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Bitfilm-Festival für digitale Filmkultur (Hamburg)

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Erstellt/Bearbeitet: 15-Okt-2005/09-Jan-07
Systemzeit: Freitag, 05.09.2008, 17:10:39.

Home : Film : Festivals : Themen : Bitfilm


Übersicht

Das Bitfilm-Festival für digitale Filmkultur ist ein Hamburger Filmfestival, das von dem 2004 gegründeten gemeinnützigen Verein Bitfilm Festival e.V. ausgerichtet wird wird. Festivalleiter ist Aaron Koenig.

Hinter dem Festival steht nicht nur der gemeinnützige Verein, sondern auch die von Aaron Koenig und Pino Almeida geleitete Firma Bitfilm GmbH, die das Festival »als Spaß- und Kulturprojekt« betrachten, das dazu diene, »neue Inhalte zu entdecken und Kontakte zu Filmemachern in aller Welt zu knüpfen« [1].

Der Schwerpunkt des Festivals liegt im Bereich der kurzen Computeranimation und des »kleinen« digitalen Films sowie bei der Anwendung neuer mobiler Techniken. Bitfilm richtet einen Wettbewerb in acht Festivalsektionen aus, bei dem das Publikum als Jury auftritt; als Preis wird der mit 1.500 Euro dotierte Bitfilm-Roboter vergeben; bereits seit 2000 können Flash-Movies und Flashware auch mit dem Bitfilm Flash Award ausgezeichnet werden.

Neben den festen Sektionen gibt es »Specials« zu jährlich wechselnden Themen sowie Symposien, beispielsweise zu »Mobile Video« (2004) oder »Mobile Multimedia« (2005).

Unterstützt wird das Festival von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburgischen Anstalt für neue Medien, Midray, Studio Hamburg u.a.; als Hauptsponsoren traten 2005 die Computerfirmen ATI und Intel in Erscheinung, zuvor zählten u.a. Nokia, Microsoft, Avid, JVC und Tiscali zu den Sponsorn.

Abbildung: Publikum im Mandarin-Kasino; Quelle: Bitfilm.

Sektionen

Siehe Sektionen des Bitfilm-Festivals für digitale Filmkultur.

Festivals

# Datum/Jahr Spielorte Sektionen Netmarks
Bitfilm 1 10.-17.06.2000 Zeise 1, Zeise 2 Archiv
Bitfilm 2 02.-09.06.2001 Zeise 1, Zeise 2
  • (zwei Programme mit Mixtur aus 3D, 2D, Mixed Media und Flash)
Archiv
Bitfilm 3 08.-15.06.2002 Zeise 1, Zeise 2
  • (zwei Misch-Programme)
Archiv
Bitfilm 4 ? 2003 Cinemaxx 2, Metropolis, Bitfilm Lounge Archiv
Bitfilm 5 ? 2004 Mandarin Kasino, Infoscreens in der Hamburger U-Bahn (Subvisions) Archiv
Bitfilm 6 02.-06.11.2005 Mandarin Kasino (Festivalzentrum und Hauptspielort), Mandarin Bar (Workshops, Panels und Sondervorführungen), Schmidts (Symposium), Infoscreens in der Hamburger U-Bahn (Subvisions). -
Bitfilm 7 2006 k.A. k.A. -

Aufgrund der spezifischen Charakterisitik von einigen Programmbestandteilen des Bitfilm-Festivals werden nicht alle Beiträge in Kinos präsentiert. Das betrifft insbesondere die Flash-Movies und Flashware sowie praktisch alle Handy-Produktionen aus den Sektionen Micromovies (ab 2003) und Ringtoons (ab 2005); letztere werden in der Bitfilm-Lounge auf Video-Handies gezeigt.

Geschichte

Auf dem Hamburger Kurzfilmfestivals werden seit 1995 digitale Filme gezeigt; ein Schwerpunkt in diesem Bereich wurde erstmals 2000 gesetzt: Bitfilm entstand als Bestandteil des Internationalen Kurzfilmfestivals Hamburg. Von Anfang an wurde das Hamburger Festival vor Ort durch ein virtuelles Festival im Internet ergänzt: Auf der Website www.bitfilm.de werden alljährlich Videostreams der Filme, Webcam-Impressionen und ein Festivalmagazin präsentiert.

2000 und 2001 organisierte Bitfilm einen Flash Award auf der Berlin Beta, 2002 wurde der Flash Award dann beim Filmfest Hamburg vergeben. Im zweiten Jahr des Bestehens wurde Bitfilm mit dem Grimme-Online-Award in der Rubrik »Web-TV« ausgezeichnet. Die Grimme-Jury zeichnet die Site aus, weil sie »neue Wege beschreitet, aus Konsumenten Produzenten zu machen. [...] Bitfilm ermöglicht so bereits heute eine Vision dessen, was das Internet in
Zukunft sein kann und wird
«.

2003 lief das Bitfilm-Festival erstmals parallel zum Filmfest Hamburg. Als Preis wurde der mit insgesamt 45.000 Euro dotierte »Goldene Haifisch« in den sechs Festival-Sektionen vergeben; die Preisgelder wurden von der Wirtschaftsbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg gestiftet.

2004 kam als Veranstaltungsort erstmals das Mandarin Kasino auf der Hamburger Reeperbahn hinzu; erstmals wurden die Beiträge der neuen Sektion Subvisions für »U-Bahn-kompatible Ultrakurzfilme« [1] auf den Infoscreens in der Hamburger U-Bahn präsentiert. Eine weitere neue Festivalsektion war die Demoshow für programmierte PC-Demos.

2005 wurde das Festival in nunmehr acht Festival-Sektionen untergliedert; neu kam die  Sektion Ringtoons hinzu, in der animierte Klingelvideos für Mobiltelefone präsentiert werden. Bitfilm hatte 2005 auch einige Gastauftritte:

  • 19.-22. Januar 2005: Future Film Festival, Bologna;
  • 5.-10. April 2005: Festival Nemo, Paris;
  • 27.-30. April 2005: FMX Konferenz, Stuttgart;
  • 16.-18. Juni 2005: Sonar Festival, Barcelona;
  • 1.-3. Juli 2005: DIBA Festival, Barcelona;
  • 22. Juli 2005: BUGA, München;
  • 23.-30. Juli 2005: Festivalito, La Palma, Kanarische Inseln.

Abbildung: Bitfilm-Team 2005; Quelle: Bitfilm.

Kontakt

Bitfilm-Festival
Steintorweg 4
20099 Hamburg

Telefon: +49-40-24 84 51 10
Fax: +49-40-24 84 51 11
E-Mail: festival [at] bitfilm [dot] com

Siehe auch

Netmarks

Bitfilm-Festival für digitale Filmkultur - offizielle Website,
www.bitfilm-festival.org (deutschsprachig).

Bitfilm - virtuelle Pressemappe bei news aktuell,
www.presseportal.de/story.htx?firmaid=19344.

Bitfilm GmbH - offizielle Website,
www.bitfilm.de (deutschsprachig).

Schmidt Theater - Spielstätte des Bitfilm-Festivals,
www.schmidts.de.

Quellen

Bildquellennachweise:Festivalsektionen: www.bitfilm-festival.org; Zugriff: 15-Okt-2005. •  Abbildungen: www.bitfilm-festival.org; Zugriff: 15-Okt-2005. • Sektionen: www.bitfilm-festival.org; Zugriff: 15-Okt-2005. • Publikum im Mandarin-Kasino; Quelle: www.bitfilm-festival.org; Zugriff Zugriff: 15-Okt-2005.

Anmerkungen

Forum: Bitfilm-Festival für digitale Filmkultur Allgemein (Anmerkungen in diesem Forum: 0)

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