Voransicht des Bildes auf dem Computermonitor eingesetzt wird.

Tiff (Tagged Image File Format)

Das Standard-Dateiformat für die Speicherung von Bilddaten auf Mac und PC/Windows.

Treiber (Driver)

Ein Dienstprogramm (=Software-Utility), das dem Computer die Informationen gibt, wie er mit einem externen oder internen Gerät in korrekter Weise zusammenarbeitet. Ein solcher (Software-)Treiber ist nötig, wenn eine digitale Kamera oder ein Scanner an den Computer angeschlossen wird.

Treppeneffekt oder Stufenlinie (=Jaggie oder Aliasing)

Im Bild sichtbare treppen- oder stufenförmige Absätze anstelle gerader Kanten im (digitalen) Bild. Diese entstehen durch eine geringe Auflösung des Aufnahmemediums oder zu starker Vergrößerung des digitalen Bildes.

True Color

Die Farbdarstellung mit einer Farbtiefe von 24 Bit (16,7 Mio Farben) wird auch als "True Color" oder Echtfaben-Darstellung bezeichnet.

TWAIN

Ein Protokoll für den Austausch von Informationen zwischen Computer und einem angeschlossenen Gerät wie Scanner und Digitalkamera. Ein TWAIN Treiber ermöglicht somit erst die Kommunikation zwischen einem Programm z.B Adobe PhotoDeluxe und einer Kamera wie der Dimâge V.

Übertragungsgeschwindigkeit (Bit Rate)

Gibt an, wie viele Bit in einer Sekunde pro Kanal übertragen werden können. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird in bps (Bit per second) angegeben.

Verlustbehaftete Kompression

Eine Methode zur Reduzierung von Bild-Dateigrößen, bei der Bildpunkte in einem Feld zusammengefaßt und einander angeglichen werden. Dadurch gehen Detailinformationen unwiederbringlich verloren. Die Qualität eines Bildes nach der Dekompression ist schlechter wie das einer nicht komprimierten Datei. >>JPEG verwendet eine solche Kompressionsmethode.

Verlustfreie Kompression

Reduzierung von Bild-Dateigrößen durch Zusammenfassung gleicher Pixel. Die Dekompression liefert das qualitativ gleiche Ergebnis wie eine nicht komprimierte Datei. Es gehen hierbei keine Detailinformationen verloren.

Zugriffszeit (Access Time)

Die Zugriffszeit ist die mittlere Zeit, die ein Speichermedium z.B. eine Festplatte braucht, um auf Daten zugreifen zu können. Sie wird meist in ms (Milli-Sekunden) angegeben.


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