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Energieversorgung
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Erstellt/bearbeitet: 30-Aug-2005/03-Feb-06
Systemzeit: Montag, 08.09.2008, 18:20:22.
Home : Berlin : Infrastruktur : Energieversorgung
Übersicht
Die Energieversorgung von Berlin verfügt über einige Besonderheiten.
Im Zweiten Weltkrieg wurde geplant, Berlin über eine als Erdkabel
ausgeführte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) vom Kraftwerk
Dessau zu speisen. Mit dem Bau dieser Anlage wurde 1943 begonnen, sie
konnte aber nicht mehr in Betrieb gehen (Elbe-Projekt).
Während der Zeit der Teilung war West-Berlin vom Stromnetz des
Umlandes abgeschnitten. Die Stromversorgung musste über im Stadtgebiet
gelegene thermische Kraftwerke wie das Kraftwerk Reuter, das Kraftwerk
Wilmersdorf und andere erfolgen. Zur Pufferung der Lastspitzen waren in
manchen dieser Kraftwerke ab den 1980er Jahren Akkumulatoren
installiert, die über Umrichter mit dem Stromnetz verbunden waren und
während Schwachlastzeiten geladen und während Starklastzeiten entladen
wurden.
Erst 1993 wurde die 1951 unterbrochene Leitungsverbindung mit dem
Umland wieder hergestellt. In den Westbezirken Berlins sind fast alle
Stromleitungen als Erdkabel ausgeführt, nur eine 380-kV- und eine
110-kV-Leitung, die vom Kraftwerk Reuter zur Stadtautobahn führen, sind
als Freileitung ausgeführt. Durch Berlin verläuft das längste
380-kV-Drehstromkabel in Deutschland, die 380-kV-Transversale Berlin.
Sie dürfte die teuerste Stromleitung in Deutschland sein.
Adressen
BEWAG Energiezentrale Potsdamer Platz
Stresemannstraße 120
10963 Berlin
Verkehrsverbindung:
Bus: Bus 248, 341 Abgeordn.haus, 129, Anhalter Bhf.
S-Bahn: S 1, 2, 25 Potsdamer Platz
U-Bahn: U 2 Potsdamer Platz
Quelle und Lizenz
Anmerkungen
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