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Bezirk
Pankow
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Erstellt/bearbeitet: 21-Jul-2001/03-Feb-06
Systemzeit: Samstag, 11.10.2008, 10:29:54.
Home : Berlin : Gliederung : 2001 : Bezirke : Pankow
Übersicht
Der Bezirk Pankow ist der 3. Verwaltungsbezirk von Berlin. Bis
zur Verwaltungsreform 2001 gab es einen kleineren Stadtbezirk
Pankow.Der
heutige Bezirk Pankow gliedert sich in 13 Ortsteile. Der ehemalige
Stadtbezirk Pankow umfasste davon die heutigen Ortsteile Blankenfelde,
Buch, Französisch Buchholz, Niederschönhausen, Rosenthal, Wilhelmsruh
und den namensgebende Ortsteil Pankow.
| Wappen |
Lage |

Details |
 |
| Basisdaten |
|
Geografische Lage: |
52°36'00 N 13°26'00 O
(Karten und Luftbilder aufrufbar) |
|
Fläche: |
103,01
km² |
|
Einwohner: |
350.687
(Statistisches
Landesamt Berlin, Ende November 2004) |
| Website: |
BA Pankow |
| Politik |
|
Bürgermeister: |
Burkhard Kleinert (PDS) |
| Sitzverteilung der
BVV (2001): |
| PDS |
SPD |
CDU |
GRÜNE |
FDP |
frei |
| 21 |
17 |
7 |
7 |
2 |
1 |
|
Beschreibung
Der heutige Bezirk Pankow entstand mit der Verwaltungsreform 2001
durch Fusion der ehemaligen Stadtbezirke
Prenzlauer
Berg und
Weißensee mit dem ehemaligen Stadtbezirk
Pankow. Vereinigt
wurden Bezirke mit sehr unterschiedlicher Charakteristik: Pankow, die verträumte
Kleinstadt am Innenrand Berlins; Prenzlauer Berg, der Szenebezirk mit
den grellbunten Sprenkeln; Weißensee, der stille Bezirk am
gleichnamigen See.
Die drei ehemaligen Stadtbezirke Pankow, Prenzlauer Berg und
Weißensee waren jeweils bis zur Wiedervereinigung Bezirke der Hauptstadt
der DDR (Ost-Berlin). Pankow liegt im Nordosten Berlins und grenzt an
die Bezirke
Lichtenberg,
Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und
Reinickendorf sowie an die
Landkreise Oberhavel und Barnim in
Brandenburg.
Mittlerweile ausgestanden ist der so genannte Pankower Namensstreit.
Die in der Bezirksverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen SPD,
CDU, PDS, Grüne sowie die Gruppe der FDP haben sich darauf verständigt,
den Namen Pankow zu behalten. Zudem wird zurzeit ein Bezirkswappen
erstellt (Stand: August 2005).
Ortsteile
Endgültige Ortsteile des Bezirks
Pankow (Stand: August 2005):
- Karow-Nord
- Karow-Süd
- Neu-Karow
- Stadtrandsiedlung Karow
- 0306 Stadtrandsiedlung Malchow
- Kleingartenanlage Märchenland
- Schildow-Waldeck (Kleingartenanlage)
- 0310 Französisch Buchholz
Orteile nach dem Vorschlag des Architekten J. Rave, Stand: 1999:

Quelle: Statistisches Landesamt Berlin via Tagesspiegel
Online, Stand: 1999.
In dem ursprünglichen Vorschlag für die Bezirksgliederung (vgl.
obenstende Infografik des Tagesspiegel) waren noch verschiedene
Ortsteile aus dem südlichen Bereich als Ortsteile ausgewiesen, die in
der endgültigen Bezirksgliederung nicht mehr erscheinen:
- das Vinetaviertel,
- das Pistoriusviertel,
- das Liebermannviertel,
- das Ostseeviertel,
- das Landsberger Viertel,
- das Storkower Viertel und
- die Greifswalder Vorstadt.
Im Falle von Malchow änderte sich die Orteilbezeichnung zu
Stadtrandsiedlung Malchow. Abgesehen von diesen Abweichungen wurde
der Vorschlag des Architekten J. Rave zur Bezirksgliederung weitgehend
umgesetzt.
Bezirkswappen
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Der Prozess der Wappenfindung ist
noch nicht abgeschlossen. |
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Altes Wappen des Bezirks
Pankow
(nach 1945). |
 |
Altes Wappen des Bezirks
Pankow
(nach 1945). |
 |
Wappen des Orteils Buchholz in
Ost-Berlin. |
Politik
Bei der Abstimmung über den Namen des neuen Großbezirks im Rahmen der
Bezirksfusion aus dem Jahr 2001 entschied sich
die Mehrheit der Verordneten aus Pankow, Prenzlauer Berg
und Weißensee überraschenderweise für die Bezeichnung Pankow;
insbesondere im Altbezirk
Prenzlauer Berg
wollte man das nicht so recht wahrhaben:
Bewohner und mittlerweile auch Bezirkspolitiker forderten eine Revision
der Entscheidung. Alternative Bezeichnungen wären »Kollwitzbezirk«,
»Schönhausen« oder einfach »Dritter Bezirk« gewesen. Zu einer
Revision kam es jedoch letztlich nicht, der Name Pankow wurde
beibehalten.
Volksvertretung des Bezirks ist die Bezirksverordnetenversammlung (BVV)
Pankow von Berlin.
Bezirksbürgermeister
Groß-Pankow:
- 2001–2002: Alex Lubawinski (SPD)
- ab 2002: Burkhard Kleinert (PDS)
Die Bezirksbürgermeister der damals eigenständigen drei Bezirke Pankow,
Prenzlauer Berg sowie Weißensee in den Nach-Wende-Jahren von 1990 bis 2001:
Pankow:
- 1990–1992: Harald Lüderitz (SPD)
- 1992–1999: Dr. Jörg Richter (SPD)
- 1999–2001: Dr. Gisela Grundwald (PDS)
Prenzlauer Berg:
- 1990–1995: Dr. Manfred Dennert (SPD)
- 1996–2001: Reinhard Kraetzer (SPD)
Weißensee:
- 1990–2001: Dr. Gert Schilling (SPD)
Verkehr
Straßenverkehr
Der Straßenverkehr im Bezirk wird geprägt durch die drei radial vom
Stadtzentrum nach Norden bzw. Nordosten verlaufenden Bundesstraßen B 96a, B
109, die am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf in die Autobahn 114 mündet, sowie
die B 2.
Straßenbahn
Der Bezirk wird durch zwei Hauptstrecken entlang der Schönhauser Allee
und Berliner Allee/Greifswalder Straße erschlossen, ebenso verläuft einer
der ehemaligen Straßenbahn-Ringstrecken durch Pankow. Der ehemalige Ortsteil
Pankow verfügt zudem über ein fast eigenständiges Netz mit nur einer
Verbindung in die Innenstadt Berlins. Die Strecke in der Berliner Allee wird
vorraussichtlicht bis November 2005 saniert.
S-Bahn/Regionalbahn
Im Bezirk Pankow liegt fast der gesamte nördliche Teil des Ostrings der
Ringbahn mit den Bahnhöfen Storkower Straße, Greifswalder Straße, Prenzlauer
Allee und Schönhauser Allee. An dem auf der Grenze zum Ortsteil Wedding des
Bezirks Mitte gelegenen Bahnhof Bornholmer Straße teilen sich die von Süden
kommenden Linien in die Strecken Richtung Oranienburg/Hennigsdorf und Bernau
auf. Auf der Grenze zum Bezirk Reinickendorf liegen dann die Bahnhöfe
Wollankstraße, Schönholz und Wilhelmsruh, während auf dem nach Nordosten
führenden Ast die Bahnhöfe Pankow, Pankow-Heinersdorf, Blankenburg, Karow
und Buch liegen.
Am Bahnhof Berlin-Karow beginnt die Regionalbahn-Linie RB 27 der
Niederbarnimer Eisenbahn AG nach Groß Schönebeck bzw. Wensickendorf.
U-Bahnhöfe
Im Bezirk Pankow gibt es fünf U-Bahnhöfe der Berliner U 2, und zwar im
Ortsteil Prenzlauer Berg die Bahnhöfe Senefelderplatz, Eberswalder Straße
und Schönhauser Alle sowie im Ortsteil Pankow die Bahnhöfe Vinetastraße und
Pankow. Dabei sind die Bahnhöfe Schönhauser Allee und Pankow
Umsteigebahnhöfe zur S-Bahn.

Abbildung: U-Bahnhof Pankow (Linie 2).
Sehenswürdigkeiten
Besonders sehenswert sind das Rathaus Pankow sowie das Schloss
Schönhausen. In Prenzlauer Berg locken wunderschöne Straßenzüge alter
Gründerzeithäuser, die Kulturbrauerei, der vor allem an Sommerabenden
belebte Kollwitzplatz und der alte Wasserturm.
Städtepartnerschaften
Der heutige Großbezirk Pankow unterhält eine vom Altbezirk Pankow im Mai
1994 begründete Partnerschaft mit der Stadt Kolberg (Kołobrzeg) in Polen. Im
Rahmen dieser Partnerschaft findet ein Austausch ín den Bereichen von
Kultur, Wirtschaft und Verwaltung statt. Auf Grund des EU-Beitritts Polen
zur Europäischen Union steht zu erwarten, dass die Partnerschaft Pankows zu
Kolberg noch weiter an Bedeutung gewinnen wird.
Die vom Altbezirk Weißensee in den 2001 neu gegründeten Großbezirk Pankow
eingebrachte Partnerschaft mit Ashkelon besteht offiziell noch, wird aber
nicht mehr aktiv betrieben.
Sonstiges
Pankow ist auch ein Name einer Berliner Rockband:
Siehe auch
- Panke
- Karower Teiche
- Majakowskiring
Netmarks
Bezirksamt Pankow - offizielle Website,
www.berlin.de/ba-pankow.
"Bezirksfusion. Neue Namen, neue Orte: aus den 23 Berliner
Bezirken wurden 12". In: Der Tagesspiegel online (Online Spezial),
www.tagesspiegel.de/bezirksfusion/Pankow.asp.
Ole Töns: "Ein Name für drei ungleiche Stadtteile. Pankow,
Prenzlauer Berg und Weißensee sind unter ein Dach geschlüpft.
Bürgerlichkeit trifft Szene". In: Der Tagesspiegel online,
www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/01/02/ak-be-be-9186.html.
Quelle und Lizenz
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Ein Teil dieses
Textes basiert auf einem Artikel aus
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| Stand: 00:12,
29. Aug 2005. |
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Bildquellennachweise: • Promotionmaterial © Amazon.de • Lage
Bezirk Pankow in Berlin, Quelle:
de.wikipedia.org; Erstellt von Benutzer:Guidod; Lizenz:
GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 • Infografik
Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee mit Orteilen nach dem
Vorschlag des Architekten J. Rave, Quelle: Statistisches
Landesamt Berlin via Tagesspiegel; Stand: 1999; Bildzitat nach
§ 51 UrhG •
U-Bahnhof Pankow (Linie 2), Quelle:
commons.wikimedia.org via
de.wikipedia.org; Fotografiert von Benutzer:Jcornelius am
30. August 2004, Lizenz: GNU Free Documentation License, Version
1.2. |
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