Diese Subsite wird derzeit nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Inhalte können daher veraltet sein oder nicht den aktuellen Wissens- und Forschungsstand widerspiegeln.
Aktualisierte Informationen zu den Themengebieten dieser Subsite finden sich in CineDat, der elektronischen kinematografischen Datenbank. Neben den umfangreichen Wissens- und Bilderdatenbanken gibt es in CineDat dort auch Diskussionsforen, aktuelle Meldungen sowie thematisch relevante Film- und Buchzensionen.
 Kefk Network :  Film |  About  |  Wiki Suchen | Index | Inhalt | Site Map | What's new?
é›»
å½±
  Akteure | Archivierung | Ausbildung | Auszeichnungen | Berlin | Computergrafik | Computer- und Videospiele | D-Cinema | E-Cinema | Festivals | Filme | Gattungen | Genres | Geschichte | Glossar | Heimkino | Organisationen | Personen | Produktion | Recht | Ressourcen | Reviews | Serien | Software | Soundtracks | Systematik | Technik | Theorie | Video | Virtuelle Realität | Wirtschaft | Zugänglichmachung | Zukunft.

Heimkino (Home Cinema)

Ihr Benutzername: Besucher
Wer ist gerade online? - 11 aktive User.

Erstellt/bearbeitet: 28-Sep-2005/09-Jan-07
Systemzeit: Freitag, 04.07.2008, 23:05:34.

Home : Film : Heimkino


Übersicht

Das Heimkino (Home Cinema) soll die Kinoatmosphäre im heimischen Wohnzimmmer nachbilden. Dabei wächst der Anspruch an die Qualität mit der Entwicklung des Kinos einerseits (Raumtonverfahren) und mit der Entwicklung der technischen Möglichkeiten der Unterhaltungselektronik andererseits.

So galt beispielsweise in den 1960er Jahren ein simpler Fernseher als Heim- oder »Pantoffelkino«; heute verwendete Geräte sind dagegen etwa DVD-Player, Dolby Digital/DTS-Soundsysteme sowie hochwertige, großformatige Fernseher oder Videoprojektoren.

Heimkino-PC

In letzter Zeit werden immer mehr Heimkinos mit Heimkino-PCs, sogenannten HTPCs ausgestattet. Diese vielseitigen Systeme lassen sich leicht in das bestehende Heimkino integrieren. Diese PCs lassen sich leicht den geforderten Wünschen anpassen und mit der richtigen Konfiguration lassen sich Bild- und Tonqualitäten erzielen, die sich mit denen von hochqualitativem Equipment zu vergleichbarem Preis messen können. Dieser PC kann entweder mit normalen Betriebssystemen wie Windows, Linux oder ähnlichen betrieben werden, oder aber mit speziell entwickelten Software-Paketen wie etwa Windows Media Center Edition, Media Portal oder VDR.

Das Heimkino kann gleichermaßen als Konkurrent wie auch als Wegbereiter des digitalen Kinos angesehen werden (Rügheimer 2004).

Heimkino und D-Cinema

Die derzeitgen Techniken, Spezifikationen und Endgeräte des Heimkinobereichs scheinen durchweg auf die Erfordernisse von SDTV bzw. SDV, also eng begrenzte Auflösungen wie PAL, SECAM oder NTSC ausgerichtet zu sein; ähnliches scheint auch für die Consumer-Projektionstechnik zu gelten.

Bei näherer Betrachtung ist allerdings festzustellen, dass zunehmend vergleichsweise preiswerte HDTV- und HDV-Geräte auf den Markt kommen, und auch die Leistungsfähigkeit der Consumer-Projektionstechnik nimmt stetig zu. THX-zertifizierte Hardware steht mittlerweile auch im Heimkinobereich zur Verfügung, und ermöglicht – zumindest bei lärmreistenten Nachbarn – Soundkulissen, die sich nur wenig von denen eines durchschnittlich ausgestatteten Kinos unterscheiden; die meisten DVDs werden mit Dolby-Digital- oder dts-Surround-Sound ausgeliefert, unterscheiden sich also auch nur noch in Nuancen vom Kinofilmton. Ähnlich dramatisch verbessert sich nahezu alljährlich die Aufzeichnungsqualität digitaler Consumer- und Prosumer-Camcorder.

Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die rasante Leistungssteigerung, die sich aus der Konvergenz von Heimkino- und Computer-Multimedia ergeben; in einem knappen Jahrzehnt wurden PCs von Beeper-plärrenden, multimedialen Taugenichtsen zu mächtigen Universalmaschi-nen. Verpackt in wohnzimmertauglichen und geräuscharmen Gehäusen ersetzen diese Universalge-räte zunehmend konventionelle Videorekorder und CD-Player: Aufgenommen wird per TV-Karte auf Festplatte, statt separaten CD- und DVD-Playern wird ein handelsübliches Kombi-Laufwerk aus dem Computerladen eingesetzt. Die aktuelle Generation der PC-Hardware ist zwar nur eingeschränkt HD-tauglich, doch die kommende Generation HD-fähiger Geräte dürfte bereits in wenigen Monaten zur Standardausstattung gehören.

Hahn konstatiert daher zutreffend: „Bei den Aufnahmestandards [treten] hinsichtlich der erzeugbaren Bildqualität starke Konvergenzen zwischen Kino-Standards auf der einen Seite und Broadcast- bzw. sogar Consumer-Standards auf der anderen Seite auf, d.h. der absolute Qualitätsvorsprung des Kinos wird wesentlich geringer“ (Hahn 2005: 92).

Betrachtet man diese Entwicklungen in ihrer Gesamtheit, dann wird deutlich, dass moderne Heimki-notechnik erstaunlich eng auf Tuchfühlung zum Kino geht; im Bereich der Tonsysteme gibt es kaum noch signifikante technische Unterschiede, und die Bildqualität von DVD und HD-DVD bewegt sich klar auf E-Cinema-Niveau zu, während digitale Projektionstechnik voraussichtlich eher weitere quali-tative Abstriche gegenüber dem Kino-Rollfilm bedeutet: 70-mm-Filme gibt es in Deutschland bereits seit Jahren praktisch nicht mehr, und die 2k-Projektion von D-Cinema nach DCI-Spezifikation dürfte dann auch noch eine deutliche Verschlechterung gegenüber 35-mm-Film darstellen.

Allein die Kulturindustrie wird den bevorstehenden großflächigen Siegszug von HD-Technik im Heimkino noch durch Krankheiten wie „HD ready“, HDMI und HDCP aufhalten können. Angesichts des technischen Hase-und-Igel-Spiels ist das vielleicht auch gar nicht ungewollt.

Marktbedeutung

Die Gruppe der Heimkinofans, mit einem hohen Anspruch an das Equipment und die Medien, ist von großer Bedeutung. Angefangen mit hochwertigem HiFi-Equipment werden sogar spezielle DVD-Versionen auf dem Markt gebracht, die das vorhandene Equipment besser ausreizen. Dazu gibt es Neuauflagen von Filmen und Musik CDs/DVDs mit verbessertem Bild und Ton (z.B. Superbit-DVDs von Sony, DVD-Audio, Super Audio CD) oder TV-Sendungen in HDTV und Dolby Digital.

Weiterführende Informationen

  • Netmarks - Ausgewählte Internet-Ressourcen zum Heimkino.

Literatur

(Bestellen)

Siehe auch

  • Digital Theater Systems,
  • Dolby Digital

Quelle und Lizenz

Textquellennachweise:
Ein Teil dieses Textes basiert auf einem Artikel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.
Artikel | Bearbeiten | Diskutieren | Drucken | Versionen | Autoren | Backlinks.
Stand: 18:28, 20. Sep 2005 (Permalink).
Lizenz: GNU Free Documentation License.
Bildquellennachweise:
  • Promotionmaterial © Amazon.de.

Anmerkungen

Forum: Home Cinema Allgemein (Anmerkungen in diesem Forum: 0)

Neue Anmerkung verfassen
Darstellungsmodus : Alle | Voransicht | Nur Titel | Aktualisieren
Besuchen Sie 2eNetWorX und Open Source & Free Software für weitere freie Software-Projekte unter Win32.

Heimkino
Nach oben
Komponenten
Netmarks
WAF
Wer ist online?:
Ihr Name: Besucher
Online: 11 aktive User.
Login | Logoff
Monitoring:
Benachrichtigen bei Änderungen:


Filme:
0-9 A B C D E
F G H I J K L
M N O P Q R S
T U V W X Y Z
Sequels | Serien
Fernsehserien:
0-9 A B C D E
F G H I J K L
M N O P Q R S
T U V W X Y Z
 
Glossar:
0-9 A B C D E
F G H I J K L
M N O P Q R S
T U V W X Y Z
Systematik
Amazon.de:
Suchen in:
Suchen nach:
Filmtipps:
Literaturtipps:
Netleih.de:
Amango.de:
AMANGO - Kino per Post
mehr DVD-Flatrates
Box Office:
Kefk Network:
Thematisch verwandte Subsites:
Audio, Fotografie, Hardware, Medium, Streaming.

Kefk Network Home

 

Zurück ] Weiter ]

URL: http://www.kefk.net/Film/Heimkino/index.asp.
Translate this page with Google to 
WebsiteAbout | Index | Inhalt | Suchen | Site Map | Wer ist online? | What's new?.
Ergänzungen, Fragen und Kommentare: Kontakt | Foren | Wiki.
E-Mail: echo "asb at keNOSPAMfk.net"| sed -e "s/at /@/" -e "s/NOSPAM//".
Copyright | Credits | Danksagung | Haftungsausschluss | Impressum | Rechtliche Hinweise.