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Forschung und Lehre zum digitalen Film

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Erstellt/bearbeitet: 28-Sep-2005/09-Jan-07
Systemzeit: Sonntag, 06.07.2008, 22:13:43.

Home : Film : D-Cinema : Forschung.und.Lehre


Übersicht

Die Digitalisierung des Films wird intensiv wissenschaftlich reflektiert; in Deutschland tauchen die ersten Abschlußarbeiten Mitte der 1990er Jahre auf. Schwerpunkte der Forschung liegen im Bereich der technischen Grundlagen (Bildakqusitition und -wandlung, Aufzeichnungsverfahren), der filmäs-thetischen Auswirkungen (Film-Look vs. ‚Elektronik-Look’) sowie der ökonomischen Potenziale (Ge-schäftsmodelle, Finanzierung). Filmarchivare beschäftigen sich v.a. mit dem Problem des digitalen Vergessens und neu gewonnenen Rekonstruktionsmöglichkeiten.

In den praxisorientierten Film- und Fernsehhochschulen Deutschlands sind digitale Techniken im Rahmen der jeweiligen finanziellen Möglichkeiten fest etabliert. Intensiv forschend wird beispielsweise an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München; einige Arbeitsergebnisse sind in dem knapp 400-Seitigen Sammelband Slansky 2003 zusammengefasst.

In der Schweiz wurde zwischen 2000 und 2003 ein Forschungsprojekt zum digitalen Kino an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich durchgeführt, an dem verschiedene Industrie- und Hochschulpartner beteiligt waren. Die Ergebnisse sind ausführlich dokumentiert in Hahne 2005; dem 176-Seitigen Buch liegt eine DVD bei, die u.a. in HD aufgezeichnete Filmausschnitte aus Little Girl Blue (Schweiz 2003) von Anna Luif sowie einige Mitschnitte von Referaten und Podiumsdiskussionen enthält.

Diplomarbeiten zum Digital Cinema entstanden sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und in der Schweiz; eine kleine Auswahl zur Illustration der Breite des theatischen Spektrums:

  • Tobias Albrecht: „Der Einfluß der Bildaufnahmefrequenz auf die Fernseh-Rezeptionsästhetik“, Diplomarbeit an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg 1995 (44 Seiten)
  • Jaime Canas: „Die Zukunft der Animation: Auswirkungen der Digitalen Technologie auf die Entwicklung der Animation“, Diplomarbeit an der HFF Potsdam-Babelsberg 2000
  • Mike Dehghan: Die Digitalisierung des Kinofilms. Aktuelle Situation und mögliche Auswirkungen auf die Distribution in Deutschland. Diplomarbeit im Studiengang Film- und Fernsehproduktion an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg, 22.11.2004, im Volltext online unter www.interfilm.de/interfilm/download/dehghan_2.pdf.
  • Olaf Kreiß: „Einsatz der digitalen Filmbearbeitung bei der Produktion von Kinofilmen unter filmästhetischen und ökonomischen Gesichtspunkten“, Diplomarbeit an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg 1995
  • Tommy Mann: „Funktionsweisen und Besonderheiten praktischer und produktionsorientierter Einsatzmöglichkeiten gegenwärtiger HD-Kameratechnik hinsichtlich etablierter Film- und Videoformate“, Diplomarbeit an der Technischen Fachhochschule Berlin 2003
  • Christiana Perschon: „Digital Cinema - The new challenge for the Movie Industry”, Digital Cinema Report (Juni 2001), Diplomarbeit, im Volltext online unter members.aon.at/kjlpersch/christiana/D-Cinema_Report.pdf
  • Lars Rettberg: „Das Medienphänomen Lara Croft: Die Geburt eines virtuellen Stars im Computerspiel“, Diplomarbeit an der HFF Potsdam-Babelsberg 2000 (138 Seiten)

Siehe auch

 

Netmarks

Bibliografien der Diplomarbeiten an der Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg www.bibl.hff-potsdam.de/veroeffent.php.

Anmerkungen

Forum: Geschichte des Films Allgemein (Anmerkungen in diesem Forum: 1)

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