Die Laserdisplay-Technologie (LDT) wird von Daimler
Benz und der Schneider AG entwickelt.
LDT-Projektoren werfen das Bild mit drei Festkörper-Lasern (für RGB)
auf die Leinwand. Das Prinzip ähnelt dem des Röhrenfernsehers. Im
Gegensatz zu den anderen beiden Lösungen kommen Laser-Projektoren ohne
eine Optik aus. Dadurch können auch gewölbte Leinwände ohne
Schärfeverluste genutzt werden. Ein weiterer Vorteil ist die variable
Auflösung von Laserprojektoren. Diese wird (fast) nur durch die
Ansteuerungselekronik beschränkt. Nachteile sind der hohe
Anschaffungspreis und ein relativ hohes Gewicht.
Zu den Herstellern von Laser-Projektoren gehört auch die deutsche
Jenoptik.
Einen direkten Zugang zum Kino hat diese Technologie noch nicht
gefunden - sie wird hauptsächlich in Planetarien eingesetzt.