Jedes Jahr beenden 20 000 Personen eine Erstausbildung in einem der
IT-Ausbildungsberufe IT-Systemelektroniker, Fachinformatiker,
IT-Systemkaufmann oder Informatikkaufmann.
Die Wege zu einem Job im IT-Bereich sind überaus vielfältig. Da steht
das Angebot von Ausbildungsberufen wie zum IT-Systemkaufmann oder
Fachinformatiker neben der schulischen Vollzeitausbildung
wie zum Informatikassistenten und den Studiengängen an
Fachhochschulen oder Universitäten.
Das pure Interesse an Computern reicht in der Regel als Basis aber
nicht aus. Besonders Mathematik, Physik und Informatik sollten zu den
Stärken der Bewerber zählen. Gute Kenntnisse in Deutsch und Englisch
sind mindestens förderlich. Ein gewisses Maß an Kreativität und
Verständnis für die Bedürfnisse seiner Kollegen oder Kunden sind
ebenfalls unabdingbar, wenn man bestimmte Anforderungen verstehen und
sinnvolle technische Lösungen dafür finden will. Und wer später
beispielsweise als Projektmanager arbeiten möchte, kommt auch ohne
Organisationstalent nicht sehr weit (Quelle: Heise Online).
Das Arbeitsamt fördert die berufliche Ausbildung gem. §§ 59-76 SGB
III n.F. und §§ 235, 240-247 SGB III durch die
Berufsausbildungsbeihilfe (BAB); dabei handelt es sich um einen
Zuschuss des Arbeitsamtes, der etwa dem BAföG für Studenten entspricht.
Es wird unterschieden zwischen zwei Varianten:
- Azubi-BAB: Förderung einer beruflichen Ausbildung in
einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.
- Maßnahme-BAB: Förderung einer berufsvorbereitenden
Maßnahme