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Hundeerziehung
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Erstellt/Bearbeitet: 25-Aug-2005/10-Jan-07
Systemzeit: Sonntag, 07.09.2008, 10:04:03.
Home : Canidae : Haushund : Erziehung
Übersicht
Als Hundeerziehung bezeichnet man das Trainieren und Abrichten des
Haushundes (Canis lupus familiaris). Meist werden dazu Kommandos verwendet, die dann vom Hund
nach Ruf- oder Sichtzeichen ausgeführt werden.
Der erste Schritt zur Hundeerziehung fängt nicht beim Hund, sondern bei
seinem Besitzer an: Für die Erziehung eines Hundes braucht
man viel Geduld, Zeit, Zuneigung und Verständnis für das Tier. Für
schwer erziehbare oder verhaltensgestörte Hunde gibt es professionelle
Hilfe von Kynopädagogen und Hundeschulen.
Auch ohne die Verwendung von Sichtzeichen sollte man bei der Erziehung
darauf achten, was man mit den Händen tut. Wenn man dem Hund bei jedem
Kommando den ausgestreckten Zeigefinger zeigt kann er Kommando und
Aktion nicht eindeutig verknüpfen und lernt schlechter.
Das Wichtigste
ist bei der Erziehung, daß das Loben und ggf. die Bestrafung sofort erfolgen,
da sonst der Hund keinen Zusammenhang mit seinem Verhalten erkennt. Gelobt
wird mit hoher, freundlicher Stimme, Spielen oder Leckerli, Bestrafung
erfolgt mit einem Tonfall, an dem der Hund unseren Unmut erkennt.
Wut und Zorn haben in der Hundeerziehung keinen Platz, man erreicht
damit nicht den gewünschten Erziehungserfolg. Man sollte generell von
einer Bestrafung durch Schläge oder Tritte absehen, körperliche Gewalt
versetzt den Hund nur in Angst und verringert seinen Gehorsam. Eine
absolut unnatürliche »körperliche« Bestrafung ist das Beuteln, d.h.
den Hund im Nacken greifen und leicht schütteln. Entgegen herkömmlicher
Meinung »bestrafen« Muttertiere ihre Welpen nicht, sondern tragen sie so
sanft wieder in den Bau zurück.
Hunde lernen am schnellsten und
sichersten durch positive Verknüpfung, also Belohnung durch
Leckerbissen, Spielen oder Streicheln. So ist zum Beispiel eine
sogenannte Beißwurst ein stimulierendes Motivations-Objekt und wird bei
der Hundeabrichtung gerne eingesetzt. Generell erreicht man den besten
Erfolg, wenn man gewünschtes Verhalten direkt belohnt, unerwünschtes
wiederum direkt bestraft.
Verbreitete Kommandos
Die folgende Aufzählung gibt die üblichsten, jedoch längst nicht alle
Hundekommandos wieder:
• Sitz!
• Platz!
• Down! |
Beim Platz! soll der Hund sich legen und bleiben; das
Down! bzw.
Halt! bezeichnet das in der Jagdhundeausbildung gebräuchliche »Bannen«
des Hundes auf ein akustisches Signal (Trillerpfeife) hin. Dabei soll
der z.B. Wild hetzende Hund sich bei Wahrnehmung des Signals gerade, mit
dem Kopf zwischen den Vorderpfoten niederwerfen. |
• Bleib!
• Steh! |
Diese Kommandos werden verwendet, um den Hund aus weiter Entfernung zum
Stehen zu bringen. Auch wird es genutzt um den Hund aus dem Sitz! oder
Platz! heraus stehen zu lassen. |
| • Auf! |
Auf! wird in Sinne von »Los, gehen wir« gebraucht. Wenn der Hund
beispielsweise im Sitz ist und der Hundeführer möchte losgehen, sagt der
Hundeführer Auf! Auch zum Aufheben aller vorigen Kommandos ist
das Auf!
sinnvoll. |
• Voraus!
• Fuß! |
Fuß!
verwendet man um den Hund auch ohne Leine neben sich zu führen. |
• Apport! • Aus! • Hier! |
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Für den Hund ist es in der Trainingsphase sehr wichtig, dass die
Kommandos immer in derselben Form gegeben werden. Hunde brauchen viele
Wiederholungen um den gelernten Inhalt zu festigen, gängige Meinungen
sprechen hier von 50 bis 200 Übungen pro Kommando, bevor das neu
Erlernte sicher sitzt.
Hunde sind »Gewohnheitstiere«, wenn man z.B. den Hund beim Verlassen des
Hauses immer an derselben Stelle anleint (im Sitz oder im Platz) wird er
irgendwann von selbst an dieser Stelle sitzend auf sein Herrchen und die
Leine warten. Allerdings sollte man dem Hund Abwechslung bieten, da
gerade die heutigen Stadthunde oft sehr gelangweilt sind.
Die Dauer der einzelnen Trainingsabschnitte variiert von Hund zu Hund
und ist abhängig von Alter, Wesen etc. des jeweiligen Hundes. Um eine
Überforderung zu vermeiden, sollte man die Ausbildung mit mehreren
kurzen Einheiten täglich beginnen und sich langsam steigern. Ebenfalls
zu beachten gilt, dass der Hund motiviert bleibt. Führt man ein neues
Kommando ein, dass noch nicht einwandfrei funktioniert oder verlieren
Halter oder Hund die Lust an der Übung, so beendet man die Übung mit
einem Kommando, das der Hund beherrscht und lockert ihn anschliessend
durch z.B. Spielen auf, damit die Erziehungseinheiten dem Hund als gutes
Erlebnis in Erinnerung bleiben.
Neben der Haushund-Erziehung für den Familienhund gibt es einige
spezielle Ausbildungsbereiche. Ein kleiner Teil der
Ausbildungsmöglichkeiten ist unten aufgeführt. Nicht jeder Haushund kann
zu einem der unten aufgeführten "Spezialhunde" ausgebildet werden. Der
Hund muss dazu verschiedene Wesenseigenschaften haben.
Ausbildungen und Prüfungen
- Familienhund
- Begleithund
- Schutzhund
- Wachhund
- Rettungshund -
Einsatz bei Rettungseinsätzen oder in Katastrophen Gebieten zur Suche
und Rettung Vermisster oder Toter.
- Suchhund -
Werden z.B. auf Flughäfen (z.B. Drogensuchhunde) eingesetzt.
- Hütehund
- Treibhund -
für die Treibjagd abgerichteter Hund, der den Jägern das Wild
entgegentreibt.
- Hirtenhund
- Jagdhund -
unterteilt in mehrere Tätigkeitsfelder zum Jagd-Gebrauch
- Schweißhund -
ein Jagdhund, der speziell auf die Fährtensuche abgerichtet ist. Schweiß
bedeutet in der Jägersprache Blut und meint hier das Blut eines
verletzten Tieres.
Hat man Probleme mit seinem Hund, sucht man am besten eine geeignete
Hundeschule auf. Verzichten Sie dabei nicht darauf, sich den eigenen
Hund des Ausbilders zeigen zu lassen. Gehorcht dieser nicht so, wie man
es sich bei dem eigenen Hund wünscht, sollte man eine andere Hundeschule
aufsuchen
Siehe auch
Literatur
Dr. Felicia Rehage / Eiko Weigand: Lassie, Rex & Co. - Der Schlüssel zur
erfolgreichen Hundeerziehung. Kynos 1999. ISBN 3-933228-11-5
Pasquale Piturru / Eiko Weigand: Lassie, Rex & Co. klären auf - So
wollen wir verstanden werden. Kynos 2004. ISBN 3-933228-98-0
Weitere ausgewählte Literatur zur Hundeerziehung.
Quelle und Lizenz
Anmerkungen
| | | |  | | AW: pitbull | heyja darf man pitbull haben aber du net erst ab 18 jahren also verpiss dich | Mai 30, 12:03 |
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| | |  | | AW: pitbull | yja mann darf , aber werd erst mal erwachsen !! ist keine einfache rasse | Apr 3, 22:59 |
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| |  | | AW: AW: pitbull | Ja noch.Aber ,am versucht diese hunde zu verbieten leider. | Feb 22, 15:44 |
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