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berlin.gif (17851 Byte)Bezirk Mitte

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Erstellt/bearbeitet: 21-Jul-2001/03-Feb-06
Systemzeit: Sonntag, 07.09.2008, 14:04:21.

Home : Berlin : Gliederung : 2001 : Bezirke : Mitte


Übersicht

Der Bezirk Mitte von Berlin ist der zentrale Stadtbezirk der Bundeshauptstadt; er war im Zuge des Groß-Berlin-Gesetzes am 1. Oktober 1920 entstand. Am 1. Januar 2001 fusionierten dann die drei Bezirke Mitte, Tiergarten und Wedding zum »neuen« Bezirk Mitte von Berlin; auf den gemeinsamen Namen Mitte hatte man sich schnell geeinigt. Die ehemaligen Bezirke existieren als Ortsteile fort.

In alten Bezirk Mitte befinden sich fast alle in Berlin gelegenen Institutionen von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung, sowie die meisten Botschaften; man spricht daher auch von »Hauptstadtbezirk« oder »Regierungsviertel«. Dazu kommt der Wedding, ein alter Arbeiterbezirk.

Gesprochen wird Mitte immer ohne Artikel, also „Ich wohne in Mitte“ oder „Wir fahren nach Mitte“. Im Volksmund ist dann jedoch immer der Ortsteil Berlin-Mitte gemeint, nicht der neue Fusionsbezirk.

Wappen Lage
Wappen des Bezirkes Mitte
Details
Lage Bezirk Mitte in Berlin
Geografische Lage:  52°31'00 n.B. 13°22'00 ö.L
(Karten und Luftbilder aufrufbar)
Fläche: 39,47 km²
Einwohner: 321.035
(Statistisches Landesamt Berlin, Ende November 2004)
Website:  www.berlin-mitte.de
Politik
Bürgermeister: Joachim Zeller, CDU
Sitzverteilung der BVV (2001):
SPD CDU PDS GRÜNE FDP
19 14 10 8 4

Bezirkswappen

Wappen des Bezirks Mitte nach 2001. Das Wappen wurde am 9. Oktober 2001 vom Senat verliehen.

Blasonierung:

Der sechsfach in Rot und Silber geständerte Schild ist mit einem goldenen Mittelschild belegt, darin ein wachsender schwarzer, rotbewehrter und -gezungter Bär, der in den Pranken einen blauen Schild mit aufrechtem goldenem Lilienzepter hält. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle:  Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen.

Entwurf eines Wappen für den neuen Bezirk Mitte (ca. 2001/2002).
Wappen des Bezirks Mitte in Ost-Berlin.

Ortsteile

Ortsteile des Berliner Verwaltungsbezirks Mitte:

  • Mitte
  • Moabit
  • Hansaviertel
  • Tiergarten
  • Wedding
  • Gesundbrunnen

Politik

Mit der Bezirksfusion im Jahr 2001 änderten sich die politischen Gewichte: Die PDS – im Alt-Bezirk Mitte noch stärkste Partei – war im neuen Großbezirk hinter CDU und SPD nur noch Dritter. Die Grünen, die in Tiergarten vor der Fusion immerhin noch den Bürgermeister stellten, waren in der gemeinsamen BVV nur noch viertgrößte Kraft.

Sehenswürdigkeiten

Die meisten historischen Sehenswürdigkeiten Berlins befinden sich in Mitte; hinzu kommen folgende moderne touristische Anlaufpunkte:

  • Berliner Fernsehturm
  • Brandenburger Tor
  • Dorotheenstädtischer Friedhof
  • Alexanderplatz
  • Reichstagsgebäude
  • Potsdamer Platz
  • Das Hanf Museum Berlin

Abbildung: Brandenburger Tor 1764, Blick nach Westen auf den Tiergarten.

Partnerstädte

Durch die Bezirksfusion wurden alle drei Berliner Bezirke, die eine Partnerschaft mit einer japanischen Stadt pflegten, zusammengeschlossen:

  • Shinjuku in Japan. So wie Berlin-Mitte das Herz der deutschen Hauptstadt darstellt, so ist Shinjuku das Herz der japanischen Hauptstadt Tokio.
  • Higashiosaka 1959 mit dem Bezirk Wedding begründet.
  • Tsuwano zurückgehend auf den Gelehrten Mori Ogai, der einige Zeit in Berlin lebte.

Weitere Partnergemeinden sind:

  • Holon in Israel
  • Bottrop und der Schwalm-Eder-Kreis in Deutschland
  • Der Petrogradskij Rajon, Stadtbezirk von St. Petersburg in Russland
  • Tourcoing in Frankreich

Darüber hinaus bestehen freundschaftliche Beziehungen zu

  • Bejing (Peking) Chaoyang in der Volksrepublik China,
  • dem Lahn-Dill-Kreis, Hamm und Kassel in Deutschland,
  • der Frogn Kommune in Norwegen,
  • dem Wasileostrowskij Raion, Stadtbezirk von St. Petersburg in Russland sowie
  • dem Landkreis Fethiye in der Türkei.

Siehe auch

Netmarks

"Bezirksfusion. Neue Namen, neue Orte: aus den 23 Berliner Bezirken wurden 12". In: Der Tagesspiegel online (Online Spezial),
www.tagesspiegel.de/bezirksfusion/Mitte.asp.

Tobias Arbinger. "Ab durch die Mitte! Im neuen Hauptstadtbezirk kommt viel Geschichte zusammen. Die Fusion verändert die politischen Gewichte". In: Der Tagesspiegel online,
www2.tagesspiegel.de/archiv/2000/12/26/ak-be-be-12427.html.

Quelle und Lizenz

Textquellennachweise:
Wikipedia_lexikon3e_w150px.GIF (150x106 – 13805 bytes) Ein Teil dieses Textes basiert auf einem Artikel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.
Artikel | Bearbeiten | Diskutieren | Drucken | Versionen | Autoren | Backlinks.
Stand: 11:52, 18. Aug 2005.
Lizenz: GNU Free Documentation License.
Bildquellennachweise:
  • Promotionmaterial © Amazon.de.
• Brandenburger Tor 1764, Blick nach Westen auf den Tiergarten; Quelle: de.wikipedia.org via commons.wikimedia.org; Urheber: Daniel Nikolaus Chodowiecki: Brandenburger Tor entworfen von Philipp Gerlach, Aussehen von 1735 bis 1788, von Chodowiecki 1764 gestochen; Lizenz: Public Domain.
• Wappen des Stadtbezirkes Mitte der Stadt Berlin; Quelle: www.berlin.de via commons.wikimedia.org; Urheber: Senatsverwaltung für Inneres des Landes Berlin; Achtung: Dieses Bild stellt ein Wappen dar. Die Verwendung unterliegt zusätzlichen gesetzlichen Beschränkungen. Insbesondere sind die Bestimmungen für die Verwendung von Hoheitszeichen zu beachten. Auszug aus Ausführungsvorschriften zum Gesetz über die Hoheitszeichen des Landes Berlin: »Die Abbildung des Landeswappens zu künstlerischen, heraldischen und wissenschaftlichen Zwecken sowie zu Zwecken des Unterrichts und der staatsbürgerlichen Bildung ist jedermann erlaubt, sofern dies nicht in einer Weise oder unter Umständen geschieht, die dem Ansehen oder der Würde des Hoheitszeichens abträglich sind. Jede andere Verwendung bedarf der Genehmigung der Senatsverwaltung für Inneres«.
• Lage Bezirk Mitte in Berlin; Quelle: de.wikipedia.org; Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation; Urheber: Benutzer:Guidod.

Anmerkungen

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