| 1973 |
In dem Science-fiction-Film
Westworld
werden 2D-CGI-Effekte für den Gunslinger-Roboter
eingesetzt. |
| 1976 |
In
Futureworld,
der Fortsetzung zu Westworld, werden erstmals
computergenerierte 3D-Computeranimationen eingesetzt. |
| 1977 |
Erste CGI-Effekte tauchen z. B. 1977
in Star
Wars: Episode IV - A New Hope auf, in denen eine computererzeugte Animation des
Todessterns zu sehen ist. Star Wars war auch der erste
Spielfilm, bei dessen Dreharbeiten eine Comera und ein Computer
miteinander verbunden wurden (Freyermuth 2000: 207). |
| 1978 |
In
Superman
wird erstmals CGI zur Generierung des Filmtitels eingesetzt. |
| 1979 |
In
Alien wird
in der Landesequenz ein 3D-Drahtgitter eingesetzt. |
| |
Disney setzt CGI für die
Generierung der Titel von
The Black
Hole (Das schwarze Loch) ein. |
| 1981 |
In
Looker
wird mit dem Charakter Cindy erstmals ein CGI-generierter
menschlicher Darsteller eingesetzt. |
| 1982 |
1982 wurde in dem Film
Tron, der
zum größten Teil in einer Art vermenschlichten Computer spielt
(Programme sind eine Art Personen), die gesamte Szenerie
innerhalb des Rechnersystems vollständig per CGI erzeugt. Die
Schauspieler agierten fast während der gesamten Drehzeit nur vor
blauen Hintergründen (Bluescreen-Verfahren, auch Chroma-Keying
genannt). |
| 1984 |
Die Genesissequenz in
Star
Trek II: The Wrath of Khan (Star
Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock), in der der ein Planet
durch ein Genesisprojektil umgewandelt wird, war dem Spektrum
der Wissenschaft einen Artikel wert; die Computereffekte wurden
von ILM produziert. |
| |
1984 erschien mit dem Science
Fiction Streifen
The Last Starfighter (Starfight) der
erste Film dieses Genres, in dem sämtliche Weltraumszenen
inklusive der Kämpfe vollständig mittels CGIs realisiert werden. |
| |
Am Ende von
2010: The Year We Make Contact tauchen tausende von Monolithen auf, die
computergeneriert sind. |
| |
In dem Anime-Film
Lensman
wird erstmals CGI eingesetzt. |
| 1985 |
1985 tauchte im Film
Die Abenteuer des jungen Sherlock Holmes das erste dreidimensionale vom
Computer erzeugte Wesen auf: ein Ritter, der sich aus den
Glasscheiben eines Kirchenfensters zusammensetzte. |
| 1986 |
Pixar präsentiert mit
Luxo Jr. seinen ersten vollständig in 3D animierten Kurzfilm. Luxo
Jr. ist zugleich auch der erste CGI-Film, der für einene
Academy Award (Oscar) nominiert wurde. |
| 1988 |
1988 wurde in
Willow die erste mit
dem Computer berechnete Morphing-Sequenz gezeigt: die
Rückverwandlung der Ziege Fin Raziel in einen Menschen. |
| |
Im gleichen Jahr wurde im Film
Abyss zum ersten Mal Wasser realistisch mit dem Computer
generiert. Die Effektspezialisten von Industrial Light and
Magic (ILM) wurde für diese Leistung mit dem Academy
Award for Visual Effects ausgezeichnet. |
| |
Ebenfalls 1988 gewann eine Pixar-Produktion
erstmals einen
Academy Award: der Animationsfilm
Tin Toy wurde 1988
in der Kategorie »Kurzfilme« nominiert und gewann auch einen
Oscar (Stresau 1994: 491). |
| 1989 |
In
Indiana Jones and the Last Crusade wird erstmals ein vollständig digitales Compositing
eingesetzt. |
| 1990 |
Total Recall
(Total Recall - Die totale Erinnerung) wird erstmals
Motion Capture für einen CGI-Character eingesetzt. |
| |
In
Die Hard 2: Die Harder wird
erstmals digital manipulierte Matte-Technik eingesetzt. |
| 1991 |
In
The
Terminator 2: Judgment Day
(USA 1991)
werden erstmals realistische menschliche Bewegungen bei einem
CGI-Charakter gezeigt. |
| 1992 |
Für
Death
becomes her (Der Tod steht ihr gut) wird
erstmals eine computergenerierte Haut eingesetzt. |
| 1993 |
VeggieTales ist das erste
vollständig computergenerierte Video und zugleich der erste
Film, der sprechendes Obst und Gemüse zeigt, das durch CGI zum
»Leben« erweckt wurde. |
| |
In
Jurassic
Park (USA 1993) werden erstmals
fotorealistische, vollständig CGI-generierte Charaktäre
eingesetzt; insgesamt kommen 52-CGI-Einstellungen zum Einsatz
(Freyermuth 2000: 207). |
| 1994 |
Ab 1994 lief mit
Babylon 5 (Spacecenter Babylon 5,
USA 1994-1998) die
erste Fernsehserie, in der CGI in großem Umfang eingesetzt
wurde; erstmals wurden hier auch virtuelle Sets eingesetzt. |
| |
In
The Flintstones wird erstmals
computergeneriertes Fell gezeigt. |
| |
ReBoot ist die erste vollständig
computergenerierte Fernsehserie. |
| 1995 |
Toy Story von Pixar war
einer der ersten vollständig am Computer generierten Spielfilme;
gerendert wurden die Filmaufnahmen mit einer Auflösung von 1536
× 922 Pixeln. |
| |
In
Waterworld wird erstmals
fotorealistisches, CGI-generiertes Wasser gezeigt [Unterschied
zu CGI-Wasser in
Abyss
von 1988 (?)]. |
| |
In
Casper erscheint der erste
computergenerierte Hauptcharakter gezeigt, der mit realen
Akteuren interagiert. |
| 1997 |
In
Conceiving
Ada werden erstmals
vollständig per 2D-CGI erzeugte Hintergründe in Verbindung mir
realen Schauspielern eingesetzt. |
| |
In
Titanic
(USA 1997) kommen bereits 500 CGI-Einstellungen vor (Freyermuth
2000: 207). |
| 1999 |
In
Star
Wars: Episode I - The Phantom Menace (Star Wars:
Episode I - Die dunkle Bedrohung, USA 1999) sind »95
Prozent aller Bilder digital generiert oder nachbearbeitet
worden, insgesamt über 2000 Einstellungen« (Freyermuth
2000: 207). |
| 2001 |
In
Final
Fantasy: The Spirits Within (Final Fantasy - Die
Mächte in dir, USA/Japan 2001) von Square Pictures wurden erstmals in einem
abendfüllenden Spielfilm computergenerierte virtuelle
Hauptdarsteller – so genannte
Vactors oder
Synthespians
– eingesetzt. |
| |
Jimmy Neutron: Boy Genius ist der
erste abendfüllende Computeranimations-Spielfilm, der vollständig mit
handelsüblicher Hard- und Software hergestellt wurde. |
| 2002 |
Die Firma Weta Workshop in Neuseeland wird damit beauftragt,
realistische Effekte für
The Lord
of the Rings: The two Towers (Der Herr der Ringe: Die
zwei Türme) zu kreieren. Um die
riesigen Schlachten richtig in Szene setzen zu können, wurde das
Computerprogramm Massive entwickelt, das den Orcs, Elben und Menschen
künstliche Intelligenz einhauchte. Man wollte erreichen, dass die
Figuren in der Masse selber auf Hindernisse, Geräusche oder/und ihre
Umgebung reagieren. Den Fundus an Handlungsmöglichkeiten, wie den
verschiedenen Bewegungsabläufen, sowie unterschiedliche Kampfhandlungen
und Sterbesequenzen wurden aus einer Datenbank bezogen, in die die
Abläufe vorher per Motion Capturing eingelesen wurden. Selbst Akteure im
Vordergrund riesiger Szenen sind vielfach computergeneriert; ein
Beispiel hierfür ist der Aufmarsch der Orks in Helms Klamm.
Hauptcharaktere wurden herkömmlich aufgenommen und in die Szenen
hineinkopiert. Über 99 Prozent des Films sollen digital erzeugt oder
bearbeitet worden sein. |
| |
Nach Angaben der Filmzeitschrift
Cinema war
Star Wars:
Episode II - Attack of the Clones (Star Wars: Episode II –
Angriff der Klonkrieger, USA 2002) »der erste mit
digitaler Kamera fotografierte und Bild für Bild im Computer
nachbearbeitete Film« (Cinema 10/2005: 35). |
| 2003 |
In
The
Matrix Reloaded (USA 2003) wird für
The Burly Brawl erstmals Universal Capture
eingesetzt; dabei handelt es sich um eine dreidimensionale
Aufzeichnung des Schauspielens eines realen Akteurs sowie die
anschließenden Bearbeitung und Verfremung mittels CGI. |
| |
Für
The Matrix Revolutions wird mit dem Superpunch erstmals die fotorealistische
Nahaufnahme der Deformation des Gesichts eines synthetischen Darstellers gezeigt. |
| 2004 |
Sky Captain and the World of Tomorrow
(USA 2004) von Kerry Conran ist der erste abendfüllende Spielfilm mit vollständig
computergenerierten Hintergründen in Verbindung mit realen
Darstellern. |
| |
The Polar Express ist der erste
computergenerierte Spielfilm, der Performance Capture für
alle Darsteller einsetzte. |