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Gliederung: Bezirke | Ortsteile | Ortslagen.
 

Gliederung Berlins nach 2001

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Erstellt/bearbeitet: 31-Aug-2005/03-Feb-06
Systemzeit: Sonntag, 12.10.2008, 16:29:43.

Home : Berlin : Gliederung : 2001


Übersicht

Berlin ist ein Stadtstaat, der aus mehreren Bezirken bzw. Verwaltungsbezirken besteht. So ist zum Beispiel der Bezirk Tempelhof-Schöneberg einer von 12 Verwaltungsbezirken der Stadt. Jeder Bezirk besteht aus mehreren Ortsteilen, die meist historischen Ursprungs sind, ehemals selbständige Städte, Dörfer oder Landgemeinden, die am 1. Oktober 1920 nach Groß-Berlin eingemeindet und zu damals 20 Bezirken zusammengeschlossen worden sind. Jeder Bezirk erhielt den Namen seiner größten Vorgängergemeinde. Da Berlin seitdem eine Einheitsgemeinde ist, besitzen sie keine Rechtspersönlichkeit im Sinne einer Gemeinde, sind jedoch als administrativer Sonderstatus festumrissene Gebiete für statistische Zwecke und als Identifikationsorte wichtig. Sie werden mit einer vierstelligen Nummer gekennzeichnet, wobei sich die ersten beiden Ziffern auf den Bezirk beziehen.

Unterhalb der Ortsteile gibt es noch Statistische Gebiete. Diese werden mit einer dreistelligen Nummer gekennzeichnet. Mit Stand Mai 2003 gab es 195 statistische Gebiete. Zu diesen Statistischen Gebieten gehört zum Beispiel das Bayerische Viertel in Schöneberg, wo die Straßen meist nach Städten in Bayern benannt worden sind. Die statistischen Gebiete entsprechen annähernd den Ortslagen oder den Wohngebieten (Kiez), die im Osten auch über Ortsteilgrenzen hinweg gehen können.

Bis 2000 gab es in Berlin 23 Bezirke. Im Zuge der Verwaltungsreform im Jahr 2001 wurde die Zahl durch Fusion von zwei oder drei Bezirken auf 12 reduziert. Von der Bezirksfusion ausgenommen waren Spandau, Reinickendorf und Neukölln, die bereits über 250.000 Einwohner zählten. Die Bezirke besitzen jeweils eigene Verwaltungen (Bezirksverordnetenversammlung), die zum Teil auch die amtlichen Ortsteile neu gliederte.

Ab 2002 gab es 90 amtlich geführten Ortsteile, deren Namen auch im Stadtbild auftauchen, sowohl auf Wegweisern als auch auf Schildern an den Ortszufahrten; diese Schilder sind zu erkennen an der gelben Schrift auf grünen, rechteckigen Tafeln; in einigen Bezirken wie beispielsweise Treptow-Köpenick werden hier auch die früheren, heute nicht mehr gültigen Bezirks- oder Ortsteilnamen gekennzeichnet (so beispielsweise auf dem Zufahrtsschild zu Berlin-Adlershof in der nebenstehenden Abbildung). Durch Ausweisungen weiterer Ortsteile (wie zuletzt in Charlottenburg-Wilmersdorf) ist deren Anzahl bis 2005 auf 95 gewachsen.

Im gemeinen Sprachgebrauch gehen die Begriffe zur Verwaltungsteilung häufig durcheinander. Sowohl die amtlichen Bezirke als auch die amtlichen Ortsteile werden mitunter als Stadtteile bezeichnet. Die Ortslagen werden oft als »unselbständige Ortsteile« oder auch fälschlich als Ortsteile bezeichnet. Dies rührt oft daher, dass bis zur Verwaltungsreform viele der heutigen amtlichen Ortsteile selbst Stadtbezirke waren, die in nur einem weiteren Schritt in übliche Ortslagen differenziert wurden, die man bis dahin üblich Ortsteil nannte.

Stadtgliederung

Die nachfolgende Tagelle ist nach folgender Struktur aufgebaut:

• Bezirk (Verwaltungsbezirke, amtlich gültig seit 1. Januar 2001)
  • Ortsteil (Stadtteile, amtliche Nummerierung: Statistisches Landesamt Berlin)
  • Ortslage (weitere übliche Differenzierungen)
01 Bezirk Mitte
  0101 Mitte
  0102 Moabit
  0103 Hansaviertel
0104 Tiergarten
0105 Wedding
  0106 Gesundbrunnen
02 Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
  friedrichshain.gif (14435 Byte) 0201 Friedrichshain
    Stralau
    Ostkreuz
    Boxhagen
    Oberbaum
0202 Kreuzberg
    SO 36
    SW 61
03 Bezirk Pankow
  0301 Prenzlauer Berg
0302 Weißensee
  0303 Blankenburg
  0304 Heinersdorf
  0305 Karow
    Karow-Nord
    Karow-Süd
    Neu-Karow
  0306 Stadtrandsiedlung Malchow
    Kleingartenanlage Märchenland
0307 Pankow
  0308 Blankenfelde
    0309 Buch
  0310 Französisch Buchholz
    Buchholz-West
  0311 Niederschönhausen
    Schönholz
  0312 Rosenthal
    Nordend
  0313 Wilhelmsruh
04 Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
  (Aufteilung laut Beschluss der BVV vom 30. September 2004)
0401 Charlottenburg
    Witzleben
    Kalowswerder
    Martinekenfelde
  04xx Charlottenburg-Nord (Nummerierung noch nicht bekannt)
    Jungfernheide
    Plötzensee
  0404 Grunewald
  04xx Halensee (Nummerierung noch nicht bekannt)
  0403 Schmargendorf
  04xx Westend (Nummerierung noch nicht bekannt)
    Paul-Hertz-Siedlung
    Pichelsberg
    Ruhleben
    Siedlung Eichkamp
    Siedlung Heerstraße
0402 Wilmersdorf
    Rheingau-Viertel
05 Bezirk Spandau
  0501 Spandau
    Altstadt Spandau
    Neustadt Spandau
    Stresow
  0502 Haselhorst
  0503 Siemensstadt
  0504 Staaken
  0505 Gatow
    Alt-Gatow
    Weinmeisterhöhe
    Hohengatow
  0506 Kladow
    Alt-Kladow
  0507 Hakenfelde
  0508 Falkenhagener Feld
  0509 Wilhelmstadt
    Pichelsdorf
    Tiefwerder
06 Bezirk Steglitz-Zehlendorf
  0601 Steglitz
  0602 Lichterfelde
  0603 Lankwitz
0604 Zehlendorf
  0605 Dahlem
  0606 Nikolassee
  0607 Wannsee
07 Bezirk Tempelhof-Schöneberg
  0701 Schöneberg
    Bayerisches Viertel
    Insel
    Kielgan-Viertel
    Lindenhof
0702 Friedenau
0703 Tempelhof
  0704 Mariendorf
  0705 Marienfelde
  0706 Lichtenrade
08 Bezirk Neukölln
  0801 Neukölln
    Rixdorf
    Böhmisches Dorf
    Rollbergviertel
  0802 Britz
    Hufeisensiedlung
  0803 Buckow
  0804 Rudow
  0805 Gropiusstadt
09 Bezirk Treptow-Köpenick
    0901 Alt-Treptow
0902 Plänterwald
  0903 Baumschulenweg
    Späthsfelde
  0904 Johannisthal
    Königsheide
  0905 Niederschöneweide
    Oberspree
  0906 Altglienicke
    Altglienicker Grund
    Altglienicker Berg
    Falkenhöhe (Zur Neustadt)
  0907 Adlershof
    Köllnische Heide
    Wendenheide
    Wissenschaftsstadt
  0908 Bohnsdorf
    Falkenberg (Am Berg
    Falkenhorst (Zum Wald)
  0909 Oberschöneweide
    Wuhlheide
0910 Köpenick
    Altstadt Köpenick
    Dammfeld
    Dammvorstadt
    Elsengrund
    Kämmereiheide
    Kietzer Feld
    Köllnische Vorstadt
    Spindlersfeld
    Uhlenhorst
    Wendenschloß
    Wolfsgarten
  0911 Friedrichshagen
    Hirschgarten
  0912 Rahnsdorf
    Hessenwinkel
    Wilhelmshagen
  0913 Grünau
  0914 Müggelheim
    Ludwigshöhe
    Schönhorst
  0915 Schmöckwitz
    Schmöckwitzwerder
    Rauchfangswerder
    Karolinenhof
10 Bezirk Marzahn-Hellersdorf
  1001 Marzahn
  1002 Biesdorf
  1003 Kaulsdorf
  1004 Mahlsdorf
1005 Hellersdorf
11 Bezirk Lichtenberg
    1101 Friedrichsfelde
  1102 Karlshorst
      Waldsiedlung Wuhlheide
1103 Lichtenberg
    Victoriastadt
    Herzberge
  1104 Falkenberg
1105 Hohenschönhausen
  1106 Malchow
  1107 Wartenberg
1108 Weißensee
    Wilhelmsberg
  1109 Neu-Hohenschönhausen
  1110 Alt-Hohenschönhausen
  1111 Fennpfuhl
  1112 Rummelsburg
12 Bezirk Reinickendorf
  1201 Reinickendorf
  1202 Tegel
    Alt-Tegel
    1213 Tegel-Süd
    Cité Guynemer
  1203 Konradshöhe
    1212 Tegelort
    Jörsfelde
  1204 Heiligensee
  1205 Frohnau
  1206 Hermsdorf
  1207 Waidmannslust
    Cité Foch
  1208 Lübars
  1209 Wittenau
  1211 Borsigwalde
  1210 Märkisches Viertel

Hinweis: In kursiver Schrift gesetzte Namen amtlicher Ortsteile gelten nicht mehr oder sind noch in der Planung.

Quelle und Lizenz

Wikipedia_lexikon3e_w150px.GIF (150x106 – 13805 bytes) Ein Teil dieses Textes basiert auf einem Artikel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.
Artikel | Bearbeiten | Diskutieren | Drucken | Versionen | Autoren | Backlinks.
Stand: 17:40, 23. Aug 2005.
Lizenz: GNU Free Documentation License.
Bildquellennachweise: • Promotionmaterial © Amazon.de • Bezirke in Berlin, Quelle: commons.wikimedia.org via de.wikipedia.org; Lizenz: GNU Free Documentation License, Version 1.2, erstellt von Benutzer:Guidod • Zufahrtsschild Berlin-Adlershof, Quelle: de.wikipedia.org, fotografiert am 1. Februar 2005 von Benutzer:Guidod; Lizenz: Public Domain • Die abgebildeten Wappen stammen aus verschiedenen Quellen, überwiegend von International Civic Heraldry (http://www.ngw.nl), und unterliegen i.d.R. keiner freien Lizenz.

Siehe auch

• Berliner Bezirke nach der Bezirksfusion 2001.

Anmerkungen

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